(David Berger) Für indigene Deutsche gelten immer mehr Sonderregeln in Europa und weltweit. Das gilt nicht nur bei den Tafeln, sondern auch in den sozialen Netzwerken. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Politiker, die diese Sonderregelungen treffen, von einer enormen Verachtung für indigene Deutsche und einer Riesen-Angst vor ihrem eigenen Volks getrieben sind.

Nicht nur, dass wir an unseren Tafeln im System Merkel damit zufrieden sein müssen, dass wir zum Reste-Essen zugelassen werden, wenn sich unsere Gäste bedient haben und satt sind. Auch wenn es um die geistige Nahrung geht, werden wir zunehmend auf Diät gesetzt. Nein, da meine ich noch gar nicht unsere neue Kultusministerin, die sich zwar mit Frühstücksbuffets bestens auskennt, aber ins Reich des Geistes nun eher wie die Jungfrau zum Kind gekommen zu sein scheint.

Ich meine die ganzen deutschen Sonderregelungen, wenn es darum geht, welche Informationen wir erhalten dürfen und welche nicht.

Youtube machte hier vor vielen Jahren den Anfang. Damals waren es angeblich Gema-Sonderrechte, die zu beachten waren und derentwegen viele Videos zwar weltweit, aber nicht in Deutschland zu sehen waren. Schnell waren jedoch Programme erdacht, um diese Sperren sehr leicht zu umgehen.

Das ist bei den neuen Sperren schon schwieriger zu realisieren:

Auf Twitter gibt es seit geraumer Zeit Sonderregelungen für Deutsche. Einige Tweets werden (nur!) für bundesdeutsche User auf unsichtbar gestellt, wenn sie vorher gemeldet wurden.

Und dann von einer Kommission als für deutsche Augen, Ohren und Hirne nicht förderlich eingeschätzt wurden. Dabei kann die eifrige Sperrkommission auf ein riesiges Heer an informellen Mitarbeitern („Meldepussys“) zurückgreifen, die offensichtlich nur damit beschäftigt sind, Twitter nach für linksradikale Ohren politisch unkorrekt klingenden Tweets durchsuchen. Ich jedenfalls erhalte oft bis zu drei mal täglich von Twitter die Nachricht, dass ein Tweet von mir gemeldet wurde.

Immerhin arbeitet die Sperrstelle bei Twitter korrekter als bei Facebook, wo jeder auf der Sperrliste stehende User sofort bei der erstbesten Meldung auch einfach mal gesperrt wird. Aber immer öfter kommt es auch bei Twitter vor, dass Tweets für deutsche User auf unsichtbar gestellt werden. Zum Beispiel jener Text, der den Kannibalen-Artikel twitterte und etwa 400 Retweets und zahlreiche Likes erhielt:

 

Twitter.JPG

Da fragt man sich natürlich: Sind Deutsche für Twitter dümmer oder gefährlicher als der Rest der Menschheit, sodass man ihnen manche Nachrichten vorenthalten muss?

Wer genau hinschaut, bemerkt natürlich, dass Twitter hier nur williger Vollstrecker des Netzdurchsetzungsgesetzes von Union und SPD ist, das unter der Federführung von Heiko Maas verabschiedet wurde.

Es ist nicht Twitter, das die Deutschen zutiefst verachtet. Es sind unsere Volksvertreter, die in einer Riesen-Angst vor ihrem Volk leben. Ein Zustand, den es sonst nur in Diktaturen gibt.

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Jetzt erst recht! Wir werden die großen sozialen Netzwerke nicht kampflos räumen. Hier geht es zum Twitter-Account von PP: TWITTER

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