Umfrage: Merz steigt zum unbeliebtesten Regierungschef weltweit auf

(David Berger) Eine aktuelle internationale Umfrage zeichnet ein düsteres Bild für den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz. Demnach ist er derzeit der unbeliebteste Regierungschef unter allen führenden Politikern demokratischer Staaten. Niemals zuvor seit 1945 stand ein deutscher Regierungschef im internationalen Vergleich so schlecht da.

Die Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Morning Consult vergleicht die Zustimmungswerte von Regierungschefs in mehreren Ländern. Dabei landet Merz auf dem letzten Platz. Nur ein kleiner Teil der Bevölkerung zeigt sich mit seiner Arbeit zufrieden – deutlich weniger als bei anderen international bekannten Politikern. Besonders auffällig: Selbst politisch umstrittene Figuren wie Donald Trump oder Recep Tayyip Erdoğan schneiden in der Umfrage besser ab. Auch andere europäische Staats- und Regierungschefs erreichen höhere Zustimmungswerte.

Lediglich Emmanuel Macron bewegt sich in einem ähnlich kritischen Bereich wie Merz, bleibt aber dennoch nicht durchgehend auf dem letzten Rang.

Vertrauensverlust nach Bruch aller Wahlversprechen

Die schwachen Werte spiegeln vor allem die innenpolitische Lage wider. Während Merz international teilweise Anerkennung für seine außenpolitischen Positionen erhält, wächst im Inland die Kritik. Themen wie wirtschaftliche Entwicklung, soziale Fragen und politische Entscheidungen sorgen für Unmut in der Bevölkerung. Beobachter sehen darin ein Zeichen für eine breitere Vertrauenskrise gegenüber politischen Führungen – nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen westlichen Demokratien. In Deutschland freilich zeigt sich diese Vertrauenskrise unter Merz, der nahezu alle seine Wahlversprechen gebrochen hat, überdeutlich.

Welche konkreten Konsequenzen diese schlechten Umfragewerte haben werden, ist derzeit unklar. Allerdings könnten sie den politischen Handlungsspielraum des Kanzlers einschränken und den Druck innerhalb der Regierung erhöhen. Fest steht: Die Ergebnisse markieren einen außergewöhnlichen Moment – niemals zuvor seit 1945 stand ein deutscher Regierungschef im internationalen Vergleich so schlecht da.

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Bestseller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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