(David Berger) Tausende Türken haben gestern Abend in Deutschland den Wahlsieg von Recep Tayyip Erdoğan lautstark auf den Straßen gefeiert. Zwei Drittel der türkischen Wahlberechtigten in Deutschland, das ist deutlich mehr als in der Türkei, stimmten für Erdogan und die AKP.

Die Fußballspieler Özil und Gündogan sind in Deutschland mit ihrer Begeisterung für den türkischen Staatspräsidenten Erdoğan nicht alleine.  Ganz im Gegenteil:  Weit über 60 % der Deutschtürken gaben Erdoğan bei den gestrigen Wahlen ihre Stimme und feierten – als der Wahlsieg ihres Präsidenten klar war – lautstark mit Autokorsos, Fahnen schwenkend und „Allahu Akbar“ rufend auf den Straßen.

Selbst linke Politiker müssen nun einräumen, dass die Deutschtürken nicht nur „ihrem Alleinherrscher zujubeln, sondern damit zugleich ihre Ablehnung unserer liberalen Demokratie ausdrücken“ (Cem Özdemir). Zugleich kann man dieses Wahlverhalten auch als ein eindeutiges Votum für Erdogans Welteroberungspläne im Sinne einer Islamisierung Europas verstehen. Erdogan weiß nach diesem Abend noch mehr als zuvor: Seine Truppen in Deutschland stehen kampfbereit bei uns im Land zur Verfügung.

Auf Facebook fragt der bekannte Berlin Rechtsanwalt Erol Özkaraca (ehem. SPD) dazu:

„Kann es eigentlich ein deutlicheres Zeichen der Ablehnung des deutschen Grundgesetzes, der offenen, freien Gesellschaft und eine deutlichere Machtdemonstration einer Minderheit in diesem Land geben, als die gestrigen Feierlichkeiten?“

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