(David Berger)  Aus dem gestern vorgestellten Bericht von Innenminister Herbert Reul (CDU) für den Innenausschuss des Landtags NRW zur Amokfahrt von Münster geht hervor, dass die Spurensicherung in dem Fahrzeug drei Schusslöcher in der Lehne und Sitzfläche der Rückbank entdeckt hat. Dieses wichtige Detail wird jedoch weiter zugunsten der immer wieder neu betonten „psychischen Schwierigkeiten“ des „Einzeltäters“ an den Rand geschoben.

Je mehr sich die Behörden bemühten, der Bevölkerung die Amokfahrt von Münster irgendwie, meist ausgehend von der labilen Persönlichkeit des angeblichen Einzeltäters zu erklären,  umso mehr Fragen traten auf.

Bereits am Tattag brillierten die Mainstreammedien durch unterschiedlichste, sich teilweise widersprechende Aussagen zu den Vorgängen und dem vermutlichen Täter Jens R.

Nun ist – weitgehend ignoriert von den großen Medien – gestern erneut ein verstörendes Detail an die Öffentlichkeit gelangt. Es geht aus dem Bericht von Innenminister Herbert Reul (CDU) für den Innenausschuss des Landtags hervor.

Die Dorstener Zeitung berichtet:

„Demnach hat die Spurensicherung in dem Fahrzeug drei Schusslöcher in der Lehne und Sitzfläche der Rückbank entdeckt. Polizeisprecher Andreas Bode teilte am Mittwoch mit, dass die Untersuchung des Landeskriminalamtes aber noch nicht abgeschlossen sei. Deshalb sei noch offen, ob die Projektile aus der Waffe des Amokfahrers Jens R. stammen.“

Trotz dieser neuen Erkenntnisse unterstrich Reul erneut, dass beim Täter „offensichtlich psychische Probleme“ vorgelegen hätten. Zudem bleibt rätselhaft, warum wir jetzt erst über dieses nicht unwichtige Detail informiert werden. Schließlich lässt es erhebliche Zweifel an der Selbstmordthese aufkommen.

Es ist doch mehr als unwahrscheinlich, dass Polizei und eine hochprofessionelle Spurensicherung die weiteren Einschusslöcher erste im Laufe mehrerer Wochen entdeckt haben.

Werden wir jemals erfahren, was in Münster wirklich passierte?

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