Wie das katholische Internetmagazin kath.net berichtet verweigert der Vatikan der verfolgten pakistanischen Katholikin Asia Bibi und ihrer Familie Asyl. Der Staatssekretär des Vatikan, Parolin ließ die Medien wissen, es handle sich um eine „rein innerpakistanische Angelegenheit“. 

Der Vatikan habe auch nicht vor, sich diplomatisch für Asia Bibi einzusetzen, so Paolin gegenüber den Journalisten am Rande einer Konferenz zum Thema Migration in Rom.

Papst Franziskus hat sich wiederholt für Flüchtlinge, die aus dem Nahen Osten nach Europa fliehen stark gemacht und gilt als Verfechter des Migrationspaktes. Allerdings handelt es sich hier zu fast 100 % um muslimische Immigranten.

Zu Bibi schreibt kath.net: „Bibi war jahrelang davon bedroht, wegen einem Todesurteil nach angeblicher „Blasphemie“ tatsächlich hingerichtet zu werden. Nachdem der Oberste Gerichtshof Pakistans das Urteil wegen schlechter Beweislage aufgehoben hatte, kam es im Land zu erheblichen Unruhen.

Asia Bibi (die sich derzeit an einem unbekannten Ort aufhält), ihre Familie, ihr muslimischer Rechtsanwalt (der sich aus Sicherheitsgründen nach Europa geflüchtet hat), aber auch die Richter, die das Urteil aufhoben, können ihres Lebens nicht sicher sein.“

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