Obwohl Deutschland bislang über 12,5 Milliarden Euro für 660 Millionen COVID-19-Impfdosen ausgegeben hat, will Bundesgesundheitsminister Lauterbach jetzt weitere 830 Millionen Euro für zusätzliche Impfdosen locker machen. Ein Kommentar von Martin Sichert

Während immer mehr teils schwere Nebenwirkungen der Corona-Impfungen ans Licht kommen, setzt Lauterbach seinen Impf-Kurs unbeirrt fort. Gleichzeitig weigern sich Robert-Koch-Institut (RKI) und Paul-Ehrlich-Institut (PEI), Daten zum Zwecke der Überwachung von Wirksamkeit und Nebenwirkungen der Impfstoffe zu erheben.

Ohne diese Daten können jedoch keine Rückschlüsse über die Sicherheit der Impfstoffe gezogen werden. Eine Fortsetzung des „Impfen, impfen, impfen“-Kurses ohne Evaluierung von Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe ist fahrlässig und unverantwortlich.

Gefangen im Corona-Tunnelblick

Die Bundesregierung kauft zwar in Massen neue Impfstoffe, aber erhebt zugleich keine Zahlen zu Nutzen und Risiken der COVID-19-Impfungen. Ich habe erst diese Woche Dienstaufsichtsbeschwerde gegen das RKI und PEI gestellt, damit beide Institute ihrer in §13 IfSG klar festgelegten Pflicht zur Datenerfassung von Nebenwirkungen nachkommen.

Doch anstatt dafür zu sorgen, dass die Daten endlich systematisch erfasst und analysiert werden, befindet sich Minister Lauterbach weiter im Corona-Tunnelblick und wirft mit Steuergeld um sich. Es wird höchste Zeit für einen verantwortungsvollen Umgang mit Corona-Impfstoffen und deren Nebenwirkungen. Das Stochern im Nebel auf Kosten der Steuerzahler und auf Kosten der Gesundheit vieler Bürger muss ein Ende haben.

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