(David Berger) Bartosz Niedzielski, ein 36-jähriger Pole, der während des Anschlags in Straßburg schwer verletzt wurde, ist tot. Durch seinen mutigen Einsatz verhinderte er, dass es noch mehr Tote gab.

Gestern Abend wurde bekannt, dass die Zahl der Opfer des Anschlags von Straßburg auf fünf angestiegen ist. Bei dem Todesopfer handelt es sich um den polnischen Touristen-Guide Bartosz Niedzielski, der bereits vor Tagen für hirntot erklärt worden war.

Sein Bruder schrieb gestern auf Facebook: „Mein Bruder hat uns gerade verlassen, danke für Deine Liebe und die Kraft, die Du uns gegeben hast, Dur wirst nun immer auf uns aufpassen und uns weiterhin Freude bereiten!“

Bartosz Niedzielski opferte sich, damit nicht noch mehr sterben mussten

Der „Merkur“ schreibt dazu: „Nach einem Bericht der polnischen Zeitung „Gazeta Wyborcza“ soll der 36-jährige Pole aus Katowice (Kattowitz) am Tag des Anschlags noch Schlimmeres verhindert haben.

Der seit rund 20 Jahren in Straßburg lebende Mann habe mit mehreren Bekannten vor einem Musikclub gestanden, um eine Zigarette zu rauchen. Als die Männer den Schützen erblickten, hätten sie sich ihm in den Weg gestellt und die Tür verschlossen.

Sonst hätte es womöglich ein noch größeres Blutbad gegeben so wie im Pariser Konzertsaal Bataclan im November 2015, merkte die Zeitung aus Warschau unter Berufung auf Augenzeugen an.“

An der Stelle in Straßburg, wo Niedzielski niedergeschossen wurde, stellen die Menschen Blumen und Kerzen auf.

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