(David Berger) Marco Kurz ist Teil der Veranstaltungsleitung der Demos, die in Kandel seit dem Mord an Mia an jedem ersten Samstag stattfinden. Und die die pfälzische Kleinstadt zu einem Ort des Widerstands gegen das System Merkel im Westen gemacht haben. Am vergangenen Demowochenende kam es zu einigen bemerkenswerten Ereignissen, über die ich mit Kurz gesprochen habe.

David Berger: Am vergangenen Wochenende war wieder Demo-Tag in Kandel. Angesichts der Rede von Laleh Walie berichteten wir über folgenden Vorfall:

Sie sollen kurz vor Demobeginn von der anwesenden Polizei darüber unterrichtet worden sein, dass man Spezialisten zur Beobachtung der Reden bei der Demo eingesetzt habe, die Verstöße etwa gegen das Urheberrechtsgesetz (Verwendung von Zitaten bei den Reden ohne Hinweis auf den Zitatcharakter usw.) zur Anzeige bringen würden. Ist unserer Berichterstattung zutreffend?

Marco Kurz: Ja, das ist korrekt.

Spezialisten in Zivil für das Urheberrecht rücken an

David Berger: Eigentlich ungeheuerlich, dass sich die Polizei mit solchen Dingen beschäftigt oder?

Marco Kurz: Ja. Aber die Anweisung dazu kam vermutlich von oben. Seit ein paar Demos ist die Kripo bei uns direkt vor Ort. Am Samstag wurden uns diese „Spezialisten in Zivil“ als Herren von einer Uni (an den genauen Wortlaut kann ich mich nicht erinnern) vorgestellt. Seit auch Bertelsmann in Kandel eingestiegen ist, werden nun alle Register gezogen.

David Berger: Es war die Rede von Verstößen gegen des Urheberschutzgesetz. Konnten Sie herausfinden, worum es da genau ging?

Marco Kurz: Es ging hier, soweit ich das verstanden habe, um vollständige Berichte, z.B. aus Zeitungen, die angeblich schon vollumfänglich auf vorangehenden Demos zitiert worden seien. Auch Logos von z.B. RTL, ZDF und Co auf Plakaten fallen hier offensichtlich nun unters Raster.

David Berger: Kam es bereits zu Anzeigen?

Marco Kurz: Soviel ich weiß, nicht in dieser Sache. Aber: Unser Beschallungstechniker, der die Kennzeichen seines Autos innerhalb des Spaziergangs vorsichtshalber abklebte, da ja auch mein Auto schon vor meinem Haus „besucht“ wurde, erhielt deshalb eine Anzeige. Sie versuchen den Druck zu erhöhen.

David Berger: Was aber – auch in „unseren“ Kreisen – kaum bekannt ist.

„Geheime“ Treffen des Bürgermeisters mit Mitgliedern der Antifa?

Marco Kurz: Ja, da gibt es noch mehr, worüber die Mainstream-Medien eisern schweigen. Zum Beispiel, dass der Bürgermeister Tielebörger und der Verbandsgemeinde-Angestellte Hengen sich an einem „geheimen“ Treffen mit Mitgliedern der Antifa getroffen haben sollen. Tielebörger soll dabei sogar erklärt haben, dass er sich vorstellen könnte, mit der Antifa in Kandel auf der Straße zu laufen. Hengen, der bei den Kooperationsgesprächen zu unseren Demos mit anwesend ist, deutete an, dass er sich dafür einsetzen wolle, dass es zukünftig Waffenkontrollen gibt.

David Berger: Befinden sich Ihre Gegner damit nicht schon auch auf einem juristisch äußerst problematischem Feld?

Marco Kurz: Ich habe deshalb Dienstaufsichtsbeschwerden eingeleitet. Auch wurde Hengen von dem Leiter der Versammlungsbehörde bereits ermahnt, dass er keine Details aus den Kooperationsgesprächen an die Gegenseite weitergeben dürfe.

David Berger: Ist man angesichts dieser geradezu perfide agierenden Front an Gegnern nicht leicht versucht, alles hinzuwerfen?

Marco Kurz: Nein, damit sind sie bei uns natürlich an der falschen Adresse. Der Apparat, der im Hintergrund angeworfen wurde, um gegen das „kleine“ Frauenbündnis Kandel zu agieren, ist zwar gigantisch. Aber daran erkennt man die Panik, die dahintersteckt. Wir sind auf einem guten Weg.

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