Der Tod ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig – und zugleich eines ihrer größten Tabus. Während Medizin und Technik immer neue Möglichkeiten eröffnen, das Leben zu verlängern, gerät die entscheidende Frage zunehmend in Vergessenheit: Was geschieht mit dem Menschen, wenn er stirbt? Ist der Tod das endgültige Ende oder der Übergang zu einer anderen Wirklichkeit?
In einem rund 50-minütigen Vortrag für das Kontrafunk-Kolleg „Audimax“ geht der Theologe David Berger diesen Fragen aus philosophischer und katholisch-theologischer Perspektive nach. Er erläutert die traditionelle Lehre von der Unsterblichkeit der Seele, vom persönlichen Gericht, von Himmel, Fegefeuer und Hölle sowie von der Auferstehung des Leibes und dem Jüngsten Gericht. Dabei zeigt er auch, weshalb die christliche Hoffnung einen radikalen Gegenentwurf zum materialistischen Menschenbild und zu den Unsterblichkeitsversprechen des modernen Transhumanismus darstellt.
Im Mittelpunkt steht eine ebenso einfache wie herausfordernde Einsicht: Das Leben ist ein hohes Gut, aber nicht das höchste. Und der Tod ist ein großes Übel, aber nicht das größte.
Den vollständigen Vortrag können Sie hier anhören:
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