(David Berger) Ein historisch schlechtes Wahlergebnis für die CDU in Hessen und Merkel zeiht endlich wenigstens eine Teilkonsequenz. Sie will im Dezember nicht mehr erneut für den CDU-Parteivorsitz kandidieren, aber unbedingt Kanzlerin bleiben.

Merkel habe dies soeben bei in einer Sitzung des Parteipräsidiums bekannt gegeben. Aus dem persönlichen Umfeld des CDU Mannes Friedrich Merz (62) wurde gleichzeitig bekannt, dass der frühere Unionsfraktionsvorsitzende Friedrich Merz für den CDU-Vorsitz kandidieren will. So die „Bild“-Zeitung.

Verfrühter Jubel

Für den AfD-Politiker Gauland ist dieser Entschluss Merkels ein Verdienst vor allem auch der AfD. Parteichef Jörg Meuthen vermutet, dass es bald noch besser kommt und dass Merkel „auch ihre Kanzlerschaft in Kürze abgibt“.

Als wichtiges Argument dafür führt Meuthen an, dass die Bundeskanzlerin selbst mehrfach ihr Amt als Kanzlerin und den Parteivorsitz als untrennbar miteinander verknüpft bezeichnet hat.

Angesichts einer fast krankhaften Machtgier Merkels und der Tatsache, dass sie ihre Sicht auf Sachverhalte ganz pragmatisch von den jeweiligen Voraussetzungen des Machterhalts bestimmt ist, kurz sie ihre politischen Grundpositionen bei Bedarf auch einfach ändert, wirkt die Prognose Meuthens kaum überzeugend.

Vergesst Merz!

Merz wurde in den letzten Jahren vom konservativen Parteiflügel der CDU immer als Hoffnungsträger für eine Gesundung der Union gehandelt. Spätestens seitdem er die Annahme eines Preises aus den Händen selbst des keineswegs im Rufe eines irgendwie rechtsradikalen Journalisten stehenden Roland Tichy verweigerte, ist aber auch diese Hoffnung zerstört.

Vera Lengsfeld in freundlicher, aber bestimmter Art rechnete damals mit Merz ab: „Mit seiner Ablehnung des Preises der Ludwig-Erhard-Stiftung hat Merz endgültig klar gemacht, dass man ihn vergessen kann.

Mehr Selbstverleugnung aus Feigheit vor dem linken Mainstream geht kaum!

Wenn er schon Angst hatte, diesen Preis aus den Händen von Roland Tichy entgegenzunehmen, hätte er wenigstens den Mund halten sollen. Stattdessen gibt er kund und zu wissen, dass ihm Tichy „zu rechts“ sei. Dabei vertritt Tichy mehr oder weniger die Positionen, für die Merz selbst stand, zuletzt als Merkel-Kritiker. Mehr Selbstverleugnung aus Feigheit vor dem linken Mainstream geht kaum.“

Kurzum: Es wird mit dem System Merkel munter weitergehen.

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