(David Berger) Drei Jahre sind seit der Merkelschen „Grenzöffnung“ 2015 erst vergangen, genauso viel Zeit, also auch drei Jahre, verbleiben ihr noch als Kanzlerin. Zeit genug, um dem deutschen Volk noch weiteren massiven Schaden zuzufügen. Insofern ist der Jubel der Merkelkritiker völlig unverständlich.

Gestern großer Jubel bei den Merkel-Kritikern in der Union und im übrigen Deutschland: Die verdiente Kanzlerin ist doch einsichtig. Alles, wird gut, besonders wenn Friedrich Merz oder Jens Spahn den CDU-Vorsitz übernehmen. – so die Stimmung. Selbst in der Führungsetage der AfD aufgeräumte Heiterkeit angesichts der Absichtsbekundungen der Alternativlosen.

Ganz in diesem Sinne ruft die Bildzeitung heute Morgen ihre AfD wählenden Leser dazu auf, doch nun wieder in die CDU zurück zu kommen. Es gebe nun keinen Grund mehr, weiter die AfD aus Protest gegen Merkel zu wählen: „Jetzt kommt zurück in die Mitte, AfD-Wähler!

Die Unterzeichnung des Migrationspaktes wird ein Höhepunkt ihres Lebenswerkes

Zunächst sei den Merkelkritikern diese Freude über auch noch den kleinsten Erfolg gegönnt. Oft hatten sie in den letzten 10 Jahren ja keinen Anlass sich zu freuen. Und solche Freude ist auch für Merkel gut: Jetzt ist etwas Dampf im Kessel der Wut über Merkel entfleucht und sie kann als Kanzlerin – ungeachtet der katastrophalen Wahlergebisse, zuletzt in Hessen – munter weitermachen.

Zum Beispiel mit der Unterzeichnung des UN-Migrationspakts, was sicher als eine gewisse Krönung ihres Lebenswerkes im Sinne der linksgrünen Ideologie gewertet werden darf. Ein Pakt, den übrigens auch Merz und Spahn mit Sicherheit unterschreiben würde.

Nur noch drei Jahre?

Sie wird diese Anliegen umso verbissener und mit ganzer Energie verfolgen, je mehr sie weiß, dass ihr dafür nur noch drei Jahre bleiben: Nur noch?

Mein verehrter Kollege Dr. Bastian Behrens von der „Jungen Freiheit“ hat recht, wenn er heute Morgen mahnt: „Guten Morgen! Na, sind alle aus dem Merkel-ist-weg-Jubel wieder aufgewacht? Sie ist nämlich noch da. Und sie will auch noch drei Jahre Kanzlerin bleiben. Drei Jahre, in denen sie dem deutschen Volk noch weiteren massiven Schaden zufügen kann. Seit 2015 sind auch erst drei Jahre vergangen…“

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