Unser Fundstück der Woche kommt von dem Blog von Boris Reitschuster. Sein Gastautor Dr. Andreas Bergemann ist Hochschullehrer in den USA und er kritisiert zu Beginn zurecht die gestrige Berichterstattung zu der Katastrophe von Beirut: Bild & Co taten so, als sei dort ein Feuerwerkskörper explodiert. Wesentlich realitätsnaher hat sich da Präsident Trump geäußert. Dann fährt Bergemann fort:

„Bei diesen Aufnahmen aus Beirut kapiert doch sogar die Vize-Ortsvorsitzende der Südpfälzer Landfrauen ohne militärische Ausbildung, dass dort ein Waffenumschlagsplatz in die Luft geflogen ist.Dass Medien lügen ist keine neue Nachricht, dass sie sich dabei aber nicht einmal mehr den Ansatz von Mühe geben seriös zu erscheinen, das ist schon bemerkenswert.

Waffenlieferung der iranischen Revolutionsgarden

Doch Gnade dem, der die möglichen Fakten ausspricht. Dass die Katastrophe nämlich möglicherweise eine misslungene Waffenlieferung der iranischen Revolutionsgarden für die Hisbollah oder Präsident Assad von Syrien war. Dann ist man gleich ein “Kriegstreiber”.

Noch eine Bemerkung zum Schluss: die Älteren werden sich erinnern. Der Libanon war einst das einzige mehrheitlich christliche Land in der arabischen Welt, Wohlhabend, westlich, die “Schweiz des Orients”. Doch dann gewährte man “palästinensischen” Flüchtlingen großzügig Zuflucht. Die blieben und die Geburtenrate der Muslime tat ihr Übriges. Heute sind die Christen in der Minderheit, das Land ist im Würgegriff der Hisbollah und eines der vielen gescheiterten Länder dieses Planeten – Feuerwerk inklusive.

Wenn Deutschland nicht aufpasst, geschieht ihm dasselbe. Nur mit schlechterem Wetter.“

Den ganzen Beitrag kann man hier nachlesen: REITSCHUSTER.DE

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