„In Bayern gehen die Uhren manchmal noch richtig: Das Landgericht Traunstein hat Hamidullah Moradi (30), den geständigen Mörder von Farimah Seadie (38) zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.“ – so brandaktuell JouWatch.

Am 2. Mai des letzten Jahres berichtete PP bereits über den Fall:  Am vergangenen Wochenende ereignete sich im einst beschaulichen Prien am Chiemsee ein grausames Verbrechen: Eine Afghanin wurde beim Verlassen des dortigen Supermarkts vor den Augen ihrer beiden Kinder (5 und 11 Jahre) auf brutale Weise erstochen. Eines der Kinder habe noch versucht, den Mörder aufzuhalten

Augenzeugen sprechen von einem großen Messer, mit dem der Täter ihr zuerst in den Kopf gestochen, dann die Kehle durchschnitten habe. Gleichsam im Blutrausch habe er dann immer noch weiter mit dem Messer auf die bereits tote Frau eingestochen – während die Kinder dabei hilflos zuschauen mussten.

Der 29-jährige Täter hielt sich als Asylant in Prien auf und kommt ebenfalls aus Afghanistan. Er wurde zunächst in die Psychiatrie eingewiesen.

Während die Medien bislang zu der Beziehung, in der der Täter zu dem Opfer stand und zu seinen Motiven nichts herausgefunden haben wollen, zitiert die „Bildzeitung“  die Schwester der ermordeten Frau:

„Meine Schwester musste sterben, weil sie Christin wurde.“

Bereits kurz nach der Tat hatte sich ein Bekannter der Ermordeten zu Wort gemeldet und gesagt: „Das war ein gezielter Anschlag, aber keine Beziehungstat.“

Die Konversion vom Islam zum Christentum gilt für Muslime als eines der schwersten Verbrechen überhaupt, das mit dem Tod zu bestrafen ist.

JouWatch weiter: „Der Angeklagte hat bei der Urteilsverkündung keine Reue gezeigt, habe sogar hämisch gegrinst und immer wieder dazwischen gesprochen. Farimahs Familie litt sehr unter dem respektlosen Verhalten des Mörders. Ihr Bruder brach nach der Verhandlung zusammen und befindet sich aktuell in medizinischer Behandlung. Er klagte über Herzschmerzen.

Richter Erich Fuchs sah wie die Staatsanwaltschaft und die Nebenklage eine „besondere Schwere der Schuld“ gegeben, da der Täter aus niederen Beweggründen gehandelt habe. Der Täter habe in direktem Tötungsvorsatz gehandelt und die Arglosigkeit des Opfers  ausgenutzt. „Dabei war er völlig kaltblütig. Ihm war vollkommen gleichgültig, dass die beiden Söhne und Zeugen sich in unmittelbarer Nähe aufgehalten haben“, zitierte Chiemgau24.“

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Hier geht es zu dem gesamten, von Collin McMahon verfassten JouWatch-Bericht über das Gerichtsverfahren und die heutige Urteilsverkündigung: JOUWATCH