(David Berger) Lange habe ich überlegt, ob ich zu diesem Video einen eigenen PP-Beitrag machen soll – seitdem ich es das erste mal gesehen habe und sofort eine Gänsehaut bekam und mir Tränen in den Augen standen, lässt es mich nicht mehr los.

Nicht wegen der Missionierungsversuche des Aktivisten auf der Bühne, sondern wegen des Polizisten, dem man durch die Kameraführung unglaublich nahe kommt und der zu einem Augenblick, den Stefan Zweig wohl eine Sternstunde der Menschheit genannt hätte, in eine Dilemma-Situation gerät, die ihn sein ganzes Leben nicht mehr loslassen wird.

Tränen in den Augen

Sein Gesicht, sein Zögern, seine Tränen in den Augen zeigen: Der Mann ist kein Raudi, kein gewissenloser Wichtigtuer: Er steht vor der Entscheidung, seinem Diensteid oder seinem Herzen und Verstand zu folgen. Sich für ein komplettes wirtschaftliches Aus und den Verlust seines Berufs oder vielleicht lang anhaltende Gewissensbisse zu entscheiden. Er steht in einer Situation, die so oder so ähnlich immer mehr Menschen erleben müssen, die unter dem System Merkel leben.

Wer würde es wagen, ihm in dieser Stunde einen Ratschlag zu geben, ihn zu verurteilen?

Weil ich weitgehend die Anliegen der Corona-Demo teile, ist für mich seine Entscheidung falsch. Und doch ist er für mich zu einem Helden geworden, wenn auch nicht im klassischen Sinne. Aber im realistischen Sinne, der auf den Menschen als stets das Gute Liebende und zum Bösen neigende, schaut. Erst dieser immerwährende Kampf macht die Größe und Schönheit des Menschen aus.

Er steht für hunderte von Polizisten in dieser dunklen Zeit

Denn er hat öffentlich gezeigt, in welche teils tragischen Situationen Polizisten in diesen dunklen Stunden geraten – neben der ohnehin vorhandenen Belastung, die mit diesem Beruf verbunden ist.

Zumal in den letzten Wochen, in denen die derzeit vielleicht beste Polizei der Welt aufs Übelste beschimpft und so moralisch geschwächt wurde.

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