… und damit den Bock zum Gärtner. Ein Kommentar von Joachim Paul (AfD)

Als Träger der freien Jugendhilfe käme der „DITIB“ in Essen eine bevorzugte Stellung bei partnerschaftlichen Beziehungen mit öffentlichen Trägern zu, sie bekäme zudem Einfluss auf die Jugend- und Sozialarbeit in der Ruhrgebietsstadt und damit auch erleichterten Zugang zu Fördermitteln der öffentlichen Hand – also Steuergeldern. Die Entscheidung soll kurz nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen erfolgen.

Hassprediger

Angesichts der vielen Skandale rund um ‚DITIB‘-Moscheen, man denke nur an die Hetze auf den Social-Media-Seiten der Moscheegemeinden, extremistischer Freitagspredigten, die Einladung von Hasspredigern und die für Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen nachgewiesene Bespitzelung von Oppositionellen hier bei uns, sind diese Pläne der Stadt Essen geradezu ein grotesker Anschlag auf das Gemeinwesen und den sozialen Frieden. Sie dürfen an keinem Ort Schule machen. Im Gegenteil: ‚DITIB‘ muss entschieden entgegengewirkt werden.

Jüngst wurde der Göttinger ‚DITIB‘-Chef Mustafa Keskin wegen volksverhetzenden Hass-Beiträgen verurteilt. Keskins Treiben ist kein Einzelfall: in Rheinland-Pfalz zwangen Enthüllungen der AfD-Landtagsfraktion den dortigen ‚DITIB‘-Vorsitzenden Yildiz zum Rücktritt. In seiner Amtszeit kam es unter dem Dach der Organisation regelmäßig zu Kontakten zu Islamisten und Extremisten aus der Hassprediger-Szene.

CDU und SPD als Türöffner für Extremisten

Wer dieser Organisation Macht und Einfluss, gerade auf Jugendliche, gewährt, öffnet Extremisten bisher verschlossene Türen und gefährdet die Integration hier lebender Türken oder Deutschen türkischer Herkunft. Der Stadt Essen dürfte es unmöglich sein, zu erklären, wie gerade die ‚DITIB‘ eine für die Ziele des Grundgesetzes förderliche Arbeit nachweisen und damit die Bestimmungen der Jugendhilfe erfüllen können soll. Sie will vielmehr den Bock zum Gärtner machen!

Die Stadt Essen – insbesondere ihr Stadtvorstand bestehend aus SPD- und CDU-Politikern – sollte nicht länger versuchen, diese gewichtige Entscheidung in den politischen Windschatten nach der Landtagswahl bugsieren zu wollen. Schon jetzt ist sie richtungsweisend für ganz Deutschland. Die AfD will vielmehr den Einfluss der islamistisch-extremistischen ‚DITIB‘ zu Gunsten der Integration und des sozialen Friedens zurückdrängen – und zwar konsequent in ganz Deutschland.

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