(David Berger) „Ein bisschen bi schadet nie“, hieß es in den 90ern als es der letzte Schrei war auf Homo-Umzügen halb nackig und total druff herumzutanzen. Dann wurde Josef Ratzinger Papst und statt bi waren wir auf einmal im letzten Jahrzehnt alle Deutschen Papst (Bild: „Wir sind Papst“).  Und was kommt jetzt? Jetzt sind wir alle Nazi.

Spätestens seitdem nun auch eines der führenden Berliner Blätter für Elite-Journalismus, der Berliner Kurier auch den klassischen Stammtisch-Eliten und offiziell intellektuell weniger Gesegneten dies mit einem Titelblatt klar macht, wissen wir: Wir sind doch alle ein bisschen Nazi.

Der Skandal im Hintergrund: Der 79-jährige Heino hat NRWs Heimatministerin Ina Schnarrenbach doch tatsächlich ein Album mit den von ihm interpretierten „schönsten deutschen Heimat- und Vaterlandsliedern“ geschenkt.

Klingt erst mal so harmlos wie „Heinos  Marzipantorte“, die Rentnerinnen jedes Wochenende tonnenweise in dessen Cafe im malerischen Bad Münstereifel mit der Begleitmusik von koffeinfreiem Kaffee verschlingen. Ist es aber nicht. Und der „Spiegel“ weiß auch warum:

„einige der Stücke fanden sich jedoch auch im „Liederbuch der SS“.

Oh mein von Spiegel & Co längst entmythologisierter Gott, welch ein Skandal!  Ist Frau von der Leyen jetzt auch noch im Nebenjob Redakteurin bei Spiegel-Online geworden? Dabei ist Heinos „Nazipropganda“ nur Teil einer großen Nazi-Machtergreifung, die Deutschland seit einigen Jahren in medialem Atem hält.

Edeka wollte uns eine Werbung unterjubeln, bei der ein Auto durchs Bild fuhr, auf dessen Nummernschild man die 88 sehen konnte. In Berlin eröffnen immer mehr vegane Restaurants. Was viele nicht wissen: Auch Hitler soll Veganer gewesen sein.  Heimliche Werbung für den tierliebenden Führer? Politiker entdecken zunehmend ihre Freude an Crystal Meth. Das Patent für den Wirkstoff hatte sich ursprünglich Hitler für seine Soldaten eingekauft, die es unter dem passenden Namen „Pervitin“ mit sich führten, um lange Flüge mit entsprechendem Aggressionspotential durchzuhalten. Und „Rienzi“ – Hitlers Lieblingsoper von Richard Wagner wird an staatlich subventionierten Häusern inszeniert. Schließlich wurde das nach wie vor so beliebte Getränk „Fanta“ wegen Hitler erfunden.

Wir sehen also: Höchstens fünf der deutschen Bevölkerung sind keine „Nazis“.  Damit  stellt unser triste Gegenwart  die zeit zwischen 1933 und 45 überdeutlich in den Schatten. Heino hin oder her.

Das wäre alles noch lustig, wenn die Folgen nicht so tragisch, die Nutznießer diese „Nazi“-Hysterie nicht so gefährlich wären.

Zum einen kann man jetzt schon sagen: der Begriff „Nazi“ ist zur kompletten Leerformel verkommen. Immer weniger Menschen verbinden mit ihm etwas Negatives.  Wie will man da den nachfolgenden Generationen noch irgendwie klar machen, dass die Unmenschen des Holocausts, der Kriegstreiberei und der Menschenverachtung auch „Nazis“ waren?

Das jedoch scheint unsere „Nazi“-Schreier in keiner Weise zu sorgen. Denn aus dem Kampf gegen die Nazis (gegen rechts) ist – neben der Refugee-welcome-Industrie – längst ein lukrativer Geschäftszweig geworden. Und das nicht nur für Soziologistudenten im 14. Semester, die sich bei „Antifa“-Aufmärschen noch was dazu verdienen. Fragen sie mal Anetta Kahane, was ihre Stiftung jährlich an Steuermitteln aus unseren Taschen abgreift!

Es gibt aber noch weitaus gefährlichere Gewinner des kollektiv verordneten „Nazi“-Wahns: Es sind jene Protagonisten, die den ganzen Hype benutzen, um ihrer linksgrünen Agenda im Hintergrund mit ähnlich faschistoiden Mitteln zum Durchbruch zu verhelfen, wie einst die (echten) National-Sozialisten.

Während sie „Haltet den Dieb!“ rufen und alle in deutscher Untertanentreue fest loslaufen, räumen sie den ganzen Laden aus.

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Und weil’s so schön ist hier das Treuelied, das Spiegel und Co in Panik versetzt: