(David Berger) Mit der Vereidigung Donald Trumps als 45. Präsident der Vereinigten Staaten hat eine neue Epoche nicht nur für die USA, sondern weltweit begonnen. In seiner Antrittsrede machte der neue Präsident unmissverständlich klar, dass sein Anliegen die Wiedergewinnung der Demokratie ist.

Das wurde schon in den ersten Worten Trumps kurz nach seiner Vereidigung deutlich:

„Heute ist ein besonderer Tag, nicht weil wir die Macht von einer Partei zu einer anderen übertragen, sondern weil wir sie von Washington D.C aus dem amerikanischen Volk zurückgeben.“

„Viel zu lange“ habe eine kleine Gruppe die Macht für sich gepachtet und das Volk dafür nur bezahlen lassen:

„Deren Siege waren nicht unsere Siege und von ihren Triumphen hatten wir nichts!“

Das habe jetzt und hier und sofort ein Ende – Deswegen gehöre dieser Moment nicht dieser kleinen Elite, sondern dem ganzen Volk Amerikas:

„This is your day. This is your celebration. “

Im Mittelpunkt solle fortan die Überzeugung stehen, dass die Bürger nicht für eine Regierung da sind, nicht für die Nation. Sondern umgekehrt, die Nation und deren Politiker für die Bürger. Dabei zähle weder Hautfarbe noch sozialer Stand: „Wir alle haben das gleiche rote Blut!“

Von nun an werde eine neue Vision die Politik dieses Landes bestimmen: Zuerst Amerika! Alle Entscheidungen, die zu fällen seien, müssten zugunsten der Bürger fallen: Ob es um Steuern, Handel oder die Immigration gehe.

Gleich zweimal kam Trump in diesem Zusammenhang darauf zu sprechen, dass die Grenzen der USA neue Bedeutung erlangen sollen:

„We will bring back our borders“

In diesem Zusammenhang zeigte er sich fest entschlossen, gegen die Islamisierung der Welt vorzugehen:

Er werde die „zivilisierte Welt gegen den radikalen Islam-Terrorismus vereinigen – um ihn komplett vom Gesicht der Erde zu tilgen:

„Islamic Terrorism: We will eradicate completely from the face of the Earth.“

Trump unterstrich ausdrücklich, dass das nicht nur eine Redensart sei. Die Zeit der Politiker, die nur reden und nicht handeln, sei endgültig vorbei: „Die Zeit des leeren Geredes ist vorbei. Nun beginnt die Stunde des Handelns!“

„God Bless You, And God Bless America.“

Mit dieser harten Abrechnung an der Politik Obamas und Hillary Clintons hat der neue Präsident vielen US-Amerikanern aus dem Herzen gesprochen. Wie der Wahlausgang – gegen alle Aktionen des Establishments und seiner Medien – gezeigt hat, vertrauen sie darauf, dass er gewillt und fähig ist, diese Pläne umzusetzen.

Dabei sollten wir uns nichts vormachen: Wie die Politik Obamas viele der Probleme Europas mitverursacht hat (zum Beispiel Grenzöffnung, Islamisierung und Migration), wird jene Trumps nicht spurlos an Europa vorbeigehen.

Ja noch mehr:

Wer als Deutscher die Abrechnung Trumps mit der bisherigen Politik in den USA gehört hat, der musste permanent an Merkels Politik denken.

Und konnte spätestens ab diesem Zeitpunkt verstehen, dass sich Merkel und Obama so gut verstanden – und die gemerkelte Politikerkaste in Deutschland und die ihr hörigen Medien mit einem Schmerzschrei aufheulten, als sie von dem Wahlsieg Trumps hörten. Ihre Tage sind nun gezählt.

Vielleicht werden die Deutschen sich 2017 noch einmal für Merkel als Bundeskanzlerin entscheiden. Schon jetzt ist aber abzusehen, dass sie dann starrsinnig Deutschland weiter in eine Isolation treiben wird, die dieses Land nie gekannt hat: In Europa, gegenüber Russland und der USA.

Solche Isolation ist aber auf die Dauer nicht durchzuhalten. Und die Gefahr ist groß, dass die Politikwende dann erst durch eine Katastrophe hindurch erlitten werden muss. Man muss gar kein Patriot sein, sondern es genügt schon ein natürlicher Überlebenswille, um zu wünschen, dass unser Vaterland davor bewahrt bleibt.

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