(David Berger) Der frühere US-Präsidenten Donald Trump hat angekündigt, eine eigene Social-Media-Plattform zu gründen, die unter dem Namen „Truth Social“ für mehr Meinungsvielfalt im Internet sorgen soll. Und ganz bewusst auf die Zensur oppositioneller Positionen verzichtet.

Starten wird das neue Netzwerk für geladene Gäste im November, Anfang 2022 dann landesweit. „Wir leben in einer Welt, in der die Taliban eine riesige Präsenz auf Twitter haben, aber euer liebster amerikanischer Präsident zum Schweigen gebracht wurde“, so Trump treffend. Es sei höchste Zeit für ein „liberales Medienkonsortium“, das den oppositionelle Stimmen brutal wegzensierenden Unternehmen des Silicon Valley Paroli bieten könne.

„Mission, allen Menschen eine Stimme zu geben“

„Die App, die neben Features von Facebook und Twitter auch einen YouTube-ähnlichen Videodienst und einen Netflix-ähnlichen Abo-Streamingservice mit „nicht-woker Comedy“ und „politisch inkorrektem Content“ anbieten soll, soll Anfang 2022 an den Start gehen und ist bereits jetzt im App-Store als Vorbestellung verfügbar.

Im November soll eine Beta-Version für ausgewählte Nutzer gelauncht werden. „Truth Social ist die politisch allumfassende Social-Media-Plattform, die einen offenen, freien und ehrlichen globalen Diskurs ohne Diskriminierung gegen politische Ausrichtungen ermöglicht“, heißt es auf der „Truth Social“-Website. Trump zeichnete für die Plattform eine „Mission, allen Menschen eine Stimme zu geben“. Er freue sich, „Big Tech“ die Stirn zu bieten.“ (Quelle)

Finanziert werden soll das soziale Netzwerk durch ein neues, börsennotiertes Unternehmen (Fusion der Trump Media & Technology Group (TMTG) mit Digital World Acquisition (DWAC)).

Auch in Deutschland dringend notwendig

Begeistert zeigte sich als erste deutsche Politikerin bereits Joana Cotar, AfD-Bundesvorstandsmitglied und Digitalisierungsexpertin in der AfD-Bundestagsfraktion: Trump setze mit der Gründung von Truth Social ein eindrucksvolles Zeichen gegen die Zensur der großen sozialen Netzwerke:

„Auch wir in Deutschland dürfen es nicht hinnehmen, dass mächtige Konzerne nur noch abgestimmte Regierungsmeinungen zulassen, kritische Multiplikatoren sperren und abweichende Kommentare löschen.“

Das freie Wort sei unabdingbar für die Demokratie – „auch und gerade, wenn es unbequem für Mainstream und Establishment wird“ – so Cotar.

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