(David Berger) Vor allem die weiblichen PP-Leser beschäftigte gestern angesichts der aufgeregten Bundestagsdebatte zu Chemnitz & Co, in der Merkel Deutschland als eines der sichersten Länder pries, eine viel wichtigere Frage als jene, wer nun im hohen Haus der schlimmste „Nazi“ ist. Nämlich jene nach der grünen Tasche Merkels, die hinter ihr an ihrem Pult während ihrer ganzen Rede sichtbar war.

Warum hat sie so eine große Tasche? Von welchem Hersteller ist die überdimensionierte Handtasche? Warum ist sie grün und nicht schwarz? Was hat es mit den dunklen Rändern rund um die Griffe auf sich? Und vor allem. Was ist da drin?

Die PP-Redaktion hat noch vorgestern bis tief in die Nacht darüber gerätselt, ohne eindeutiges Ergebnis, um dann gestern bei Kollegen anzufragen, die es wissen könnten. Und das wurde uns geantwortet:

Frank Haubold: Flugticket nach Südamerika

Fran Haubold, seines Zeichens Romancier und ab und zu gefeierter Gastautor von PP antwortete noch kurz bevor er seinen Urlaub antrat: „Ich gehe davon aus, dass sich in der Tasche ein Dossier mit den Verfehlungen ihrer Kabinettskollegen und anderer relevanter Politiker befindet, das sie im Bedarfsfall nur kurz herausziehen muss, um Wohlverhalten zu generieren. Weiterhin natürlich ein kleiner Notgroschen in Goldmünzen und ein täglich neu vorgebuchtes Flugticket nach Südamerika.“

Akif Pirinçci: Rest ihrer Gaderobe

Mysteriös fiel die Antwort von dem bekannten Lästermaul Akif Pirinçci aus: „Da ist der Rest ihrer Garderobe drin. Als alter Mann legt man keinen so großen Wert auf Kleidung.“

Markus T. Franz: Koalitionspapiere mit Özdemir

Aus Österreich, von dem bekannten konservativen Rebellen, Politiker, Arzt und Blogger Marcus T. Franz (Daily Franz) kam folgender Hinweis:

„In der grünen Tasche schon die Papiere für die neuen Koalitionsgespräche mit Özdemir und Habeck? Oder endlich ein Signal, wo Frau Merkel ideologisch wirklich hingehört – nämlich zur Linksaußengrün-Fraktion?“

Ramin Peymani: Honeckers Vermächtnis

Gewohnt akademisch akkurat ging Ramin Peymani („Liberale Warte“) von der FDP ans Werk:

1.Manuskript für ihre Rücktrittsrede
2. Belastende Unterlagen, die Maaßen aushändigen musste
3. Rezept für Omas Kartoffelsuppe
4. Liste mit Unions-Politikern, die sie noch kaltstellen will
5. Honeckers Vermächtnis

Alexander Wendt: Familienpackung Tavor

Alexander Wendt vom Focus bzw. Publico konnte gestern bei seiner Geburtstagsfeier in Berlin (siehe Foto links) direkt antworten und bei seinen Überlegungen bereits auf vorangehende Erfahrungen mit und eigenen Studien zu Merkel zurück greifen:

  1. Große Schachtel Tavor-Vorratspack

2.Kaugummi Water Melon/Fresh Nails

3.Lektüre: Werkausgabe Louis Fürnberg

Ed Piper: „Will mir gar nicht vorstellen, was in Merkels grüner Tasche ist“

Ganz düster sieht Jürgen Fritz das, was sich da in der Tasche Merkels zusammenbraut: „Aufmarschpläne für die Bundeswehr für einen Einsatz im Landesinnern – gegen das eigene Volk.“

Das letzte Wort soll Ed Piper (pip-news) bekommen: „Auch auf die Gefahr hin, nun extrem langweilig zu erscheinen: Ich mag mir nicht vorstellen, was sich in Merkels grüner Tasche befindet. Sicher ließen sich trockene Vermutungen anstellen. Doch zur allgemeinen Erbauung beitragen würde das ebenso wenig, wie Merkels Verbleib im Amt. “

Und was vermuten Sie?

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