Auch Genderkritiker müssen zugeben: die Erfolge der Genderideologie sind überwältigend. Wer hätte noch vor 20 Jahren gedacht, dass es eine Ideologie mit einer wissenschaftlich unhaltbaren Kernaussage zu mehr als 200 Lehrstühlen und Universitätsinstituten bringen könnte?

Eine Ideologie, die jeder Alltagserfahrung widerspricht, würde Medien und Politik erobern? Ein Glaubensgebilde, das Geschlechtsidentität als losgelöst von der biologischen Grundlage begreift und in der Folge als gesellschaftlich definiert und beliebig wechselbar ansieht, hat einen beispiellosen Siegeszug durch westliche Gesellschaften hinter sich.

Und die Pläne dieser Ideologie reichen noch weiter. Die komplette Dekonstruktion der Geschlechterrollen steht auf dem Programm. Quasi als eine Art Pendant zur Aufhebung der Klassen im längst auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgten Marxismus.

Warum scheinen die Genderkritiker zu unterliegen?

Keine der Kernaussagen der Genderideologie wurde wissenschaftlich erfolgreich belegt. Und mit Ersatzreligionen haben westliche Kulturen doch mehr als genug Erfahrungen, um sie in die Schranken zu verweisen.

Und doch:
Genderkritik steht im öffentlichen Bild im Geruch einer skandalösen, ewig gestrigen Denkweise. Wer eine biologische Grundlage der Geschlechtsidentität als gegeben ansieht, sieht sich Kampagnen gegenüber. Wer gar Schlussfolgerungen aus dieser wissenschaftlich gut beweisbaren Tatsache zieht, lernt die brutal ausgeübte Macht derer kennen, die kein Interesse daran haben, dass ihr Glaube durch Fakten Schaden erleidet.

Genderkritiker Prof. Kutschera
Genderkritiker Prof. Kutschera während eines Vortrags (c) Screenshot Youtube

Dass Genderkritiker häufig wissenschaftlich noch im letzten Jahrhundert feststecken mag dazu auch beitragen. Wer, wie Prof. Kutschera, die Erkenntnisse der Neurobiologie der letzten zwei Jahrzehnte ignoriert, weil sie nicht zu seiner monokausalen, ausschließlich genetisch bestimmten Definition von Geschlechtsidentität passen, bietet natürlich Angriffspunkte für pseudowissenschaftliche Genderideologen.

Noch schlimmer hat sich Birgit Kelle in eine selbst gestellte Falle manövriert.
Anläßlich des Urteils des BVerfG zum „Dritten Geschlecht“ ließ sie den Deutschlandfunk wissen, dass Intersexuelle ein drittes Geschlecht seien.

Wenn man es, der in unseren Kreisen weitgehend als transphob eingestuften,Birgit Kelle nicht so von Herzen gönnen würde, mit Ihrem Halbwissen mal so richtig einzubrechen – man hätte eher Grund zum Weinen als zum Lachen.

Ein drittes Geschlecht? Welche, nicht in den beiden Geschlechtern vorhandenen „Bauteile“ oder sonstigen Merkmale geschlechtlicher Identität kann Frau Kelle denn anführen?

Immerhin war sie konsequent. Wer Geschlechtsidentität als ausschließlich genetisch begründet ansieht, muss konsequenterweise bei Intersexualität unterschiedliche Geschlechter diagnostizieren. Selbst Schuld, wenn man die Gehirnforschung beim Thema Geschlechtsidentität ignoriert.

Nur: Solche Genderkritiker sind ein Geschenk an Genderideologen. Genderideologie kann nur mit Wissenschaft begegnet werden. Und zwar mit Wissenschaft ohne Scheuklappen und ohne Befindlichkeit. Bei vielen Genderkritikern liest man das Unwohlsein heraus, das Thema überhaupt zu denken. Angst, Unsicherheit in der eigenen Identität? Oder nur Angst davor, Dinge durchdenken zu müssen, die man selbst, genau wie die Genderideologen, lieber durch Glaubenssätze, als durch Wissenschaft beantworten lässt?

Die AfD steht in der vordersten Reihe der Genderkritiker. Weidel, Höchst – mutig und oft die richtigen Fragen stellend. Gerade Nicole Höchst hält Reden und Vorträge, die wir in weiten Teilen in Bezug auf Gendertheorie sofort unterschreiben würden.

Die AfD fordert die Einstellung der Genderforschung. Und hat damit unsere Sympathie. Aber warum gibt es, was folgerichtig wäre, keine Anträge die wissenschaftliche Erforschung der Geschlechtsidentität auszuweiten?

Prof. Kutschera ist Genderkritiker, Evolutionsbiologe, Genetiker. Er forderte bereits vor Jahren den Ausbau der Bioforschung in diesem Bereich und auch die Tatsache, dass er selbst vorhandene Forschung beharrlich ignoriert, macht diese Forderung nicht weniger richtig.

Stattdessen spielen zu viele Genderkritiker das Wunschprogramm der Genderideologen. Argumente aus der Mottenkiste, das Bedienen von abgründigen Vorurteilen anstatt knallharter, sachlicher Konfrontation machen es den Genderistas leicht, Angriffe bzw. die dahinter stehenden Personen zu diskreditieren.

Werden die Kritiker also den Kampf gegen die Genderideologie verlieren? Mit uns allen als Leidtragenden? Gender künftig in allen Lebenslagen? Wir wollen wissen, was unsere Leser darüber denken.

Werden die Kritiker den Kampf gegen die Genderideologie verlieren?

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Update 27.4.2018:
Genderkritik: Kutschera antwortet dem Transteam von PP

 

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162 Kommentare

  1. Off Topic, ein hoch Interessantes Phänomen: alle die etwas geschrieben haben, erhielten sehr viele rote Gesichter (Daum runter).

  2. Auflösung von Religion, Moral Familie und allgemein Identität ist das Ziel der Frankfurter Schule. Nachdem man gemerkt hat, dass der Kampf von Kapitalisten gegen Proletariat nicht hingehauen hat, suchte man neue Gegensätze, wie Mann gegen Frau. Der Feminismus war schon länger am Köcheln, daraus hat sich dann nach der Weltfrauenkonferenz (Peking 1995) massiv der ganze Genderquatsch entwickelt.

  3. Hofreiter und Biologe? der diese Wissenschaft abschaffen will und durch ideologischen Gendergaga ersetzen. Da sieht man wie tief der Bildungsstand dank rot grün gesunken ist. Gender ist Massenhypnose wo die sexuelle Orientierung missbraucht und zum Geschäftsmodell Ware Mensch umgebaut wird. Die Grünen lechzen doch täglich nach Sexspielzeug, da sie die Würde des Menschen und Selbstbestimmung nicht

  4. jetzt mal unabhängig von all dem Wissenschaftsgedöns und etwas zur Aufheiterung: linksrotgrüne Genderwissenschaft sollte doch eigentlich nur zu einem einzigen, politisch korrektem Ergebnis kommen, es kann nur ein (1) einziges Geschlecht geben, oder? Und Danke ans Trans-Team von PP für eure Mühe, aufzuklären!

    • Das Dogma ist: „Es gibt keine Unterschiede. Alle sind gleich.“

      Das torpediert jedes vernünftige Denken. Wer das verinnerlicht hat, glaubt alles und das Gegenteil davon, ist sehr gut führbar.

  5. Der Genderwahn ist ein Angriff auf die Vernunft.
    Wer es wagt, Menschen in Männer und Frauen einzuteilen, ist des Teufels. Eine alternative Einteilung können und wollen die Genderisten nicht vorlegen. Trotzdem fordern sie Frauenquote.

    Dagegen kann man nicht vernünftig argumentieren.
    Dass diese Wahnsinnigen so viel Macht haben, ist entsetzlich. Und es gibt noch viel Ähnliches.

    • ja, und jetzt, für einen Moment bitte, in die Situation von transsexuellen Menschen hineinversetzen, deren Identität durch die Genderideologie komplett vernichtet wird.

      • Ich kann mich nicht in die Situation hineinversetzen.
        Es gibt Menschen, die mit den Ohren wackeln können. Ich kann es nicht, und ich weiß auch nicht, wie es wäre, wenn ich es könnte.
        Ich habe Menschen erlebt, die mich sexuell attraktiv fanden. Auch das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

        Umgekehrt habe ich Eigenschaften, die andere nicht verstehen. Na und? Ist halt so.

      • Ich will Sie nicht beleidigen, aber ich kann mich tatsächlich nicht hineinversetzen.

        Wenn alle mich für eine Frau hielten, Ämter mich als „Frau Lausitzer“ anschrieben und ich nicht auf Männerklo dürfte, dann … wäre mir das egal.

      • das ist doch normal.
        Niemand kann sich in das hineinversetzen, der es nicht selbst durchlebt.
        Deswegen dauert dieser Prozeß der Selbsterkennung auch meist mehrere Jahre, auch weil man sich selbst gegen diese Erkenntnis sperrt.
        Das ist überhaupt keine Beleidigung. Transsexualität ist -auch für die Betroffenen- ein sehr skurriles Phänomen, das die Natur sich ausgedacht hat.

  6. vielen Dank an Daniela Nowicki für die Links zu weiterführenden Quellen.
    Sie gehört als Autorin auch zu unserem Transteam.

  7. O.T.: wie ist es möglich, dass nahezu alle Kommentare negativ bewertet sind.
    Egal welche Meinung vertreten wird wurde runterbewertet!?

    • Ich habe den Artikel von Conway (Sie ist Betroffene, aber keine für das Thema spezialisierte Wissenschaftlerin) gelesen und kann keinen Widerspruch zu den Auffassungen von Kutschera finden. Mal die Stichworte Stuttgarter Erklärung, Intersexualität und Transgender aufsuchen.

    • Zitate aus Conways Artikel: „Schlussfolgerung: Die Transsexualität ist mit der neuronalen Entwicklung des Gehirns assoziiert…Sie kann weder durch entgegen gesetzte Sozialisierung, noch durch psychologische oder psychiatrische Behandlungen überwunden werden..“

    • Und weiter: „Betroffenen kann durch hormonelle und chirurgische Angleichung des Körpergeschlechtes an die Geschlechtsidentität, verbunden mit integrierten psychosozial unterstützenden Maßnahmen zur Anpassung an die geeignete soziale Rolle geholfen werden. .“

      • ja, stimmt.
        Und dann behauptet er, wider den Stand der Wissenschaft, dass Transsexualität keine biologische Grundlage hätte.
        ebenda, S. 372.
        Das ist nicht nur sachlich falsch, sondern durch die dadurch in Kauf genommenen Folgen, transphob.

    • Und zuletzt: „Die Behandlung kann verschieden sein und sollte sich immer an den individuellen Bedürfnissen und den spezifischen Lebensumständen orientieren.“
      Das alles unterschreibt Kutschera sofort. Ihr solltet die Stoßrichtung Eurer Argumentation überdenken!

  8. Auch hier noch ein Link zu dem Thema der neurobiologischen Ursachen von TS.

    Grundsätzlich ist aber zu sagen, das gerade „Genderistas“ eigentlich inhaltlich genau konträr zu Transsexuellen stehen, postulieren sie doch, das jede Geschlechtsrolle sozial bedingt wäre, was aber so jede / jeder Transsexuelle(r) deutlich verneinen kann.

  9. Ich finde es gut, dass es diese Unsinns-Demonstration gibt. Weil es ein Erkennungsmerkmal ist. Und weil die Erleichterung gross sein wird, wenn wir sie endlich abschaffen können.

  10. Die Umfrage(n) dürfte(n) wohl mittlerweile dank der Stasiletten wertlos geworden sein. Die zu Merkel und Putin hat jetzt statt der 97 bzw. später sogar 98% nur noch 76%, und daß die hiesige Leserschaft zu 46% und damit als stärkste Gruppe bei Gender „auch gute Argumente“ entdeckt haben will, ist hoffentlich ein Gerücht, jedenfalls kann ich das nicht so recht glauben.

      • Ja, hatte ich dann gsehen – prima.

        nur: Jetzt (23:24) sind es wieder 37%, die „gute Argumente“ vermuten. Sind die jetzt echt?

      • nein, wir lassen die machen, filtern sie dann mit einem Mausklick raus und schwupps, schon ist es korrigiert.
        In der Zeit richten diese Faschos schon keinen anderen Schaden an.

      • Ich traue nur Statistiken, die ich selbst gefälscht habe.
        Wenn mir einer sagt, dass ich nur klicken müsse, und dann alles richtig sei, dann glaube ich ihm nicht.

    • Philosophia Perennis hat immer schon die Gendertheorie kritisiert.
      Wo soll der Seitenwechsel sein?

      • Ihr seid in eine linke Denkfalle getappt: Ihr habt versucht, es anspruchsvoll (nehme ich an) zu machen und Euch wissenschaftlich damit beschäftigt. Damit aber impliziert Ihr, daß Gender etwas mit Wissenschaft zu tun habe, was natürlich nicht der Fall ist.

      • nein, wir gehen bewußt den Weg mit Fakten zu arbeiten.
        Genderideologie braucht Geld und die muss von der Politik bewilligt werden und das wird um so weniger passieren, je eher sie unhaltbar wird.
        Wir glauben, dass es nicht ausreicht nur nein zu sagen.

  11. Für mich (vielleicht als Nichtbiologen?) bleibt der Artikel etwas nebulös. Welche neuen Erkenntnisse konkret ignoriert Prof. Kutschera denn? Außerdem ist die Aussage- :“Wer Geschlechtsidentität …genetisch begründet….,muss konsequenterweise bei Intersexualität unterschiedliche Geschlechter diagnostizieren.“ -Absolut nicht plausibel.

      • Find ich gut, aber auch dem Gebiet der Psychologie und Neurologie gibt es stramme Ideologen, die offensichtlich nicht ergebnisoffen Forschen wie Daphna Joel. Für Laien wie mich ist mit wissenschaftlicher Autorität präsentierte Forschung immer schwer einzuschätzen. Etwas Hilfe durch einen Artikel wüsste ich dabei sehr zu schätzen. Aber bitte nicht allzu viel beim Leser voraussetzen.

  12. Der Gendergaga ist ganauso eine „Modeerscheinung, wie damals die Mengenlehre in der Mathematik oder die „Ganzwortmethode“ beim Erlernen der Schrift. All diese Sachen wurden seinerzeit „hochgejubelt“ und verschwanden bald wieder in der Versenkung. So wird es auch mit der Genderei passieren.Vor Allem, was will man mit den Genderabschlüssen, kein wirtschaftlicher Mehrwert oder Nutzen darin.

    • Nun dafür haben wir heute ‚Schreiben nach Hören‘ oder wie der Unfug heisst. Und die Rechtschreibfähigkeiten der Schüler nochmals in den Keller.

      Macht aber nix wenn demnächst Arabisch deutsche Amtssprache wird.

      Aber vielleicht hat sich’s dann ‚ausgegendert‘.

  13. Es werden Menschen in Männer und Frauen eingeteilt, und es gibt dabei Menschen, wo die Zuordnung unklar ist. Das ist nichts Besonderes. Das kommt auch bei anderen Einteilungen vor, zum Beispiel Diabetiker oder nicht, über oder unter 180 cm hoch.

    Ein drittes Geschlecht für die Unklaren bringt nichts. Denn dann gibt es Fälle, die zwischen Frau und Unklar liegen.

  14. Der norwegische Komiker Harald Eia (Doku Gehirnwäsche – das Gleichstellungsc-Paradox mit dt. Untertitel auf YouTube) hat die Gender-Ideologie wwiderlegt widerlegt. Daraufhin hat die norwegische Regierung sämtliche Steuergelder für das Gender-Institut eingefroren.

    • es gibt in diesem Land auch keine Gelder für genderkritische Forschung oder für genderkritische Gruppen, wie etwa Transsexuelle.
      Man achtet schon sehr darauf, dass niemand das gewünschte Bild stört.

      • Es würde völlig reichen, keine Gelder mehr für Gender-Unfug zur Verfügung zu stellen. Dann braucht man auch keine für Genderkritik. Oder ist Euer Ziel etwa Staatsknete für Genderkritik?

      • Genderkritik ist keine eigene Veranstaltung, sondern eigentlich eher Bioforschung.
        Und da sind wir einer Meinung mit Prof. Kutschera. Er fordert Gelder für Forschung der biologischen Geschlechtsunterschiede.
        Genderideologie bricht ohne staatliche Förderung zusammen.
        Deswegen ist es richtig, hier Gelder zu streichen.

      • >Unser Ziel ist, die Gendertheorie kritisch zu hinterfragen.<

        Aaah – JETZT kommen wir der Sache näher. Ich hatte, wie wohl viele hier, angenommen, es gehe um die politische Bekämpfung einer Ideologie. Aber Ihr wollt Gender als Theorie ansehen und nur akademisch hinterfragen, was ja zwei verschiedene paar Schuhe sind.

        Gut, danke für die Info.

      • Das Eine ist sinnlos ohne das Andere.
        Wir wollen diese Ideologie machtlos werden lassen.
        Das ist das politische Ziel.
        Der Weg geht über Wissen.

      • Die Öffentlichkeit war nach der Doku schockiert und die Konsequenz: 56 Mio Jahresbudget für die Genderforschung wurden gestrichen. Nur leider ist es in Dt. überhaupt nicht publik geworden. Durch eigene Recherche bin ich darauf gestoßen. Die Gender-Ideologie ist gefährlicher als manche denken. Ich fühlte mich als Frau noch nie von der Sprache oder von anderswo diskriminiert.

      • Ich hab mich intensiv mit den Hintergründen und Initiatoren von Gender beschäftigt.Es ist eine gefährliche Ideologie und vor allem unsere Kinder müssen davor geschützt werden.Was ich weiß,ist einfach nur krank.Die Mehrheit braucht kein Gender,um andere Lebensmodelle zu respektieren. Ich magz.B.Davud Berger sehr und mir ist es völlig egal,ob er Männer oder Frauen bevorzugt. Der Mensch zählt.

  15. Ein sehr schwacher Artikel. Jede Menge Polemik statt Information. Interessant wäre doch gerade, welche neurowissenschaftlichen Erkenntnisse nach Ansicht des Autors vorliegen. Darüber erfahren wir kein Wort.

      • Da sind wir ja mal sehr gespannt! Bitte beeilt Euch Euch. Kutschera berücksichtigt in „Das Gender-Paradoxon“ auch die Gehirnforschung bis 2015. Hättet Ihr Euch tatsächlich mit seinem Buch auseinandergesetzt, wäre alles ok, Kutschera und Kelle hier aber ohne ein einziges Argument so anzugehen, ist nicht nur Polemik, sondern ganz schwacher Stil.

      • Das ist nicht richtig.
        Kelle erfindet das dritte Geschlecht. Wenn das nicht ausreicht als Kritik, sondern Polemik sein soll.
        Wir haben uns mit Kutscheras Buch auseinandergesetzt und das müsste eigentlich auch an den positiven Bemerkungen hier im Kommentarbereich klar werden, dass das nicht einseitig war.
        Unsere Kritik bezieht sich auf einen Bereich, in dem er wichtige Erkenntnisse auslässt, um sein Credo, nämlich die genetische Determination der Geschlechtsidentität, nicht aufgeben zu müssen.
        Er hat nicht eine einzige Studie herangezogen aus diesem Forschungsbereich.
        Im Übrigen wäre Polemik durchaus zulässig.
        Kutschera’s Buch ist kein rein wissenschaftliches Werk, dafür sind zu viele rein politisch argumentierende Quellen verarbeitet und er selbst argumentiert ebenfalls sehr häufig politisch, nicht wissenschaftlich.

  16. Besonders die Grünen sind an der anatomischen Auflösung des biologischen Geschlechtes interessiert, was rein gar nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun hat ! Der nächste Schritt wird mit Hilfe künstlicher Ideologie die Abschaffung historischer Identität sein und so weiter. Es geht um die Formung des zu versklavenden Einheitsmenschen ohne Identität und Würde und deshalb sollen alle Merkmale

  17. Wenn schon ich euren Gehirnmüll mit 3 Minikommentaren als solchen outen kann und ihr euch feige befleißigt derartiges zu „zensieren“, könnt ihr euch sicher denken, wie halbwegs gebildete Menschen eure Gehirnfürze werten.
    Auch euer heimtückisches Kelle-bashing (100x klüger als ihr alle zusammen) ist mehr als armselig.

    Nein, meine Kommentare waren weder beleidigend noch justiziabel.

    • das ist jetzt ungefähr der 10. Kommentar von der gleichen Person im Bildzeitungsstil.
      Immer unter anderem Namen.
      Haben wir so ins Schwarze getroffen?

      • Ach was – hier trollt jemand unter zig Identitäten bei verschiedenen Berichten herum.

  18. Genderideologie ist nichts weiter als der Versuch soziokultureller Veränderung homogener Gesellschaften. Der Vergleich mit der Ideologie des Marxismus ist naheliegend. Die Auswirkungen dieser Ideologie sind menschen-, gesellschafts- u. staatsgefährdend. Ihre Förderer und fanatischen „wissenschaftlichen“ Vertreter reihen sich ein in die lange historische Liste gefährlicher Sozio- u. Psychopathen.

  19. Dieses Blog scheint sich weg zu entwickeln vom Info-Blog hin zum ideologischen Aktivistenblog – nicht mein Ding.

    Und dann: Ihr müßt lernen verständlich zu schreiben statt Eure Suppe zu köcheln. Wieso erwartet Ihr, daß hier jemand schon mal was von Kutschera gehört hat?

    Wenn das so weitergeht, werdet Ihr so sektiererisch wie die, die Ihr kritisiert.

    • Kutschera ist einer der profiliertesten Genderkritiker in Deutschland.
      Es gibt hier einige Artikel, die von ihm sind oder sich auf ihn beziehen.
      Das Genderthema ist leider nicht einfach.
      Genau das versuchen die Genderaktivisten zu suggerieren.
      Um dort dagegenzuhalten hat man zwei Möglichkeiten:
      Einfach dagegen zu sein oder etwas tiefer in die Materie hineinzugehen.
      Ich verstehe, dass das nicht ganz so einfach ist.

      • >Kutschera ist einer der profiliertesten Genderkritiker in Deutschland.<

        Ja und? Weil ein Elfenbeinturmler in den anderen Elfenbeintürmen bekannt ist, sollen die, die im realen Leben außerhalb von Elfenbeintürmen tätig sind, sowas kennen?

        Macht es wie Danisch: Beschäftigt Euch mit den Befürwortern und nehmt diese auseinander! Dann gibts auch was zum Lachen! 😉

  20. Prof. Kutschera ignoriert Ergebnisse aus der neurobiologischen Forschung? Glaub ich nicht! Dass Männchen auch weibliche Eigenschaften haben und Weibchen auch männliche, auch im Gehirn, wird er mit Sicherheit wissen. Das ändert aber nichts an der biologischen Def. von Geschlecht.

    Biologen werden bei dem Thema oft falsch verstanden.

      • Ich habe sein Buch damals gelesen, als es rauskam. Ich habe es natürlich nicht auswendig gelernt. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass er wichtige Fakten unberücksichtigt ließ.

      • Das fällt auch nur auf, wenn man im Thema sehr tief drin ist.
        Die Neurobiologie spielt in der Frage der Geschlechtsidentität erst seit rund 15 Jahren eine Rolle.
        Für reine Genetiker ist es natürlich unschön, wenn die Gene nicht mehr alleine deskriptiv sind.
        Und man sollte ihm das nicht zu sehr zum Vorwurf machen. Jeder der ernsthaft wissenschaftlich arbeitet hat notgedrungen einen engeren Fokus.

      • Trotz des engen Fokus in der Forschung verstehen Biologen auch andere biologische Sachverhalte sehr gut. Und für Fachleute wie z.B. Genetiker sind neurobiologische Erkenntnisse nie unschön. Und wer behauptet denn, dass Gene alleine „deskriptiv“ sind? Bei Arten mit genetischer Geschlechtsdetermination bestimmen Chromosomen, welches Geschlecht man hat – daran ändert die Gehirnforschung nichts.

      • genau das behauptet er auch.
        Aber das ist Stand der 90er, bestenfalls.
        Wir werden den Stand der Wissenschaft separat in einem Artikel behandeln. Das führt hier zu weit.
        Wenn Sie nicht so lange warten wollen, googel sie doch mal „sex development and brain differentiation“
        Eine schöne Kurzfassung ist hier:
        https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21094885

      • Das ist nicht der Stand der 90er, denn die neueren Ergebnisse aus der Gehirnforschung widerlegen nicht die Definition von „Geschlecht“ und „Geschlechtsdetermination“. Sie bestätigen allenfalls, dass Männchen AUCH weibliche und Weibchen AUCH männliche Eigenschaften haben.

        Aber ich werde es lesen. Ich bin mir aber sicher, dass es für mich nichts grundlegend neues sein wird.

      • Es gibt nur dann keine Änderung, wenn man glaubt, dass geschlechtliche Identität zwischen den Beinen und nicht zwischen den Ohren entsteht.
        Aber genau das ist heute nicht mehr haltbar.
        Viel Spaß beim Lesen und danke für die kritischen Beiträge.

      • Einen Hinweis noch: Dass die geschlechtliche Identität zwischen den Ohren entsteht, weiß ich, habe ich nie bestritten. Die Definition von „Geschlecht“ und „Geschlechtsdetermination“ befinden sich dazu doch gar nicht im Widerspruch!

        Aber gut, ich lese es erstmal und bin gespannt auf Ihre baldigen Ausführungen dazu.

        Gegen Homo-, Trans- und Intersexuelle habe ich übrigens gar nichts.

    • Die Behauptung wird im Artikel doch gar nicht belegt, sondern nur von Oben herab verfügt, so wie es unsere Genderfuzzis auch machen. Würde ich deshalb nicht so ernst nehmen.

      • Ich denke, das Entscheidende ist, dass einige Menschen aus den Definitionen von „Geschlecht“ und „Geschlechtsdetermination“ den Schluss ziehen, Biologen würden annehmen, dass die gefühlte Geschlechteridentität ausschließlich von Genen abhängt und nicht im Kopf, sondern zwischen den Beinen entsteht, und auf jeden Fall mit dem Geschlecht übereinstimmt.

        Das nimmt aber kein Biologe an.

      • Kutschera tut das.
        Es wäre extrem hilfreich, wenn er so denken würde, dass er das klar stellt.

      • Das kann doch nicht sein. Dann würde Herr Prof. Kutschera ja sogar die Existenz von Transsexualität bestreiten. Und würde annehmen, dass Gene wirklich ALLES bestimmen und nicht nur überwiegend. Und das gefühlte Identitäten nicht im Gehirn entstehen.

        Auf welcher Seite in seinem Buch oder sonstwo tut er das denn? Ich kann das nicht glauben.

    • Einfach mal das Experiment von John Money heranziehen (mit den Zwillingen). Zwei junge Menschen sind tot. Ist das nicht deutlich genug?

      • Sollte es, aber es wird ignoriert und zwar schon zu Lebzeiten von Mooney.
        Das Experiment oder besser: die menschenverachtende Folter zeigt, dass Geschlechtsidentität unveränderlich ist.
        Das widerlegt die Gendertheorie ganz klar.

      • Ja, die einmal ausgeprägte Geschlechtsidentität ist im weiteren Verlauf des Lebens weitgehend unveränderbar.

        Aber die Gender-„Theorie“ kann etwas widerlegen? Wirklich?

      • nein, kann sie nicht.
        Geschlechtsidentität entsteht im letzten Schwangerschaftsdrittel und wird hormonell angesteuert.

      • Danke für die Bestätigung. Das Thema braucht mehr Öffentlichkeit (vor allem die Hintergründe und Ziele)
        Wissen ist Macht. Nur mit Wissen steht man auf der richtigen Seite und kann für die richtigen Dinge kämpfen, auch wenn wir diffamiert und verunglimpft werden. Die Wahrheit kann nicht auf Dauer unter den Teppich gekehrt werden. Danke für eure unermüdliche Arbeit und alles Gute.

  21. Ich habe in der ganzen Diskussion nicht einmal folgendes Argument gehört: Wer ein Kind zeugen kann ist ein Mann. Wer empfangen uns austragen kann eine Frau. Wer beides nicht kann, hat eine körperl. Behinderung, ist infatil- nicht zeugungsfähig also kann kein eigenses Geschlecht sein. Ganz einfach. Dazu braucht es keine tiefen Genetikkentnisse oder Hirnforschung oder irgendwas.

    • weil die Definition über Zeugungsfähigkeit nicht richtig ist.
      Kutschera beziffert den Anteil nichtzeugungsfähiger Männer und Frauen auf rund 15% der Gesamtbevölkerung.
      Sind die alle weder Mann noch Frau?
      Wenn eine Frau die Gebärmutter verliert, hört sie dann auf eine Frau zu sein?
      Das kann man als Behinderung ansehen.
      Trotzdem bleiben diese Menschen Männer und Frauen.

      • In Ergänzung dazu hören Frauen jenseits der Wechseljahre also demnach auf, „Frauen“ zu sein?!
        Der „Libe Tarian“ stellt hier sehr stark auf „Potenz“ ab. Ja, die Realität ist für viele Menschen in ihrer Komplexität anscheinend viel zu schwierig, aber wichtig ist doch, daß „man“ seinen „biologischen Glauben“ hat, oder diesen Glauben genderideologisch vermittelt bekommt…

      • guter Punkt.
        Die Frage hat schon mehr Tiefgang, als den Meisten recht ist.

      • Das stimmt. Wenn ich durch Krankheit oder Unfall meine Hoden verliere bleibe ich ein Mann. Definitiv begründe ich damit kein weiteres Geschlecht. Meiner Meinung nach ist die ganze Diskussion unnötig wie die Hoden des Papstes. Eine kulturzersetzende 68er Frankfurter Schule Propaganda.

      • Wenn man nicht sagt, was man unter Geschlecht versteht, ist eine Aussage über die Anzahl der Geschlechter oder über die Existenz oder Nichtexistenz eines dritten Geschlechts sinnlos.

        Besser: Ich will nur zwei Geschlechter haben. Die paar Fälle, die da nicht reinpassen, kriegen kein Extraklo. Einäugige und Leute mit ungewöhnlich vielen Fingern kriegen doch auch keins.

      • da wird es philosophisch.
        Wenn man, wie Kelle, die katholische Kirche oder Kutschera, Geschlechter genetisch definiert, dann gibt es viele Geschlechter.
        Die genetische Forschung kennt eine hohe zweistellige Zahl von Varianten der Geschlechtschromosomen.
        Wir sind der Meinung, dass Geschlechtsidentität im Gehirn definiert wird.
        Und dass es folglich nur zwei Geschlechter gibt.
        Unsere Stellung zu Unisextoiletten ist klar:
        Unisextoiletten – Rettung des Abendlandes?

      • Ach DAS ist das, was Sie hier falsch verstehen. Diese Varianten sind aber Anomalien und keine eigenen Geschlechter. Außerdem ist Geschlecht anders definiert, nämlich über den Keimzelltyp, den man herstellt.

        Die Gendersens haben, so z.B. einmal auf ARTE, diese chromosomalen Anomalien auch einmal sinngemäß als eigene Geschlechter aufgeführt. Das müsste deren Erfindung sein.

      • nein, das sagte Frau Kelle, und zwar erst kürzlich.
        Wir sehen das nicht so.
        Es gibt zwei Geschlechter und das wars.

      • Nachtrag: Ja, die gefühlte Geschlechtsidentität entsteht im Gehirn und kann in seltenen Fällen vom Geschlecht abweichen (Transsexualität). Aber das Geschlecht ist was anderes als die Geschlechtsidentität.

      • das sagt die Genderideologin Alice Schwarzer auch:
        Transsexuelle sind Menschen, deren Seele ein anderes Geschlecht hat als ihr Körper. Männer, die sich wie Frauen fühlen. Oder Frauen, die sich wie Männer fühlen.

      • Ja, Transsexuelle sind Menschen, deren Gehirn zumindest in bestimmten Bereichen ein anderes Geschlecht hat als der übrige Körper.

        Das dürfte bei den meisten Transsexuellen doch so sein?!?

      • das ist jetzt das Gegenteil der bisherigen Posts.
        So entspricht es dem Stand der Forschung.

      • „Geschlechts-Identität“ ist ein sehr problematischer Begriff! Zumal, seitdem Money und „seine Jünger“ ihn in Taschenspieler-Trick-Manier mißbraucht haben. Der „gender“-Begriff beinhaltet aber eigentlich nur die Geschlechts-ROLLEN-Identität. Geschlechts-IDENTITÄT ist aber ungleich mehr, und umfasst auch, und vor allem die personale Identität, die/was inzwischen völlig ignoriert wird!

    • Die Definition von „Geschlecht“ aus der Biologie ist ähnlich einfach: Alles, was Spermien herstellt ist männlich, egal, ob es das einzelne Sexualorgan eines Zwitters oder das Individuum einer getrenntgeschlechtlichen Art ist. Alles, was Eizellen herstellt, ist weiblich.

      Wenn Lebewesen durch Alter, Krankheit oder Verletzung nicht mehr fertil sind, haben sie immer noch ihr Geschlecht.

  22. Der Artikel bringt Kritik an sog. „Generkritikern“, die angeblich diese oder jene Forschung ignoriere, widerlegt diese aber nicht mit Argumenten, sondern lediglich vermeintlich durch solche Hinweise, zu denen inhaltlich nichts gesagt wird. So kann es nicht gehen; das ist methodisch die gleiche Esoterik, wie sie durch die Genderwissenschaften angewandt wird.

  23. Was ist bitte das konkrete wissenschaftliche Argument des Artikels? Wo – außer in der spitzbübischen Freude über Birgit Kelles Fauxpass – bleibt der Artikel anders als vage? Wer ist „wir“ und was bezweckt er? Und was bitte soll diese Umfrage am Ende? Was hat die Meinung über des Ausgang dieses Kampfes mit dem Ausgang des Kampfes zu tun?
    Der Artikel ist nicht besser als das, was er kritisiert.

  24. Wenn man (angeblichem) Unsinn sogar nur wissenschftlich entgegen wirken kann (eure These!), muss dieser „Unsinn“ wohl selber ernstzunehmende Wissenschaft sein. (Logischer Umkehrschluss).

    Reinen Unsinn könnte man nämlich gepflegt ignorieren oder mit Spott und Häme neutralisieren.

    Haben sich die Genderideologen schon für die Schützenhilfe bedankt?

  25. Wer an Gender glaubt, muss Tag und Nacht all seinen Intellekt dazu verwenden, diesen Irrsinn für sich plausibel zu machen. Da sein Denken dem, was er tatsächlich erlebt, völlig widerspricht, muss er „immer lauter denken“, um mit seinem Denken sein Erleben zu übertönen. Er kann dann nichts anderes mehr denken und manövriert sich aus dem wirklichen Leben hinaus. So was ist nicht überlebensfähig.

  26. Sollte der politische Kampf gegen Gender scheitern, dann ist der Islam die letzte Hoffnung für Männer. In einer islamistischen Gesellschaft wird die Gender-Ideologie praktisch über Nacht verschwinden. Und was wird aus den Frauen? … geliefert, wie bestellt.

  27. Ziel der Gender-Ideologie ist nicht das dritte Geschlecht, sondern die Entmannung der Gesellschaft: „In einer Welt …, in der Männer keine Unterdrücker sind, sondern fürsorglich, ist jeder bisexuell.“ Das größte Problem ist die Akzeptanz der Gender-Ideologie bei den meisten heterosexuellen Frauen, weil sie von Gender profitieren (Frauenquote).

  28. Die Wissenschaft kann Gender nicht bekämpfen, weil sie vom Trog der Macht abhängig ist. Gender muss politisch bekämpft werden. Wenn die Ideologie aus der Geschäftsordnung der Bundesministerien entfernt wird, zerplatzt Gender, wie eine Seifenblase, weil die Förderung und der Druck von oben verschwinden (Top-Down-Prinzip).

    • sicherlich richtig.
      Aber gegen Aberglauben hilft Wissenschaft schon sehr gut, denn Befürworter kommen in Argumentationsnot.

      • 1) Der Wissenschaftler, der gegen Gender Mainstream forscht, gerät persönlich unter Druck und die Fördergelder für seine UNI werden gestrichen. Es ist also nicht möglich. Er landet sofort im Abseits. Und dort hört ihm keiner mehr zu. 2) Glauben Sie, weil irgendein Wissenschaftler irgendwas erzählt, ändern die die Geschäftsordnung der Bundesministerien? Blauäugig

      • Wenn der Druck groß genug ist: ja.
        Und dazu braucht es Bürger, die begreifen, warum sie dagegen sind.
        Und das geht nicht ohne Wissenschaftler, die mutig und ergebnisoffen forschen.

  29. Gender bleibt auch nach dem Artikel nebulös, nicht greifbar. Dabei ist bekannt, dass Gender eine Staatsideologie ist, die in der Geschäftsordnung der Bundesministerien explizit als Leitlinie jeder Handlung festgeschrieben wurde. Jede Entscheidung, vom Bund bis in die kleinste Amtsstube, wird gender-geprüft, ansonsten rollen Köpfe oder Fördergelder werden gestrichen.

    • Ja richtig, ich erinnere mich, es ist schon einige Zeit her, noch zur Zeit der erbärmlichen ‚Kraftlos‘, als bei der Uni Dortmund das ‚Studentenwerk‘ gerzwungen wurde, sich in ‚Studierendenwerk‘ umzubenennen.
      Abgesehen von der hiermit einhergehenden Verhunzung der deutschen Sprache, kostete der ‚Spass‘ allein 180.000 € nur für neues entsprechendes Briefpapier und dergleichen….

  30. So ist das nun mal mit allen Dingen, wo viele kluge Köpfe was wissen und eine ernsthafte Debatte entfacht wird.

    Gender ist toll…ja nein vielleicht
    Der Islam gehört zu Deuschland…ja nein vielleicht
    Kopftücher verbieten…ja nein vielleicht
    Das Spagettimonster ist der einzig wahre Gott…ja nein vielleicht..

    Der Michel weiß alles und kann überall mitreden 🙂

    Popel essen heilt Krebs!

  31. Die Genderideologie ist eigentlich nur der „Wurmfortsatz“ des Sozialismus. Der Mensch ist demnach bei der Geburt ein „unbeschriebenes Blatt“ und alle Verhaltenweisen (auch männliches vs weibliches Verhalten) sind anerzogen. Genetik (d.i. Abstammung, o.B.d.A. konservative Werte) hat lt. Ideologie irrelevant zu sein. Erziehungsberechtigt ist nur der Staat (Eltern wären ja voreingenommen).

  32. Wie unsachlich und verlogen man mit Genderkritikern herumspringt kann man wirklich an Prof. Kutschera sehen: Der Mann ist Evolutionsbiologe, Kritiker von Pseudowissenschaften und Atheist – und manche seiner Kritiker konnten tatsächlich die Behauptung verbreiten, er sei Kreationist, allein weil er die Gender-Theorie leugne.

    Die Argumentation muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

  33. Ich bin Kutschera-Fan. Sein Buch über Genderismus hat mich überzeugt. Kann der Autor mich (uns, falls es noch jemanden interessiert) bitte darüber aufklären, welche neuen Forschungsergebnisse Herr Kutschera ignoriert? Das interessiert mich wirklich!!!

    • es wird sowohl eine Rezension seines Buches geben, als auch mehr zum Stand der Wissenschaft.
      Wichtig ist uns, dass wir keine Pauschalkritik an Prof. Kutschera äußern.

      • Habt Ihr das Buch von Kutschera denn überhaupt schon gelesen? Eure Behauptung, er würde sie Erkenntnisse der Gehirnforschung nicht verarbeiten, ist nämlich offensichtlich falsch.

  34. Jeder Installateur, der ein WC-Becken installiert, hat mehr für die Menschheit getan,
    als diese komischen „Genderisten an ihren vielen Lehrstühlen….

  35. Rein biologisch faktisch gib es Mann und Frau .Ich würde mich garnicht erst auf das Nivau herablassen darüber zu diskutieren.
    Ende der Ansage ,das wir hier in D von so einer Freak_Minderheit terrorisiert werden ist einfach nur schizophren.

    • Und welcher Teil der Körperbiologie definiert das?
      Entsteht Geschlechtsidentität zwischen den Beinen oder zwischen den Ohren?
      Ich würde auch, wenn ich auf ein faires Urteilen aus bin, mal schauen, wer genau diese „Freakminderheit“ ist.
      Sonst beschuldigt man da ganz schnell die Falschen.

      • Also damals in der Schule,im Biologiunterricht,…aber lassen wir diese völlig belanglosen Oberflächlichkeiten beiseite.
        Desweiteren bin ich weder auf ein faires noch sonst irgendein Urteil aus.
        Ich hoffe doch ich darf am Leben bleiben.

      • es ist ja eigentlich auch kein Thema für die Öffentlichkeit.
        Aber das wird uns leider aufgezwungen, also nehmen wir zwangsweise die Debatte an.

      • Quatsch,

        IHR zwingt es ALLEN auf und schießt euch selber ins Knie.

        Bis 2015 war das hier überhaupt kein Problem und die meisten Deutschen waren tolerant (Desinteresse ist Toleranz!).
        Nur schiebt ihr Panik und nervt genau die Falschen. Ihr erhofft euch Unterstützung durch Tolerante, werdet aber nur Genervtheit ernten und Toleranz verspielen!

        Mir egal wie ihr das seht, betrifft ja EUCH!

      • WIR zwingen es überhaupt niemandem auf.
        WIR hassen die Genderideologie, denn sie nimmt uns unsere Identität.
        Ein bißchen mehr nachdenken, dann läuft man nicht so leicht Gefahr ein falsches Urteil zu fällen.

  36. Bei gendertheorie geht es um Macht und Geld.
    Aber den Ansatz, dass unsere Gesellschaft zwei-Geschlechter-Narrative kennt und Herero-Narrative, finde ich schon richtig. Deswegen haben es Transmenschen oder Homos es auch schwer, weil man sie für nicht „normal“ hält.
    Was heute jedoch läuft, verunsichert junge Menschen ebenfalls. Und daher meine Kritik.
    Des Weiteren: es wird ein Popanz aufgebaut.

    • Der Ansatz mit den zwei Geschlechtern wird von transsexuellen Menschen mit extrem großer Mehrheit geteilt.
      Leider liefern Medien nur Zerrbilder ab.
      Normalität ist genau das, was wir, soweit möglich, anstreben. Die Meisten von uns haben einen recht konservativen Lebensstil.
      Das ist nichts, was sich gut vermarkten lässt.

  37. Es ist egal ob der Genderwahn sich durchsetzt und ob er 200 oder 20000 Lehrstühle hat.
    Die Natur setzt sich auf Dauer durch, da können all die Mitglieder der Genderideologie bzw. -religion tun was sie wollen. Es richtet Schäden an, aber auf Dauer setzt sich das andere wieder durch.

  38. Neulich bei meiner Cousine in einer multikult. Runde.
    Abendbrot – die dt. Männer holen Essen für ihre Frauen und dann für sich. Meine Frau (sozial. in Osteuropa) besteht darauf – holt erst etwas für mich.
    V., der Afrikaner sitzt mit leeren Teller am Tisch. Seine dt. Frau holt sich selbst etwas. V., ganz trocken „deutsche Frauen sind gar keine richtigen Frauen, sie sehen nur so aus“ ,-)

    • V. ist übrigens ein großartiger Kerl!
      Die Essenz der Geschichte – nach der Etablierung einer Individual/ Konsum und Erlebnisorient. Gesellschaft, den Verlust von Gemeinschafts- und Familienwerten, des Respektes voreinander ist Genderiesierung genauso folgerichtig wie Masseneinwander., um die aus puren Egoismus nicht erfolgten Geburten, eines auf Wachstum ausgerichteten Systems auszugleichen.

  39. Da die meisten Menschen noch nie etwas von Genderismus gehört haben, braucht man sie nur über diesen Blödsinn aufzuklären und die Sache erledigt sich von selbst, siehe Norwegen.
    kurier.at/politik/ein-affront-fuer-die-genderforscher/822.768

    • Ja, klären Sie auf! Tragen Sie Ihr Wissen in absolut jede Pore der Gesellschaft. Auch Uninteressierte müssen es unbedingt erfahren. ALLE müssen darüber reden!
      Es ist gut, dass es Menschen gibt die über Wissen verfügen und Wichtiges an andere vermitteln.

  40. Diese ewige Gleichmacherei nervt. Anstatt sich der Stärken der Geschlechter bewusst zu sein, will man alles gleichmachen, was biologisch völliger Irrsinn ist. Wahrscheinlich ist das Perfektionistenwahn.

    • Natürlich nervt Sie und (fast) alle anderen Menschen die „ewige“ Gleichmacherei der Geschlechter, wobei absurder Weise andererseits von derselben interessierten Seite die Geschlechter aufeinander gehetzt werden, vorzugsweise weiße Menschen, was „per definitionem“ (Definitionsmacht) bekanntlich niemals „Rassismus“ sein kann!…
      – Fortsetzung im 2. Teil! –

    • – 2. Teil: -2
      Der von Ihnen dahinterstehend vermutete „Perfektionistenwahn“ greift aber wohl doch zu kurz, wenn man sich die dahinter stehende Gesamt-Inszenierung des „Top-Eliten-Programms“: New World Order(NWO)anschaut, die uns allen das „gender mainstreaming“ dekretiert hat, das alle Lebensbereiche durchdringen soll. – 3. Teil folgt! –

    • – 3. Teil: –
      Dieses wird von der breiten Öffentlichkeit bislang noch gar nicht wahrgenommen, und soll es wohl so (in seiner ganzen Tragweite) auch nicht, wofür die MSM zu „sorgen“ haben.
      Per Überrumpelung werden so sukessive „Fakten“ geschaffen, um dem Genderwahnsinn der Gender-Ideologie zum kulturmarxistischen Weltsieg zu verhelfen…

    • man kann Ungleiches eben nicht gleich machen.
      Geschlechter sind unterschiedliche und das nicht durch Erziehung, sondern aufgrund der biologischen Grundlage.

      • Ich verstehe die Genderideologie eher als eine pseudoindividualisiernde Atomisierung der Gesellschaft: Indem unzählige Geschlechter existieren sollen, wird die Vereinzelung und Entsolidarisierung auf die extremste Spitze getrieben: Das Gemeinsame existiert nicht mehr, jeder steht für sich ganz allein. Somit ein neoliberales Projekt des Sozialdarwinismus. Aber das kann so oder so weg…

      • wenn man Menschen die (geschlechtliche) Identität nimmt, dann wird er von der Gruppe/Gesellschaft immer weniger als Individuum erkennbar.
        Das ist eher Sozialistisch, also Betonung der Gruppe, als Liberal, im Sinne Betonung des Individuums.

    • das stimmt; die hier angebrachte Frage ist allerdings die nach dem unsäglichen Leid, was noch entstehen wird, und den vielfältigen „Kosten“ im weiteren, die bis zur Beseitigung der Gender-Ideologie aufgebracht werden müssen!

  41. Da ja unsere Bundesregierung,alles darauf setzt dieses Land islamischer zu gestalten,
    werden es unsere sogenannten Gender Ideologen in Zukunft sehr schwer haben,sich gegen
    ihre neuen aggressiven Klientel zu behaupten! Bzw. sich überhaupt noch gefahrlos zu äussern! Scheint also noch nicht verloren.

    • das ist realistisch gesehen so zu erwarten.
      Ob das allerdings ein Anlaß zu allumfassender Freude für uns alle wird, bezweifeln Sie doch aber sicher auch – oder?!

    • Falsch. Sie haben es leicht. Da wir völlig verwirrt zurück gelasen werden. In dieser Verwirrung ist der Islam, der klare Rolle für Mann /Frau vorgibt wieder der Heilsbringer

  42. Die erste Wahlmöglichkeit ist wie ich meine, falsch formuliert Denn wenn JEDER wüsste, dass die Genderideologie falsch ist, würde sich NIEMAND dafür einsetzen, dass sie verwirklicht wird. Ich glaube, dass es in der Tat aktuell noch nicht abzusehen ist. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Nationalstaaten in der EU entwickeln, sowohl im Inneren als auch im Verhältnis zueinander.

  43. Jeder normale Bürger mit welchem ich spreche kennt diese Ideologie gar nicht. Wenn man es ihnen erklärt schütteln sie nur mit ungläubig mit dem Kopf. Gender ist nur für Links verdrehte Scheinintellektuelle. Und wie wollen sie diese Ideologie der Frühsexualisierung bei unseren neuen und schon länger hier lebenden Goldstücken (Moslems) durchsetzen. Das wird noch interessant.

    • genau das ist das Problem.
      Wir sprechen das im Artikel an.
      Und trotzdem, oder vielleicht genau aus diesem Grund, hat diese Ideologie bereits enormen Einfluß auf unser Leben genommen.
      Und an diesem Punkt versuchen wir aufzuklären und Bewußtsein für die Notwendigkeit von Widerstand zu schaffen.

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