(David Berger) Zwei Tage nach dem Terroranschlag auf dem Straßburger Weihnachtsmarkt  wurde der islamische Attentäter Chérif Chekatt gestern Abend von einer Spezialeinheit der Polizei erschossen. Man fühlt sich an die Vorgänge um den Berliner Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri erinnert und fragt sich: was haben Politik und Medien in den letzte zwei Jahren dazu gelernt?

Seit dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt haben einige EU-Länder offensichtlich wenig bis gar nichts dazu gelernt. Tagelang brauchten deutsche Mainstreammedien bis sie bereit waren, über die Motive des Täters zu sprechen. Und das dann auch nur sehr vorsichtig und mit den üblichen Relativierungen.

Krankenhauskeime bei der ARD zur Relativierung des Geschehens

Den Vogel schoss – wie Daniel Matissek profund herausarbeitete – in dieser Beziehung der Leiter des ARD-Hauptstadtstudios Moskau, Udo Lielischkies mit einem Tweet ab: Allen Ernstes stellte er als erste Reaktion auf die gestrigen Schüsse, denen (bisher) vier Menschen zum Opfer fielen, die rhetorische Frage:

„Wieviele starben heute gleich, weil wir z.B. multiresistente Krankenhauskeime nicht ernst nehmen oder Pflegenotstand ignorieren – ohne Kamerateams?“

Sein Resümee lieferte er gleich mit: „Öffentliche Risikowahrnehmung ist so eine Sache“.

Wilde Spekulationen, nur das Wort Islam darf darin nicht auftauchen

Die großen französischen Medien unterscheiden sich da kaum: Der in Frankreich als konservativ geltende „Le Figaro“ etwa setzte die Theorie in die Welt, der Attentäter sei einfach verärgert gewesen, weil man einige seiner Komplizen verhaftet und zu Gefängnisstrafen verurteilt habe. Und man ist so überzeugt von seinem Nannyjournalismus, dass man überhaupt nicht bemerkt, dass das kaum zu dem dauernden Reden von einem „Einzeltäter““ passt.

Linke Politiker – vorwiegend mit muslimischem Migrationshintergrund – begannen sofort das Geschehen für ihre politische Agenda zu instrumentalisieren. Mitleid mit den Opfern: Fehlanzeige.

Migrationspakt unterzeichnen und Mitleid mit den Opfern passt nicht zusammen

Ansonsten das übliche verlogene Betroffenheitsgetue, das deshalb so bigott ist, weil es ausgerechnet von jenen kommt, die sich weigern an den zu Tage liegenden Ursachen solcher Terrorakte etwas zu ändern. Ja, im Gegenteil, der von Merkel fast zeitgleich mit der Straßburger Blutnacht unterzeichnete UN-Migrationspakt ist der Garantieschein dafür, dass es so weitergeht, ja vermutlich noch schlimmer wird.

Denn wer sich einer Heilung an den Wurzeln entzieht, ja das Sprechen über diese Wurzeln – wie der Migrationspakt – gar verbieten will, kann noch so oft den Eiter an der Oberfläche wegkratzen. Es wird alles noch viel schlimmer werden.

Hätte Chérif Chekatt in Merkels Christenghetto am Migrationspakt zugeschlagen …

Gekrönt wird diese Merkelsche Verlogenheit durch Aktionen wie das Hochrüsten des Weihnachtsmarktes am Berliner Breitscheidplatz. Hätte Chérif Chekatt hier zugeschlagen, hätte das – aufgrund der im Christenghetto entstehenden Massenpanik vermutlich weitaus mehr Opfer gekostet.

Und zu guter letzt ist die Erschießung bzw. noch besser „Neutralisierung“ (Polizeisprache) Chérif Chekatts ein neuer Anreiz für Verschwörungstheorien, die jetzt bereits in den sozialen Netzwerken fröhlich Urständ feiern. Dass diese nicht immer abstrus sein müssen, hat uns der Fall Anis Amri und die sorgfältig recherchierten Enthüllungen von Stefan Schubert dazu gezeigt.

Cui Bono?

Chérif Chekatt wird nichts mehr über die Hintergründe seiner Tat sagen können. Kein Wunder also, dass gerade die Menschen in Frankreich jetzt fragen: Wem nützt sie – neben dem Islam, der seit Jahren durch Gewalt die Regierungen und die Justiz in der EU in die Knie zwingt, in der gegenwärtigen Situation am meisten?

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