(A.R. Göhring) Gut gesichertes Silvester, mit ein wenig „racial profiling“ vielleicht, ansonsten „Respect“-Armbändchen und von der Oberbürgermeisterin „Armlänge“ Reker gefeierte Merkelsperren, das ist die bunte weltoffene Oberfläche der Stadt Köln.

Aber was denken Kölsche Bürger, die nicht dem linken Willkommensmilieu zuzuordnen sind, also die schweigende Mehrheit? Wir sprachen mit der Rheinländerin Ingeborg Kebekus* aus der Großmoscheestadt, die verheiratet ist und zwei Kinder hat.

Frau Kebekus, Sie haben zwei Kinder unter 10 Jahren. Besonders Grund- und Gesamtschulen in Westdeutschland haben erhebliche Anteile von muslimischen Türken und Arabern (u.a.), die deutschen Lehrern und Schülern das Leben schwer machen. Wie sieht es in Ihren Schulen aus, wie hoch ist der Anteil Ausländern/Migranten? Gibt es Mobbing? Wie ist das Lernklima?

Der Ausländeranteil in den Grundschulen hängt von dem jeweiligen Stadtteil ab. Es gibt in Köln Stadtteile mit sehr hohem Ausländeranteil wie Kalk, Chorweiler und Ehrenfeld. Wir wohnen in einem Viertel in dem nur wenige Ausländer leben und das Bild spiegelt sich in der Grundschule wieder.

Auf der weiterführenden Schule, die einen größeren Einzugsbereich hat, sieht die Lage anders aus. Auf dem nahe gelegenen Gymnasium und der Realschule, sind die deutschen Kinder in der Unterstufe bereits in der Unterzahl.

Die Religion spielt im Schulalltag eine Rolle. So gibt es auf der Grundschule bereits Kinder, die sich am Ramadan beteiligen und Mädchen, die nicht mit auf Klassenfahrt gehen dürfen. Auf der weiterführenden Schule fängt dann das Mobbing zwischen den muslimischen und nicht-muslimischen Kindern an.

Das Lernklima in den Grundschulen ist schwierig. In den Klassen sind bis zu 29 Kinder, einige sprechen schlecht Deutsch und die Lehrer sind aus meiner Sicht überlastet. Es gibt zu wenige Lehrer und es helfen Betreuer des offenen Ganztages aus.

Informanten aus Stuttgart erzählten uns, dass in Nordschwaben immer mehr private Realschulen u.ä. gegründet werden, auf die wohlhabende Deutsche, auch linke Politiker, ihre Kinder schicken, damit diese nicht mit Muslimen, Afrikanern und anderen zusammen lernen müssen. Wie sieht es bei den weiterführenden Schulen in Köln aus? Werden auch hier vermehrt Privatschulen in Anspruch genommen; wie sind die staatlichen Gymnasien, auf die Ihre Kinder später gehen sollen?

Einige Eltern denken darüber nach ihre Kinder auf Privatschulen zu schicken. Die Presse berichtet bei uns auch schon. Mir ist momentan nicht bekannt, dass vermehrt Privatschulen gebaut werden.

Die Eltern diskutieren untereinander über ein anderes Thema. Sie sorgen sich um die Sicherheit ihrer Kinder auf dem Schulweg.

Wie ist das Leben in Köln in den Wohnvierteln? Zusätzlich zu den Problemmigranten haben gerade die Großstädte ja erheblichen Zuzug von so genannten Flüchtlingen.

Die Kinder können sich in unserem Stadtteil noch frei bewegen und ich fühle mich sicher. In den umliegenden Stadtvierteln sieht die Situation anders aus. Dort würde ich nachts nicht mehr alleine umherlaufen und ich nehme mir nachts ein Taxi statt die Straßenbahn zu nutzen.

Sie erzählten uns im Vorgespräch, dass sie beruflich in England zu tun hatten, wo sie bereits vor langer Zeit eine erhebliche Islamisierung wahrnahmen. Was haben Sie erlebt?

Ich arbeitete damals in einer Abteilung mit muslimischen Männern. Mir wurde gleich bei Ankunft von einem muslimischen Arbeitskollegen unmissverständlich in einem aggressiven Tonfall gesagt, dass Frauen im Auto hinten zu sitzen hätten. Dieser Aufforderung bin ich natürlich nicht nachgekommen, ignorierte den Mann und hatte mich gleichzeitig auf einen Angriff eingestellt. Als ich mich nach einer weiteren ähnlichen Bemerkung entschied das Auto zu verlassen, um ein Taxi zu nehmen, lenkte er ein und gestattete mir vorne zu sitzen. Der anschließende Smalltalk gestaltete sich auch anders als üblich. Ich wurde in einem abfälligen Tonfall nach meiner Religion befragt und wie häufig ich die Kirche besuche.

In dem Unternehmen gab es einen Gebetsraum. Frauen war der Zutritt untersagt. Kurz vor zwölf verließen die muslimischen Männer das Büro für ihr Gebet.

Statt zu einem Geschäftsessen am Abend eingeladen zu werden, wie das üblich ist, wurde ich gefragt, ob ich mit in die Moschee gehen möchte.

Die Gespräche am Arbeitsplatz – sofern es nicht um fachliche Gespräche ging – drehten sich immer um Religion. Mein Eindruck war, wir leben in zwei verschieden Welten, dass einzige was uns verbindet, ist die Arbeit.

Diese Muslime waren beruflich qualifiziert, waren Muttersprachler und sind in England aufgewachsen. Nichtsdestotrotz waren sie nicht integriert, sondern lebten in einer Parallelwelt. Das Beispiel zeigt, dass sich in Deutschland Parallelgesellschaften bilden werden und die muslimische Gesellschaft irgendwann durch die höhere Geburtenzahl unsere Gesellschaft mit ihren Werten und ihrer Kultur verdrängen wird.

Westdeutsche Demonstranten in Dresden oder Erfurt erzählen, dass sie im Osten viel freier über die Probleme mit der „Bereicherung“ sprechen können. Zu Hause müsse man dann deutlich vorsichtiger sein, was man sage. Wie ist es in Ihrer Nachbarschaft und in Ihrem Freundeskreis?

Ich rede am Arbeitsplatz nicht über Politik und in der Nachbarschaft meide ich das Thema. In meinem Freundeskreis haben wir eine unterschiedliche politische Einstellung. Zu Anfang habe ich noch versucht, mit Argumenten zu überzeugen. Es ist aber sinnlos, ich dringe mit meinen Argumenten und logischen Schlussfolgerungen nicht durch.

Viele (West-)Deutsche denken wegen der Kriminalität und der Aggressivität der zahlreichen, vor allem der muslimischen Migranten über Auswanderung oder wenigstens Umzug nach Ostdeutschland nach. Wie sind Ihre Pläne für die Zukunft?

Wir denken seit November 2015 darüber nach das Land zu verlassen. Momentan möchten wir Richtung Osten gehen. Ob wir in Ostdeutschland, Tschechien, Slowakei oder ins außereuropäische Ausland gehen werden, hängt von der politischen Entwicklung ab. Wir beobachten die Situation, haben aber schon Vorbereitungen für die Flucht getroffen. Die Hoffnung, dass die Menschen rechtzeitig aufwachen, schwindet von Tag zu Tag.

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* Name aus Sicherheitsgründen geändert. PP schützt besonders Schulkinder, die ansonsten heftigem Mobbing ausgesetzt sein könnten.

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