(David Berger) Es steht nicht gut um die Zukunft der Altparteien in Sachsen-Anhalt. Da bisher all die medialen Kampagnen gegen die AfD nichts geholfen, sondern den Zuspruch der Bürger zu der Alternative noch angekurbelt haben, sieht der Magdeburger Bischof mit dem bezeichnenden Namen Feige nur noch eine letzte Rettung: jetzt hilft nur noch beten! Seine Initiative, die ein „Gebet zur Landtagswahl“ und die Kampagne „Bewusst wählen“ beinhaltet, ist nicht nur eine peinliche Einmischung der Kirche in den Wahlkampf, sondern auch eine Instrumentalisierung des Glaubens gegen die einzige Partei, die noch ansatzweise katholische Werte hochhält.
Der Herr segne die freie Wahl — solange sie bitte korrekt ausfällt. Im Bistum Magdeburg hat man offenbar beschlossen, dass der Heilige Geist neuerdings auch Wahlkampfberatung anbietet. Mit „Gebet zur Landtagswahl“ und der Kampagne „Bewusst wählen“ erinnert die Kirche daran, dass sie zwar offiziell keine Partei unterstützt, aber manche Parteien eben doch lieber in die Hölle als in den Landtag schicken würde.
Bald Beichtstühle mit Wahl-O-Mat?
Bischof Gerhard Feige erklärt dabei erneut, völkischer Nationalismus sei mit dem Christentum unvereinbar. Was das mit der AfD zu tun hat, erklärt er nicht näher. Aber er bekommt seine Informationen zur AfD offensichtlich von Fakenewsverbeitern wie „Correctiv“ & Co. Besonders elegant wirkt der Versuch des Mannes mit dem 5-Jahres-Bart kaum, das Ganze nicht als Wahlkampf erscheinen zu lassen. Denn wenn man kurz vor einer Wahl „bewusst wählen“ plakatiert und gleichzeitig erklärt, welche politische Richtung christlich untragbar sei, dann ist das selbstverständlich reine spirituelle Gymnastik. Quasi „UnsereDemokratie“ mit Weihrauch. Man darf gespannt sein, welche liturgischen Innovationen sich der Bischof, dem seit Jahren die Gläubigen in Scharen davon laufen, noch ausgedacht hat: Beichtstühle mit Wahl-O-Mat, Hostien in Parteifarben oder das neue Sakrament der politischen Gesinnungsprüfung. Amen.
Dazu auch Kissler Kompact:
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