Heiliger Geist! It’s high time an Pfingsten, dass du in Kirche und Politik mit Sturmesgewalt die Verlogenheit und Dummheit an allen Ecken und Enden herausbläst. Ein Gastbeitrag von Josef Hueber

Für Katholiken, und ich möchte gerne einer bleiben, gehört Pfingsten, jetzt schon vor der Türe,  zu den Festen, die vielleicht den geringsten Erlebnisfaktor haben.

Weihnachten- die Geburt eines Kindes – ist jenseits aller Beschreibungsmöglichkeiten wunderschön (wenn man es nicht gleich opfert als Märtyrer, der im Kampf gegen die Juden in die Luft zu fliegen bestimmt sein soll).

Ostern – da gibt es zumindest die Eierfärberei und Nestersuche und Schokohasen-Orgien für alle, die mit Auferstehung mehr oder weniger nix anfangen können. Aber Pfingsten?

Für diejenigen, die damit mehr als Staus auf den Autobahnen verbinden, ist es häufig allenfalls noch eine Taube, die in Kirchengemälden über dem uralten Schöpfer der Welt bewegungslos schwebt und den Transfer von göttlichem Geist an die Follower Jesu verspricht. Was die pfingstliche Vogelinszenierung aber bedeutet? Den nicht ganz vom Glauben Weggegangenen entlockt es bei Nachfrage vielleicht noch ein Achselzucken, den unerschütterlichen, radikalen Vertretern von Mundkommunion ein Kopfnicken zur Lehre der Kirche.

Probleme mit der Lehre der Geistsendung  hat der pfingstwillige Christ allerdings, wenn damit  göttliche Geistsendung behauptet wird, während gleichzeitig der Papst und seine Grünkatholiken dazu aufrufen, in jedem die Grenzen Deutschlands illegal überschreitenden  iPhone-User, forsch hinein in den Wohlfahrtsstaat Deutschland tretend,  ein biblisch upgedatetes,  zerschlagenes Lynchopfer  im Graben an der Landstraße zu sehen.

Im Klartext: Papst Franziskus identifiziert illegale Einwanderer millionenweise als Jesus 2.0 und verkündet  die Verpflichtung , dass wir Deutschen sie alle als Samariter 1.0 aufnehmen und gesund pflegen. Wie gehabt in der Story vom Barmherzigen Samariter.

Wenn politische Wirrnis dergestalt um sich gegriffen hat, nimmt es nicht Wunder, dass ein historisch an Bedeutung nicht zu überschätzender  Vorgang wie die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem nicht mehr als solcher erkannt wird. Im Vatikan Newsletter  liest man kopfschüttelnd, so man  nicht nur öffentlich-rechtlich informiert ist, über die Vorgänge in Gaza an der Grenze zu Israel,  über den mit Bedacht gewählten Termin für die Verlegung der US Botschaft nach Jerusalem:

„Papst ist bestürzt über die Gewalt. Die Eröffnung einer US-Botschaft in Jerusalem hat den Nahen Osten wieder einmal in Flammen gesetzt.“

Und damit wir wissen, dass der Pontifex recht hat, werden seine Reisen in die Region aufgezählt. Seine Erkenntnis:

„Einseitige Massnahmen wie Trumps Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem hält er für, gelinde gesagt, nicht hilfreich.“

Noch dicker vom Apostolischen Administrator des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem, Pierbattista Pizzaballa: „Wieder einmal sehe man sich durch die Umstände gezwungen, heißt es dort, nach Gerechtigkeit und Frieden zu schreien.“ Weiter:

„Mehr als 35.000 Menschen sollen entlang des Grenzzaunes gegen die Eröffnung der neuen US-Botschaft in der Heiligen Stadt demonstriert haben.“

Waren dies Demonstrationen?

Dass die Entscheidung Trumps in mehrfacher Hinsicht eine überfällige Entscheidung war, die, trotz oder gerade wegen aller, ausschließlich aus Gaza provozierten und damit auch von den dortigen Machthabern zu verantwortenden, Gewalttägigkeiten  dennoch die Bewunderung des amerikanischen Präsidenten verdient, kann nicht deutlich genug herausgestellt werden. Weil sie dem jüdischen Volk eine Geste der Solidarität bezeugt, welche andere Staatschefs mit gespaltener Zunge bekunden, aber nicht mit erkennbarem Handeln unterstreichen.

Bundeskanzlerin Merkel bekundet Israel Solidarität mit dem verbalen Bekenntnis, Israels Sicherheit sei Teil deutscher Staatsräson. Dass diesem Statement keine weltweit beachtete Kundgabe an dem historischen Gedenken der Staatsgründung folgte, ist Tatsache. Wo waren die Repräsentanten deutscher Staatsräson bei der Einweihung der US-Botschaft?

Frau Dr. Angela Merkel war vermutlich damit beschäftigt, für die Friedenslampe, die man ihr in Assissi überreicht hat, entweder in ihrer Wohnung oder in ihrem Amtssitz einen geeigneten Platz auszudenken. Vielleicht gleich neben einem Bild von Arafat, dem man  die Friedenslampe ebenfalls überreicht hat? Der Platz fände gewiss des Bundespräsidenten Gefallen. Und dass sie bei der Verleihung in ihrer Rede gleich eine Ohrfeige für Trumps Entscheidung der Botschafsverlegung mitgebracht hat, freute wohl alle Ehrengäste bei der Verleihung.

Heiliger Geist! It’s high time an Pfingsten, dass du in Kirche und Politik mit Sturmesgewalt die Verlogenheit und Dummheit an allen Ecken und Enden herausbläst.

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22 Kommentare

  1. Quote: „Heiliger Geist! It’s high time an Pfingsten, dass du in Kirche und Politik mit Sturmesgewalt die Verlogenheit und Dummheit an allen Ecken und Enden herausbläst.“

    Das wäre zu wuenschen..

  2. Ich denke der Heilige Geist fehlt nicht beim Papst, sondern wo anders. Denn das der Papst auf Seiten der Flüchtlinge stehen muss ist klar. Laut Jesus gibt es zwei wichtige Gebote: die Liebe zu Gott und die Nächstenliebe. Und gelebte Nächstenliebe ist wenn man auf der Seite derer ist die Hilfe brauchen. Und die Flüchtlinge sind nicht das Problem, sondern der Umgang mit ihnen.

    • Man kann hier im 4-Augengespräch sich lange disputieren.
      Zwei Gedanken:es ist nicht legitim, alle Asylforderer zu Bedürftigen zu stilisieren.Der Staat hat die verfassungsgemäße Pflicht- im Gegensatz zur Kirche- Grenzen zu definieren und zu schützen und Illegale abzuweisen, auszuweisen oder zumindest zu registrieren,kanalisieren und zu „kontrollieren“( z.B Residenzpflicht, Gutscheine statt Geld..)

    • EinFragender: ich verstehe gut, was Sie meinen, jedoch
      ging und geht es in Wahrheit nicht um Flüchtlinge.

      Googeln Sie z.B. nach:
      „UN und EU: Technokraten maßen sich an, Gott spielen zu wollen“

      Bei Tichys findet sich ein guter Artikel zu dem obigen Titel.

    • Quatsch mit Soße @Fragender. Es gibt selbst in der christlichen Ethik eine klare HIERARCHIE bzgl. Nächstenliebe:
      Die Nächsten sind erstmal die eigene Familie, dann die anderen Verwandten, dann Freunde, Bekannte, Nachbarn und Kollegen.
      Dann erstmal das eigene Volk, dann die Nachbarvölker (hier andere Europäer). Erst ganz hinten kommen Leute aus fernen Ländern – als Fernste, nicht Nächste.

  3. Reinster Brechreiz am Morgen, dieser Christenverräter der Christen zum Schlachten frei gibt, weil er Gott hasst und sich selbst als Gott verehren lassen will als Herr der Welteinheitsreligion.. Hätte ich Kinder, ich würde sie nicht in seine Nähe lassen, aus Angst sie kämen gedemütigt, missbraucht und geschändet zurück. Dieser Papst verachtet Menschen und liebt nur sich selbst.

  4. Er glich hier dem König, der den kleinen Prinzen zu seinem Minister ernennen wollte, als er aber sah, dass er nicht gehorchte, zu seinem Botschafter beorderte.
    Einen Bischof in Chile deckte er und stampfte für ihn wuchtig auf. Als er aber erkannte, dass die Gegenkräfte stärker wurden, mussten alle Bischöfe Chiles zurücktreten, nur um ihn aus der Schusslinie zu bringen.

  5. Die Kirche in der Bergoglio-Ära
    Dieser Papst ist hart gegenüber Schwachen (trotz ständig gegenteiliger Behauptungen) und schwach gegenüber Starken.
    Einen diskret aufmümpfigen italienischen Priester klatschte er gegen die Wand. Erheblich aufmümpfigen Nigerianern drohte er zunächst die Exkommunikation an, gab aber nach, als sie ihm nur die Zungen zeigten.

  6. The Pope .. Any pope in this world to come IS OVERRATED!! HE IS A FAKE BC he supports sexual abuse in church with young children. The Church is lost in the name of jesus! it is a fake church!

    • Unerforschlich ist der Ratschluss Gottes. Vielleicht will Er jetzt die Päpste auf normales Bischofsmaß zurück stutzen.
      Gott ist der wirkliche Geschäftsführer. Er muss sich endlich selbst kümmern!

  7. Gut!
    Allein,das mit dem „Teil deutscher Staatsraison“ ist a) der postmarxistische Sermon dieser endogen antideutschen STASI-Hetäre(und Gefolge)u. schlimmer b)in der Sache eine unverfrorene Anmaßung wider deutsche Staatlichkeit, Souveränitiät und legitimste Interessen an Zukunftsfähigkeit, zwingend basierend auf historischer Wahrheit und- wie anthropologisch üblich-historisierter Vergangenheit.

  8. Guter Beitrag!In den ganzen Versuchen dieser Irregeleiteten modern und tolerant neue „Folgende“ zu interessieren vergessen Papst, M.Und Co die Werte dessen wofür sie stehen und die sie für ihre Bürger und Gläubige zu vertreten haben.M.Ist ja eigentlich wohl grün und Kirche und alles drumherum scheint nicht ihrs zu sein.der Papst scheint Macht und Geld zu mögen.Frohe Pfingsten!Jetzt erst recht!

    • Nein, der Papst hat nicht für für Werte der Gläubigen zu stehen, sondern nur für für Werte von Jesus. Und das macht er auch Recht gut.

  9. Der Papst ist auch völlig verblödet, genau so wie seine gesamte Umgebung. Alles Dummköpfe. Fehlt nur noch, die Erde ist eine Scheibe.

  10. Hat der HeimatmuseumsMinister den Christen Pfingstgrüsse gesandt? Wäre nett, wenn er auch an religiöse Minderheiten in seiner Heimat denkt! Schliesslich war er sich nicht zu schade an Ramadan zu erinnern, obwohl das schon sämtliche Mohammedaner tun, indem sie einen Monat Rücksicht auf ihre daraus result. Ermattung einfordern, konsequent wäre es Ihnen für diese Zeit die Fahrerlaubnis zu entziehen!

    • Meines Wissens hat unser „HeimatmuseumsMinister“ der religiösen Minderheit im Lande noch kein gesegnetes Pfingstfest gewünscht. Das würde ja auch nicht zu seiner sie verhöhnenden, taktischen Strategie passen, die Christen demonstrativ auf den zweiten Platz zu verweisen.

      • Leider sind die Mohammedanischen Vereine nicht cool genug, das zu tun, also den Christen Pfingstgrüsse zubübeebringen. Vielleicht sollte man Broder fragen ob er nicht einen Rabbi kennt, der das tun könnte…?

  11. Werft die Jesuiten aus ihren Tempeln in Rom, die Protestanten, die genderisierten Heuchler von den Kanzeln der Rednerpulte in den Parlamenten und feiert dann keine Auferstehung im Fleisch, sondern im Geist.

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