„Das Schmidt-Theater hat mich per E-Mail rausgeschmissen, weil ich Witze über den Islam gemacht habe“ – steht unter einem Video des Kabarettisten und Entertainers Kay Ray, das dieser gestern bei Youtube veröffentlich hat. Gerd Buurman weiß dazu auf seinem Blog „Tapfer im Nirgendwo“ näheres:

„Damit beenden wir unsere Zusammenarbeit.“

Mit diesen Worten endet ein Brief des Hamburger Schmidt Theater an den Kabarettisten und Entertainer Kay Ray. Viele Jahre hatte Kay Ray an dem Theater gespielt, aber dann kam der Abend, an dem er diese Worte in seiner Late-Night sprach:

„Ich hoffe, wir haben Muslime hier im Publikum“

„Wir leben in einem Land, in dem Böhmermann beinahe in den Knast sollte und Helene Fischer mit Preisen überhäuft wird. Das gehört doch umgekehrt. Nein, eigentlich gehören beide in den Knast.

Gut, wie kann Herr Böhmermann auch schreiben, dass Erdogan eine Ziege fickt. Das geht natürlich nicht, vor allem nicht, wo wir genau wissen, dass alle Türken meine Mutter ficken. Was denn? Machen sie mal einen Türken wütend, dann sagt der: „Ich ficke Deine Mutter!“ Die große Frage lautet: Warum wollen die eigentlich alle meine Mutter ficken? Die ist noch gut in Schuss. Sie ist aber 84.

Nun ist meine Mutter ja meine Mutter. Ich bin wie sie. Deshalb hätte sie große Lust, sich von einer Horde Türken durchraspeln zu lassen. Sie hat aber keine Zeit. Sie sitzt auf dem Fernseher und guckt Sofa.

Vagina eine Nonne

Ich hoffe, wir haben Muslime hier im Publikum. Das beweist: Ihr habt Humor und das ist mir eine große Freude. Bedenkt bitte: Wir dürfen in diesem Land über Euch, Euren Gott und Eure Religion lachen. Dafür bekommt Ihr auch unser Weihnachtsgeld.

Ich mache Witze über alle Religionen. Wie nennt man die Vagina eine Nonne? Christstollen!“

In einem Brief an Kay Ray erklärte das Schmidt Theater nach der Aufführung, diese Worte hätten sich einige Kellnerinnen und Kellner des Theaters derart beleidigt, dass die Theaterleitung die Zusammenarbeit mit ihn beenden müsse, um sie kein weiters Mal in eine Situation zu bringen, „in welcher sie sich während der Arbeitszeit belästigt und beleidigt fühlen.“

In einer Stellungnahme sagt Kay Ray:

„Eine Kündigung seitens des Schmidt Theaters aufgrund einer Beschwerde, nicht etwa des Publikums, sondern seitens junger Kellnerinnen und Kellner muslimischen Glaubens, ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht der freien Kunst in diesem Land, es ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die sich seit langer Zeit tolerant gegenüber jedweder Religion auf St. Pauli äußern.“

Gerd Buurmann dazu:

Mit über 1,6 Milliarden Muslimen auf der Welt und mit diversen Ländern, die nach der Scharia leben, ist der Islam eine der mächtigsten Ideologien der Welt. Der Islam herrscht. Diesen Herrscher mit beißendem Spott zu kritisieren, vor allem in Anbetracht der brutalen und unmenschlichen Verbrechen, die im Namen dieser Religion zum Teil von Staats wegen begangen werden, ist aufklärerische Pflicht. Kay Ray kommt dieser aufklärerischen Pflicht nach. Das Schmidt Theater jedoch stellt sich gegen diese Aufklärung.

Schmidt Theater hofiert die beleidigten Tugendwächter

In den letzten Jahren wurden Karikaturisten von fanatischen Muslimen ermordet, weil sie sich über den Islam lustig gemacht hatten. Komiker geraten in Lebensgefahr, wenn sie Witze über Mohamed machen. Einem Lehrer in Frankreich wurde der Kopf abgeschnitten, weil er in der Schule eine lustige Zeichnung von Mohamed gezeigt hatte, um damit das Prinzip der Meinungsfreiheit zu verdeutlichen. Sein Name war Samuel Paty.

Menschen werden abgeschlachtet, weil sie Witze über den Islam machen. Kay Ray macht Witze über alle Religionen, aber nur Witze über eine bestimmte Religion bringen ihn in Lebensgefahr. Und was macht das Schmidt Theater? Es fällt seinem Künstler in den Rücken. Das ist an Feigheit kaum noch zu überbieten.

Der Islam verdient einen Mindesthohn! Kay Ray ist bereit, ihn zu zahlen. Das Schmidt Theater aber hofiert die beleidigten Tugendwächter.

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Kay Ray macht Witze über den Islam und wird gefeuert