(David Berger) Auf die Stunde genau zwei Jahre war es her, dass ein fanatischer Moslem mit einem LKW in den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz raste und ein grausames Massaker anrichtete. Aus diesem Anlass war ich gestern Abend am Ort des Geschehens.

Zunächst am umstrittenen Mahnmal, das nicht nur ganz ohne Hinweis auf die muslimische Motivation des Terroraktes auskommt, sondern nicht selten auch als Laderampe oder Lagerstätte für Baustoffe missbraucht wird. Gestern Abend war das nicht der Fall: Im Laufe des Tages hatten Politiker und Hinterbliebene zahlreiche Kränze und Blumen hinterlegt. Angehörige hatten Bilder der Opfer auf die Stufen des Mahnmals gestellt.

Versagen der Politiker auch Thema

Ein einzelner Aktivist machte in pietätvoller Entfernung vom Mahnmal mitten im wilden Weihnachtsmarkttreiben mit einem Schild auf das fortschreitende Versagen der Politik der Bundesregierung im Hinblick auf den Terror aufmerksam.

Breitscheidplatz: Dieser Mann hat heute direkt auf dem Weihnachtsmarkt Klartext geredet

Initiative „Berlin gegen Islamismus“ distanziert sich von AfD

Am Rande des Weihnachtsmarktes hatte die Initiative „Berlin gegen den Islamismus“ für 17 Uhr eine Kundgebung angemeldet, zu der etwa 60 fast durchwegs junge Menschen erschienen. Einer der Aktivisten las eine lange, sehr differenzierte Rede vor.

Im Laufe der Rede distanzierte er sich sowohl von linkem Islam-Appeasement wie von der AfD Höckes, die den Islam nur in Deutschland verurteile, aber im Ausland mit ihm gemeinsame Sache mache.

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Kleinere Zwischenrufe und Zustimmungsbekundungen verbat sich der Redner. Wie bedacht einige der Aktivisten dort auf politisch korrekte Islamkritik sind, zeigte sich, als einer der Aktivisten, der das Banner hielt, bemerkte, dass ich Fotos mache.

Ob ich „Markus Berger“ von PP sei, wollte er wissen. Dann lege er nämlich Wert darauf, dass er in diesem Blog nicht vorkomme (Seinen Wünschen entsprechend haben wir sein Gesicht oben in der Galerie unsichtbar gemacht). Wir sollten doch mal viel öfter den Ball flach halten.

Ganz anders allerdings die Stimmung bei den Besuchern der Mahnwache, darunter auch ein Gastautor von PP, von denen viele auf mich zukamen und sich erfreut zeigten, dass PP hier ist und Bericht erstatten wird.

Fünf Minuten tiefes Schweigen auf dem Weihnachtsmarkt

Als um 20.02 Uhr die Glocke im alten Turm der Gedächtniskirche – symbolisch für die zwölf Opfer – zwölfmal angeschlagen wurde und hunderte Menschen – nur gestört durch die Filmarbeiten des RBB – gemeinsam schwiegen, hatte aber hoffentlich der letzte verstanden, dass es hier um mehr geht, als um Distanzieren und politische Korrektheit.

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