(David Berger) Mit Spannung war die Rede des US-Präsidenten Donald Trump an die islamische Welt bei seinem Besuch in Saudi-Arabien erwartet worden. Bei einem Gipfeltreffen von Vertretern aus mehr als 50 islamischen Staaten am heutigen Sonntag Nachmittag in Riad hat er sich hart gezeigt, eine „Kriegserklärung“ (so die „Welt“) an den radikal islamischen Terror ausgesprochen.

Zunächst forderte er die Staaten des Nahen Ostens auf, in der Sache aktiv zu werden:

„Die Staaten des Nahen Ostens können nicht darauf warten, dass die Macht Amerikas diesen Feind für sie zermalmt.“

Es bedürfe einer Allianz der Guten, die fest entschlossen sei, die Macht dieses Terrors zu brechen. Auch von den religiösen Führern des Islams verlangte er eine klare Positionierung zugunsten des Guten.

Sie müssten verstehen, dass der Kampf gegen den Islamterror kein Kampf einer Religion gegen eine andere sei, sondern eine Schlacht gegen „barbarische Kriminelle„, zwischen denen, die „das menschliche Leben auslöschen wollen, und anständigen Menschen aller Religionen, die es beschützen wollen“.

Dazu müsse man sich endlich ehrlich mit dem Islamismus auseinandersetzen: Mit „ehrlich“ mit der Krise durch den Islamismus auseinandersetzen, mit der

„Unterdrückung von Frauen, der Verfolgung von Juden und dem Abschlachten von Christen“.

Um dann entschlossen dagegen vorzugehen: „Dies ist ein Kampf zwischen Gut und Böse.“

Wie wenig man in der muslimischen Welt verstanden hat, worum es Trump geht, zeigte dann eine Rede des Königs Salman von Saudi-Arabien auf dem Gipfel. Dort ließ er wissen:

„Der Islam war und ist die Religion der Gnade, der Toleranz und der friedlichen Koexistenz.“

Trump hat in den kommenden Tagen aber die Gelegenheit dies noch einmal eindrücklich klar zu stellen. Seine nächsten Ziele sind Israel und die Palästinensergebiete sowie der Vatikan, wo er mit Papst Franziskus einem ganz dem Islam-Appeasement verpflichteten Kirchenmann begegnen wird.

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