(JouWatch) Nach dem Massaker von Las Vegas am Sonntag, bei dem der 64-jährige Stephen Paddock 59 Menschen erschossen und 527 verletzt hat, ist das Motiv des Täters immer noch unklar. Der führende forensische Psychologe Michael Welner sieht die Schuld bei der Anti-Trump-Hysterie der linken Medien.

„Hat sich diese Person heimlich radikalisiert?“, fragte Las Vegas Sheriff Joe Lombardo in einer Pressekonferenz. „Wir wollen die Quelle dieser Radikalisierung finden.“ Es war die erste offizielle Andeutung des bisher sehr vorsichtigen Sheriffs, dass das größte Massaker in der Geschichte der USA einen politischen Hintergrund haben könnte. 360 Daily aus Las Vegas hatte Sheriff Lombardo im März als Unterstützer von linksradikalen Organisationen geoutet.

Die Besucher des Route 91 Harvest Festivals waren Country-Fans, unter denen viele Trump-UnterstützerPolizisten und Veteranen waren. Sänger Jason Aldean hatte sich bereits 2016 für Trump eingesetzt. Die ex-Pussycat Dolls Sängerin Kaya Jones, auch eine Trump-Wählerin, war bei dem Konzert mit Big & Rich aufgetreten.

ISIS hatte auf ihrer Nachrichtenseite Amaq das Attentat für sich reklamiert. Das FBI hatte jedoch diese Darstellung dementiert: „Es gibt zu diesem Zeitpunkt keine Anzeichen für eine Verbindung zu internationalen Terrorgruppen“, so der FBI Las Vegas Leitende Beamte Aaron Rouse am Montag 2.10.

Der Daily Star aus UK hat jetzt Bilder aus dem Hotelzimmer und der Leiche des Täters veröffentlicht, bei denen eine Art Brief auf einem Beistelltisch zu sehen ist. Über den Inhalt des Briefes ist noch nichts bekannt. Paddock hatte den Anschlag sehr genau geplant, hatte sogar eine Videokamera im Flur auf einem Servierwagen angebracht, um die Ankunft des SEK-Kommandos verfolgen zu können, so der Daily Star. Paddock richtete sich selbst, als die Polizei die Tür sprengte.

Der Täter hatte 23 Waffen im Hotelzimmer und weitere 19 in seinem Haus in Mesquite, Nevada, so Sheriff Joe Lombardo. Die Waffen hat Paddock in zehn Koffern seit dem 28.9. in das Zimmer geschafft. Nach jüngsten Berichten hatte er die Waffen legal gekauft und illegalerweise auf Vollautomatik umgerüstet.

Paddock besaß auch zwei „Bump Fire“ Kolben der Firma Slide Fire Solutions, mit denen man legal eine AR-15 Halbautomatik auf Dauerfeuer umrüsten kann. Senatorin Diane Feinstein aus Kalifornien hat bereits nach einem Verbot der Vorrichtung gerufen.

Ex-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hatte einen Shitstorm geerntet, als sie kurz nach dem Attentat davor warnte, den Anschlag zu politisieren, und sodann in ein Plädoyer für schärfere Waffengesetze verwandelte: „Die Menge floh vor den Schüssen. Wie viel schlimmer wäre es gewesen, wenn der Täter einen Schalldämpfer gehabt hätte, die die NRA erlauben will.“ Schalldämpfer eignen sich nicht zum vollautomatischen Gebrauch auf Dauerfeuer.

Der Bruder des Killers Eric Paddock bezeichnet den Täter als „normalen Typen, der gerne ins Casino geht. Das ist nichts, überhaupt kein Grund.“ Er kannte seinen Bruder auch nicht als Waffennarr, Paddock „hatte nicht einmal Strafzettel“.

Der Psychologe Dr. Michael Welner hat auf Fox & Friends den linken Medien wie CNN die Schuld gegeben. „Ein Massenmörder, der die Opfer nicht kennt, tötet aus zwei Gründen: Entweder für eine höhere Sache, oder für die Aufmerksamkeit. Die Täter, die Aufmerksamkeit suchen, sind aber in der Regel junge Männer. Das hier war ein 64-jähriger ohne Vorgeschichte einer Geisteskrankheit.“ Um das Massaker von Las Vegas zu verstehen müsse man den Täter James Hodgkinson anschauen, der im Juni ein Baseballspiel von republikanischen Abgeordneten angegriffen hatte. „Er wollte all diese Abgeordneten töten und damit Neuwahlen herbeiführen. Das wäre ihm auch gelungen, wenn er nicht von Sicherheitskräften zur Strecke gebracht worden wäre.“

Der Täter müsse die Opfer entmenschlicht haben, von weit weg durch ein Zielrohr betrachtet, so Welner. „Waffenbesitzer, Populisten und Nationalisten werden in bei uns durch die Medien bereits entmenschlicht und dämonisiert. Ich reise sehr viel in diesem Land, und sehe keinen Hass bei den Menschen. Den Hass sehe ich nur, wenn ich den Fernseher anmache und sehe wie Konservative verteufelt werden. Das sieht man am Beispiel des CBS-Managers, der davon sprach, kein Mitleid mit getöteten Trump-Anhängern zu haben: Seine Einstellung ist, dass sie den Tod verdient haben.“

Welner sah die Schuld auch bei der Anti-Trump-Hysterie auf Sendern wie CNN:

„Ich glaube, CNN muss sich dafür verantworten, wie sie Waffenbesitzer dämonisieren. Wie wir sehen, tragen sie damit selber zu diesen Amokläufen bei… Wir verurteilen diese Art von Amoklauf nicht genug, deshalb denken solche Leute, das sei gerechtfertigt.“

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