(David Berger) Das neue Doppelhaus habe „zweimal 110 Quadratmeter Wohnfläche inklusive des ausgebauten Dachgeschosses. Rund 480.000 Euro hat das Gebäude, das Grundstück nicht mitgerechnet, gekostet“, lässt die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ ihre Leser über ein städtisches Neubauprojekt in Burgwedel wissen.

Darüber ein Bild von einem schicken, wirklich nicht billig wirkenden Neubau. Alles neu, alles vom Feinsten:  Rot-blau geflammter Klinker, bodentiefe Fenster in den Gauben im ersten Obergeschoss über der Eingangstür. Hier lässt sich’s fürstlich wohnen.

„Hier würde ich auch einziehen“ soll nach Angaben der Zeitung eine, die schon länger hier ist, gesagt haben. Doch das wird ihr nicht gelingen. Denn die noblen Doppelhaushälften sind für die gedacht, „die noch nicht so lange da sind.“

„Dieses Wochenende ziehen dort zwei syrische Familien mit jeweils vier Kindern ein, deren Vertrag für ihre bisherigen von der Stadt angemieteten Wohnungen in Großburgwedel zum Monatsende ausläuft.  Die Verwaltung hat sie deshalb in den Neubau am Kiebitzweg eingewiesen.“

…schreibt die Zeitung weiter.

Sorgen, dass sich die syrischen Familien dort nicht wohlfühlen könnten, ihnen der Platz zu klein, die Ausstattung zu wenig luxuriös ist, macht sich der Oberbürgermeister nicht: „Die werden hier integriert“, verspricht Engensens Ortsbürgermeister Friedhelm Stein, der selbst an Geflüchtete vermietet hat.“

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