(David Berger) Nachdem Heimatminister Seehofer im Rahmen des Wahlkampfs zur bayerischen Landtagswahl den Satz „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ gesagt hatte, war klar, dass nun in der Bundesrepublik von den Nannymedien alles, was inhaltlich und personell im Spektrum zwischen perfide und dumm vorhanden ist, aufgeboten werden wird, um das himmelschreiende Sakrileg des CSU-Mannes wieder gutzumachen.

Als Ideengeber für das Heer gleichgeschalteter Staatsfunker gilt seit Jahren Jakob Augstein, dem sozusagen seine Verbindung mit dem „Spiegel“ ins Nest gelegt wurde und der sich derzeit an der linken Wochenzeitung „Der Freitag“ versucht. Gestern Abend konnte er in der  Phoenix-Sendung mit Bildzeitungsmann Nikolaus Blome („Augstein und Blome“) zeigen, wie weit er zu gehen bereit ist.

Systematisch redete Augstein die mit der Islamisierung unausweichlich verbundenen Probleme, die derzeit Deutschland deutlich überfordern, klein. Und machte schließlich die Opfer zu Tätern:

„Das Problem sind nicht die Muslime, das Problem sind die Deutschen. Wir haben doch kein Problem mit den Muslimen. Wir haben ein Problem mit Deutschen, die unsicher sind, die Angst haben, die politisch durchdrehen“

Das muss man sich in seiner ganzen Dimension einmal auf der Zunge zergehen lassen. Bei meiner Rede zum Frauenmarsch in Berlin hatte ich kurz das Wort an meine Kollegen im Journalistenberuf gerichtet und ihnen angesichts der Bagatelisierung des Allahu Akbar-Terrors gesagt:

„Und – das sei mir zuletzt als Journalist und Blogger erlaubt – ich möchte kein Land, in dem die Mainstreammedien das alles schönreden. Während sie gleichzeitig einen künstlich produzierten #MeToo-Skandal zelebrieren.

Kollegen, auch an euren Händen klebt das Blut von Mia aus Kandel, von Maria Ladenburger aus Freiburg und von all den anderen Opfern, über die ihr gar nicht, bagatellisierend oder nur lückenhaft berichtet.“

Das sage ich jetzt auch frei heraus ganz speziell zu Herrn Augstein:

Ja, Herr Augstein, mit solchen Worten machen Sie sich als Schreibtischtäter mit all den Tätern gemein, die im Kontext der muslimischen Kultur für Schlagzeilen sorgten:

Mit den Mörder von Maria Ladenburger, dem brutalen Schlächter von Mia aus Kandel, dem Messermörder von Mireille, mit dem libanesischen Vater, der in Berlin Neukölln seinen 14-jährigen schwulen Sohn Nasser mit Benzin übergoss und unter dem Ruf ‚Allahu Akbar‘ anzünden wollte!

Im Anschluss an Worte von Klaus Mann  (warum komme ich ausgerechnet bei Ihnen auf ihn?) aus dem Exil an Gustaf Gründgens schrieb, frage ich Sie:

Wie gehen Sie persönlich mit solch einer Schuld um? Wachen Sie nicht manchmal nachts schweißgebadet auf und können den Blutgeruch nicht mehr ertragen?  Hören Sie nicht manchmal schon beim Einschlafen das Schreien von Maria und Michelle bei ihrer Schlachtung? Wie geht es Ihnen, wenn Sie sich morgens in den Spiegel schauen und  auf einmal hinter sich die angsterfüllten Augen des 14-jährigen Libanesen aus Neukölln in dem beschriebenen Augenblick sehen?

Ganz ehrlich: im Gefängnis Ihrer ideologischen Haut möchte ich nicht stecken! Ich würde verrückt werden …

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