Inzwischen hat es sich herumgesprochen: Homosexuelle wählen überproportional oft die „Alternative für Deutschland“. Es dürfte kaum einen AfD-Ortsverband geben, der so viele homosexuelle Mitglieder hat, wie der von Tempelhof-Schöneberg. Der bekannteste homosexuelle AfD-Politiker des Bezirks dürfte Frank-Christian Hansel sein. Vergangene Woche hielt er zu dem Thema einen Vortrag für die Mitglieder des Ortsverbandes, heute stellt er sich im Internet den Fragen aller Bürger zu dem Thema.
Im Rahmen eines politischen Stammtischs des AfD-Bezirksverbands Tempelhof-Schöneberg hielt Frank-Christian Hansel einen Vortrag zur Lage in Sachen: Was bedeutet eigentlich queer im Kontext der Frage von Freiheit und sexueller Selbstbestimmung mit anschließender Diskussion. Unter dem Banner von „Queer“, „Diversität“ und „Toleranz“ ist über Jahre ein Projekt vorangetrieben worden, das nicht den Einzelnen schützt, sondern ihn auf ein einziges, politisch brauchbares Merkmal reduziert – seine tatsächliche oder auch nur zugeschriebene sexuelle Orientierung. Wer sich diesem Zugriff entzieht, gilt als rückständig; wer sich ihm fügt, wird zum Bestandteil eines Kollektivsubjekts, das sich nach den Bedürfnissen der jeweiligen Bewegungseliten formen lässt. Es ist Zeit, diesen Gedanken systematischer zu fassen – als Position gegen die identitätspolitische Umcodierung der Homosexualität und für die Rückkehr zur Normalität des Einzelnen.
Nix queer! Bürgerdialog
Hier können auch alle PP-Leser an dem Bürgerdialog heute Abend im Internet (Facebook) teilnehmen: https://facebook.com/events/s/afd-burgerdialog-afd-und-schwu/1653084155825981/

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