(David Berger) Alle reden derzeit in den sozialen Netzwerken über die Wutrede der SPD-Politikerin Claudia Moll („Isch schäme misch fremd“), was aber den wenigsten Zuschauern der Debatte aufgefallen ist:

Die aus NRW stammende Moll ist bereits vor ihrer Wut-Intervention, kurz nach der Rede von Alexander Gauland von ihrem Platz aufgestanden und ihm – wie die uns verfügbaren Bilder zeigen – auch körperlich sehr nahe getreten. Wie nahe das genau war, lässt sich derzeit noch nicht sagen.

Eine Form der Nötigung?

Einer unserer Leser schreibt dazu: „Wenn das stimmt [dass es sich bei dieser Frau um Moll handelt, Anm. Red.], wäre das für mich das erste Mal, dass ich sehe, dass politische Gegner sich körperlich aufdrängen und belästigen. Dieses wäre eine Form der Nötigung.“

Gauland freilich reagiert in der ihm eigenen Gelassenheit und konnte sich ein Lachen nicht verkneifen. Vermutlich machte dies Moll umso wütender und sorgte dafür, dass sie sich zu weiteren Drohungen in ihrer öffentlichen Intervention hinreißen ließ.

„Am Liebsten würde ich hier noch was anderes machen! Ja, beschimpfen Sie mich ruhig! Das können wir auch gern vor der Tür machen! Da kann ich nämlich sagen, was ich will!“ 

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