Ein Gastbeitrag von Axel Robert Göhring

Freiburg ist als idyllische badische Studenten- und Akademiker-Stadt bekannt, die ein hohes grünes Wählerpotential hat. Die nahe Grenze zur Schweiz lässt den Breisgau derzeit zum Einfallstor von Immigranten aus dem Süden werden. In den sozialen Medien, nicht aber im Fernsehen und der Presse, wird berichtet, dass in Freiburg seit Beginn der Asylkrise erhebliche Probleme auftreten. So hatte selbst der links-antifaschistische „White Rabbit Club“ bereits im Januar 2016 Asylanten wegen Gewalttaten und erheblicher Übergriffe auf Frauen den Zutritt verweigert. Ein Interview mit einem Bürger aus Freiburg, Horst Öttinger*.

Herr Öttinger, wie sieht es in Freiburg heute aus?

Wir haben in unserer beschaulichen Stadt inzwischen so manche No-Go-Area. Der Stühlinger Kirchplatz ist vor allem zu nennen. Niemals würde ich im Dunklen dort entlanglaufen. Ist zudem der größte Drogenumschlagplatz der Stadt. Und die Polizei sieht machtlos zu.

Raub, Gewalt, Körperverletzung gibt es dort – es ist eine Art kleiner Park mit Wiese und Gebüschen, in denen die Drogen deponiert werden – jeden Tag und jede Nacht.

Welche Immigrantengruppe ist die größte?

Aktuell wandern sehr viele Afrikaner, fast nur junge Männer, in die Stadt ein. Viele Freiburger (ich bin einer von ihnen) fragen sich, wieso unsere Stadt von schwarzen Menschen überflutet wird.

Wie viele sind es aktuell in der „kleinen“ Großstadt Freiburg?:-) !!!!

Der Landrat von Konstanz, Frank Hämmerle: „Ich frage mich, wie sie den Bürgern im Land Sicherheit gewähren wollen, wenn sie nicht einmal die Grenzen schützen können.“
Gegenfrage, Herr Hämmerle: „Seit wann wollen sie das?“

freiburg-2Man muss immer etwas forschen, um die Wahrheit zu erfahren. Viele Freiburger fragen sich seit langem, warum es hier in der Stadt immer dunkler wird, woher diese Flut eigentlich kommt. Von wo kommen bloß all die Afrikaner?

Jetzt wissen wir es: Sie besteigen fahruntüchtige Boote in Nordafrika, werden aus dem Meer gerettet, dann in Italien aufgenommen und gelangen dann über die Schweiz nach Deutschland. Und auf der Basel-Route ist Freiburg die erste deutsche Großstadt.

Man kann nichts irgendwo machen, ohne von Schwarzen umgeben zu sein. Gefühlt, nein: geschätzt sind es gut 10 %. An öffentlichen Plätzen, in Parks oder der Straßenbahn sind es aber weitaus mehr. Wir haben überall solche Fertigbauten für Immigranten stehen. Und wir hatten Traglufthallen auf einem Riesenareal – das war die Polizeiakademie.

Mittlerweile wird neu und schön gebaut. In besten Lagen (kein Witz, da wird man neidisch). So hat man einen Weinberg entfernt, um schön und ökologisch zu bauen. Andere Anwesen entstehen mit wunderbarem Schwarzwaldblick. Wirklich nicht zu verachten! Das Argument lautet, dass es die Integration fördert, wenn man gut wohnt. Von daher sind die Voraussetzungen topp.

Wie haben sich die Kriminalitätszahlen seit der Grenzöffnung verändert? Wie stellt die Presse sie dar?

Die Kriminalität ist derzeit wahnsinnig hoch. Ende 2015 (ich habe die Zahlen nur noch ungefähr im Kopf) hatten wir knapp 5.000 Migranten, die 3.700 registrierte Straftaten begangen hatten. Es gab einen Bericht darüber in der Badischen Zeitung. Die Überschrift lautete sinngemäß: Flüchtlinge sind nicht krimineller als Deutsche.

Wie kamen sie auf so etwas? Sie verglichen die Pro-Kopf-Straftaten der Immigranten von 2014 mit denen von 2015 und stellten fest, dass diese sogar zurückgegangen waren. Welch ein Hohn für jemanden, der einen Statistik-Schein erworben hat. Oder jeden denkenden Menschen. Ganz am Ende präsentierten sie dann doch die nackten Zahlen – aber wer liest schon bis ganz zum Ende eines Artikels?

Ab wann war der Massenzuzug spürbar?

Die Immigranten strömten ab Oktober in Massen nach Freiburg, um dann im Dezember den Höchststand für 2015 zu erreichen. Und diese Menschen haben es geschafft, in dieser kurzen Zeit ca. 3.700 Straftaten zu begehen. Das muss man mal auf ein Jahr hochrechnen. Letztendlich – ich überschlage das mal – hat jeder Migrant im Schnitt vier Straftaten pro Jahr begangen in Freiburg. Und dann diese Überschrift! Nach diesem Artikel hatte ich beschlossen, nie mehr diese Zeitung zu kaufen!

Wie bewegen Sie sich in der Stadt?

Nachts sollte man nicht durch die Stadt laufen. Die Täter sind immer dunkelhäutig oder arabisch aussehend. Ständig werden Disco-Besucher überfallen und zumindest die Smartphones geklaut. Täter benutzen dabei immer öfters Pfefferspray (obwohl das so wirklich nicht gedacht war). Eine Disco, Agar, erdreistete sich, nach ganz schlechten Erfahrungen, Asylanten den Zutritt zu verwehren. Sie wurden gezwungen, das zurückzunehmen. Daraufhin fand eine versuchte Vergewaltigung auf der Toilette statt – durch einen Migranten. Sie wurde nur durch beherztes Eingreifen verhindert.

Der Drogenhandel blüht und findet in einer Art Park (das ist dieser Kirchplatz) mitten in der Stadt statt. Die Polizei macht eine dumme Figur dabei. Sie darf ja nichts. Ich hatte das mal beobachtet. Zwei Polizisten wühlten sich durch das Gebüsch, um Drogen zu finden. Ein Dealer saß direkt daneben und lachte sie aus.

freiburg_muensterplatz_kaufhausEr versuchte immer wieder, mich zum Mitlachen zu animieren. Er verhielt sich unglaublich respektlos. Eine Situation, die ich nie wieder vergessen werde. Diese Polizei wird uns nicht schützen. Sie darf das nicht. Sie darf nichts. Es war eine peinliche Szene. Ich wusste, was sich dieser schwarze Dealer dachte.

Unglaublich. Solche Szenen hätte man eher aus dem Görlitzer Park in Berlin oder vom Frankfurter Hauptbahnhof erwartet.

Eine Gruppe unbegleiteter „Jugendlicher“ verübte innerhalb kürzester Zeit knapp 200 registrierte Straftaten. Alle hauptsächlich auf diesem Platz oder drumherum. Das wurde damals unsere erste No-Go-Area. Jetzt werden sie zur Belohnung besser betreut.

Das Leben in Freiburg hat sich komplett gewandelt. Aber hier leben die meisten Gutmenschen und die sagen, dass man doch erst mal bei den deutschen Vergewaltigern schauen müsse, bevor man mit dem Finger auf andere zeigt.

Die letzten beiden Fälle: Ein älterer Mann wurde auf einem Kirchplatz (vor der Johannes-Kirche) von vier „Südländern“ angegriffen, nachdem er dort uriniert hatte, und erlag ein oder zwei Tage später seinen Verletzungen. Eine junge Studentin wurde vergewaltigt und dann getötet – Täter wurde nicht gesehen/nicht beschrieben. Man fand sie in der Dreisam (ein Flüsschen) nahe des Fußballstadions.

Auch eine No-Go-Area bei Dunkelheit. Die Presse versucht, all das möglichst zu relativieren und die Herkunft des Täters nicht in den Vordergrund zu rücken und umzudeuten. Ganz am Ende mal ein Hinweis auf das Aussehen, weil ja immerhin die Polizei fahndet. Es wird täglich nach dunkelhäutigen oder arabisch aussehenden jungen Männern gefahndet.

Wir wollen die Guten bleiben. Um jeden Preis. Die Stadt ist voller Aufkleber: „Refugees Welcome! Bring your families!“

Vor kurzem gab es den dritten Mordfall innerhalb einiger Tage bei uns; diesmal in naher Umgebung der Stadt. Eine 27jährige Joggerin wurde vergewaltigt und getötet. Könnte Zufall sein; ist in der beschaulichen Gegend aber sehr unwahrscheinlich. Es gehen sogar schon Gerüchte um, dass die Morde nicht aufgeklärt werden sollen. Jeder ahnt, aus welchen Kreisen die Täter kommen….

Wie hat sich für Sie das Leben verändert seit Merkels Sommer?

Vor der Migrantenwelle war ich mit Freunden oft nachts am See (wir haben einen wunderschönen See mit einem Park drumherum in der Stadt). Manche blieben dort bis zum Morgen. Übernachteten also am See. Früher ist nie etwas passiert. Zuletzt immer mehr. Täglich. Es ist toll, mitten in der Nacht zu schwimmen. Heute können wir das nicht mehr machen.

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Die Polizei hat Verstärkung von der Landespolizei bekommen, weil sie es nicht mehr schaffte, dieses Gelände zu überwachen. Jeden Tag Straftaten. Dennoch wird sie der Lage nicht mehr Herr. Ständig fahren Polizeifahrzeuge durch den Park. Das ist furchtbar dumm, weil sie auf diese Art von weitem zu sehen sind und niemals eine Straftat vereiteln können. Es hilft nichts. In einem Teil dieser Anlage sind ausschließlich Schwarze. Das ist echt unheimlich. Man sollte auch seine Sachen nicht mehr unbeaufsichtigt am Ufer lassen, wenn man schwimmen geht.

Und dann diese Diskussionen mit den Gutmenschen, die einem Freund erklärten, dass diese Menschen ein Recht darauf hätten zu stehlen, weil sie eben nichts hätten und wir so viel. Sie erklärten ihm, dass es eine Einladung war, dass er seine Tasche unbewacht ließ.
Migranten sind am See oft recht kontaktfreudig. Sie setzen sich zu fremden Frauen auf die Handtücher, haben fast Körperkontakt.

Viele Frauen sind sehr verängstigt und erstarren, können sich kaum wehren. Die Menschen im FKK-Bereich wurden letztens mit Steinen beworfen. Man wollte sie zwingen, sich anzuziehen, weil es eine Zumutung für muslimische Frauen sei, sich das ansehen zu müssen.

Sie wurden vertrieben, riefen aber, dass sie wiederkommen würden und sowieso immer mehr werden würden. Da haben sie Recht.

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Die muslimischen Männer hingegen schauen sich sehr gern nackte Frauen an. Sie kommen ganz dicht und starren. Vollkommen schamlos. Eine große Herausforderung für Frauen.

Letztens wollte ich um 22.30 Uhr eine Pause machen und nach draußen gehen. Frische Luft, etwas Bewegung. Und zum ersten Mal in meinem Leben habe ich mich nicht getraut. Denn auch vor meiner Haustür wurden um diese Uhrzeit zuletzt des Öfteren Leute überfallen. Übrigens immer von Dunkelhäutigen – ich denke, das darf man noch schreiben, weil es schließlich die Wahrheit ist.

Ja, Deutschland wird sich verändern! Zum ersten Mal habe ich Angst…..Und nicht nur ich. Eine Freundin ruft mich jetzt immer an, wenn sie auf dem Heimweg ist. Ich muss dran bleiben, bis sie ihre Haustür erreicht hat.

Der idyllische See ist paradoxerweise also ein Verbrechensschwerpunkt?

Ja. Dort lebte eine Schwanenfamilie mit vier Jungen. Schwäne verlassen zum Grasen das sichere Wasser. Diese relativ schutzlose Situation nutzte ein Russe (man nennt ihn politkorrekt Russland-Deutscher) aus, um seine Aggressionen an der Schwanenmutter abzubauen. Vor den Augen anderer Besucher packte er sie am Hals und schlug ihr hart auf den Kopf. Das Tier verendete daraufhin und der Schwanenvater war seitdem alleinerziehend. Das machte er gut, war allerdings seitdem „verhaltensauffällig“, jagte beispielsweise stundenlang Küken und andere Jungtiere über den See und tötete eine große Anzahl. Die Zutraulichkeit Menschen gegenüber hatte er verständlicherweise verloren.

Es gab eine deutsch-russische Zeugin, die den Täter (er)kannte. Man redete mit Engelszungen auf sie ein, um sie zu einer Anzeige zu bewegen. Man bot ihr sämtliche Unterstützung an. Aber sie erklärte, dass sie in diesem Fall ihres Lebens in Freiburg nicht mehr sicher sei. Dagegen hat man als Normalbürger keine Argumente.

Eine Anzeige erfolgte deshalb nicht. Dieser Mensch weilt weiter mitten unter uns – genauso wie die „Südländer“, die den Mann am Kirchplatz so stark angriffen, dass er starb – genauso wie der Mörder, der die junge Studentin vergewaltigte – genauso wie die vier Vergewaltiger (jugendliche unbegleitete Migranten), die nur Bewährungsstrafen erhielten.

Gibt es bei diesen Zuständen nicht Proteste?

Hier gibt es nichts. Und wenn einer aufmuckt, dann wird er öffentlich „hingerichtet“. Anwälte haben dann keine Chance mehr, wenn sie sich öffentlich äußern. Es gab da zuletzt einen Fall, aber ich weiß nicht, ob dieser „Kleinkram“ von Bedeutung ist. Ist wohl nicht Freiburg-spezifisch. Anderer Fall: Zuletzt gab es eine Hausdurchsuchung bei dem Anwalt, der diese Fotomontage machte**. Dummerweise ist er AfD-Mitglied. Also vogelfrei. Außerdem gibt es Farbbeutel-Anschläge (z.B. auf seine Kanzlei) u.ä. Offiziell sieht es so aus, als wären hier alle einer Meinung.

Bürger, die Probleme mit Immigranten klar benennen, werden von Anhängern der Willkommenskultur häufig als rechtsradikal eingestuft. Sehen Sie sich auch so?

Nein, ich war mein Leben lang zufriedener CDU-Wähler. Aber Schröder und Fischer mochte ich auch. Tja, so war das…. Heute schäme ich mich dafür….

Ich kann mich nicht daran gewöhnen, ein Rassist, ein Nazi, ein Fremdenfeind genannt zu werden. Aber es passiert in jeder Diskussion. Sogar alte Freunde wenden sich von mir ab. Mit „so einem“ will man nicht mehr zu tun haben. Facebook-Entfreundungen waren an der Tagesordnung.

Mein Freundeskreis, auch meine Partnerinnen, waren meist vegetarische Grünwähler. Das war bis zur Grenzöffnung kein großes Problem. Wir kamen aus. Jetzt zerreißt uns dieses Thema. Ich werde spürbar einsamer hier in Freiburg.

Ist mir wichtig, noch klarzustellen, dass ich bis zur Merkelkrise ein eher unpolitischer Mensch war, der zufrieden war und mehr oder weniger alles geglaubt hat, was ihm die Presse und das Fernsehen auftischten. Jetzt lese ich viel, informiere mich etc.

Wie sehen Sie Ihre Zukunft?

Ich versuche mich an den Gedanken zu gewöhnen, das Land zu verlassen. Mich ganz langsam, ganz vorsichtig daran zu gewöhnen. Vielleicht Ungarn. Der Osten ist ja auch Deutschland, und da wird es sich bald auch entwickeln wie im Westen.

Wenn ich allein lese, sehe oder höre, wie in den Medien über die Ostdeutschen, speziell die Sachsen, hergezogen wird, dann wird mir ganz anders. Sie schämen sich für die Landsleute in den neuen Ländern.

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Zum Autor, der das Interview geführt hat: Axel Robert Göhring 40, freier Journalist und Biologe.

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*Name aus beruflichen und Sicherheitsgründen geändert

** Der Anwalt Dubravko Mandic hatte Gesichter aktueller Politiker in ein Foto der Nürnberger Prozesse hineinmontiert.

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Foto: (1) © Screenshot youtube aus unten eingebetteter Dokumentation, (2) Idyllisches Stadtleben in Freiburg Arroww (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0, via Wikimedia Commons; (3) Münsterplatz mit historischem Kaufhaus © Marsupilami04 (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)%5D, via Wikimedia Commons (4) „Flückiger See“ in Freiburg, Fotograf: CrazyD , CC Wikimedia.