(David Berger) Im Iran findet derzeit eine echte Revolution statt, und es gibt die größten explizit antiislamischen Proteste in der Geschichte. Die protestierenden Demonstranten übernehmen in Städten im ganzen Land die Kontrolle und das Regime steht nun vor einer realen Chance, zu stürzen. Warum schweigen die Medien in Deutschland weitgehend zu den Vorgängen?
„Ohne X wüsste man nicht, dass im Iran in diesen Stunden eine Revolution stattfindet. Der Mut der Menschen auf den Straßen überall im Iran ist heldenhaft. Sie haben das Interesse der Weltöffentlichkeit verdient.“ bemerkte Armin Laschet letzte Nacht zu der Frage, warum gibt es keine Sondersendungen bei ARD und ZDF zu der Situation im Iran gibt.
Was Norbert Bolz dann heute morgen mutiger beantwortet: „Um die Gefühle unserer Islamisten nicht zu verletzen, berichtet der ÖRR nicht über die Proteste im Iran. Sehr rücksichtsvoll.“ Denn eines ist in diesen Tagen unmissverständlich klar geworden: „Iran hates Islam“, wie ein bekannter britische Influencer schreibt.
Mashhad heute Abend!
🟥🟥◻️🦁◻️🟩🟩
Flutet eure Timelines mit Posts und Re-Posts aus dem Iran!
Gebt den Iranerinnen und Iranern eine Stimme!
Azadi!
Javid Shah! pic.twitter.com/iCLvP95CXz— Emrah Erken 🔥🎺 (@AtticusJazz) January 8, 2026
Die Protestbewegung im Iran hat sich binnen weniger Tage zu einer der schwersten innenpolitischen Krisen der letzten Jahre ausgeweitet. Was ursprünglich als Wut über steigende Lebensmittelpreise und eine sich weiter verschlechternde Wirtschaft begann, ist in vielen Städten des Landes zu einem offenen Aufstand gegen das politische System geworden. Menschen aus allen sozialen Gruppen – Händler, Arbeiter, Studenten – stehen Seite an Seite auf den Straßen und fordern grundlegende Veränderungen.
Sicherheitskräfte setzen brutale Gewalt ein
Nach offiziellen Angaben und Berichten von Menschenrechtsorganisationen sind bei den Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften bereits mindestens Dutzende Menschen getötet worden. Unter den Todesopfern befinden sich auch Kinder und Jugendliche, was die Wucht der staatlichen Repression verdeutlicht und international scharfe Kritik ausgelöst hat.
Menschenrechtsgruppen dokumentieren Fälle, in denen Sicherheitskräfte mit scharfer Munition auf Zivilisten geschossen haben – auch in Wohngebieten und auf öffentlichen Plätzen.
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MASSACRE HAPPENING RIGHT NOW IN IRAN
ISLAMIC TERRORISTS have shut down the internet and are murdering Iranians RIGHT NOW:
„Hi, Mr. Trump. Here is Mashhad city. Ayatollah killed my people. Please help to my people. Please. Help to Reza Pahlavi, come to Iran (help bring… pic.twitter.com/mgJDVHsqBk
— Goldie Ghamari | گلسا قمری (@gghamari) January 8, 2026
Berichte über getötete Minderjährige haben insbesondere international für Entsetzen gesorgt. Menschenrechtsbeobachter verzeichnen unter den Toten mehrere Kinder, die von Sicherheitskräften erschossen worden sein sollen. Die genaue Zahl variiert je nach Quelle, doch alle belegen: Die Gewalt betrifft nicht nur erwachsene Aktivisten, sondern auch unbeteiligte Jugendliche und Heranwachsende.
Eine Krise mit historischer Dimension
Die iranischen Behörden haben als Reaktion auf die Proteste ihre Maßnahmen verschärft, darunter eine weitreichende Einschränkung des Internetzugangs, was die Kommunikation der Demonstranten behindern soll und die Lage für Außenstehende schwer nachvollziehbar macht. Gleichzeitig wurden Tausende Menschen festgenommen, darunter zahlreiche junge Teilnehmer der Proteste.
Analysten sehen in der aktuellen Welle der Proteste nicht nur eine Reaktion auf akute wirtschaftliche Probleme, sondern einen Ausdruck tiefsitzender Unzufriedenheit mit einem muslimischen System, das viele Iraner als repressiv und abgehoben empfinden. Ihr mutiger Aufstand gegen einen islamischen „Gottesstaat“ hätte größte Aufmerksamkeit der Medien und eine unzweideutige Unterstützung auch durch europäische Politiker verdient.
Auch hier geht Donald Trump mit gutem Vorbild voran. Wiederholt hat er klare Warnungen an die iranische Führung gerichtet. Er ergreift öffentlich Partei für die Demonstranten, drückt seine Solidarität mit ihnen aus, indem er sie als mutige Menschen lobt, die für Freiheit und Reformen auf die Straße gehen. Gleichzeitig droht er dem Regime mit harten Konsequenzen, sollte es friedliche Proteste gewaltsam niederschlagen. Auf seiner Plattform „Truth Social“ hat Trump erklärt, die USA würden „zu ihrer Rettung kommen“, falls der Iran Demonstranten tötet und betonte, die USA seien „gerüstet und bereit“ für eine Reaktion.
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