Ein 24 Jahre alter Nigerianer hat sich an der Endstation am Bahnhof Backnang (Stuttgart) extrem aggressiv geweigert, den Zug zu verlassen. Die hinzugezogenen Polizeibeamten  beleidigte er übelst und und warf ihnen Rassismus vor.

Im Polizeibericht heißt es: Ein 24 Jahre alter Mann hat in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (24.06.2020) am Backnanger Bahnhof einen Polizeieinsatz ausgelöst und wurde in der Folge in Gewahrsam genommen.

Fesselung notwendig

Gegen 23:15 Uhr informierte zunächst ein Lokführer telefonisch die Polizei, da sich in seiner S-Bahn im Backnanger Bahnhof eine Person befand, die offenbar aggressiv war und sich weigerte den Zug am dortigen Endhalt zu verlassen.

Als Beamte der Landespolizei den Mann im Zug antrafen, verhielt er sich auch gegenüber den Polizisten aggressiv und weigerte sich aus der S-Bahn zu steigen. Nach mehrfacher Zwangsandrohung wurde der nigerianische Staatsangehörige aus dem Zug verbracht und gefesselt.

Rassismus-Vorwurf an Polizisten

Auf dem Bahnsteig beleidigte der im Landkreis Waiblingen wohnhafte Mann unentwegt die Beamten der Landes- sowie zwischenzeitlich eingetroffenen Bundespolizei und warf den Polizisten Rassismus vor.

Da sich der 24-Jährige trotz mehrfacher ansprachen nicht beruhigte, nahmen die Bundespolizisten ihn in Gewahrsam. Gegen 05:00 Uhr konnte der junge Mann schließlich unverletzt entlassen werden. Er muss nun mit einer Strafanzeige wegen des Verdachts der Beleidigung rechnen.

Er schlug, bespuckte und bedrohte die Polizisten

Unterdessen vermeldet die Polizeiinspektion Stuttgart einen weiteren Vorfall, ebenfalls im Zu mit einem Nigerianer:

Ein 22 Jahre alter Mann hat am gestrigen Mittwochabend (24.06.2020) gegen 19:45 Uhr in einem Zug am Schorndorfer Bahnhof die eingesetzten Polizeibeamten angegriffen und Widerstand gegen die Maßnahmen geleistet. Nach derzeitigen Ermittlungen wollte zunächst ein Zugbegleiter in einem Regionalzug Richtung Ellwangen offenbar die Fahrkarte des jungen Mannes kontrollieren. Da dessen vorgezeigtes Ticket keine Gültigkeit besaß und der Fahrgast sich gegenüber dem Bahnmitarbeiter wohl nicht ausweisen wollte, sollte seine Identität von alarmierten Bundespolizisten festgestellt werden.

Als die Streife die Bahn in Schorndorf betrat, verhielt sich der nigerianische Staatsangehörige aggressiv, schrie die Beamten an und bedrohte diese verbal mit dem Tode. Er weigerte sich den Zug für die weiteren Maßnahmen zu verlassen und stieg kurz darauf auf einen Sitzplatz, von wo aus er begann mit seinen Beinen nach den Polizeibeamten zu treten. Zusammen mit einer unterstützenden Streife der Landespolizei wurde der bereits polizeibekannte Mann nach mehrfacher Zwangsandrohung aus dem Zug verbracht.

Da der 22-Jährige hierbei massiven Widerstand leistete, indem er um sich schlug und die Polizisten bespuckte, wurde zur Verhinderung weiterer Angriffe vom Pfefferspray Gebrauch gemacht. Auf dem Bahnsteig fesselten die Beamten den Mann und legten ihm eine atmungsaktive Spuckschutzhaube an, um weitere Spuckattacken zu unterbinden.

Verletzte Beamte

Der in Heidelberg wohnhafte Mann wurde vorläufig festgenommen und anschließend einem Arzt vorgeführt, der seinen Gesundheitszustand überprüfte. Bei dem Vorfall erlitten zwei der eingesetzten Beamten Prellungen und Schürfwunden. Die Bundespolizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts der Bedrohung und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte gegen den 22-jährigen Mann.

Auf die nicht ganz von der Hand zu weisende Frage, ob es sich bei dem spuckenden Nigerianer um den selben Nigerianer wie am Vortag handelte, der nur andere Papiere mit einer anderen Identität und einem anderen Wohnort benutzte, geht die Polizei nicht ein.

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