Update 05.03.18: Inzwischen scheint das Buch bei Amazon erhältlich zu sein.

Unser Fundstück der Woche kommt wie so oft aus den Acta diurna des Michael Klonovsky:

Nationalmasochismus_web_720x600„Amazon hat wieder ein Buch aus seinem Sortiment verschwinden lassen, klammheimlich, kommentarlos, ohne jede Erklärung, diesmal nicht nur in den second hand-Bereich upgegrated, wie es bei „Finis Germania“ der Fall war, sondern vollständig gelöscht, ein „rechtes“ Buch selbstredend, gewissermaßen als das Ac­com­pa­g­na­to-Rezitativ des Zensors vor dem großen Ensemble der für die Leipziger Buchmesse angekündigten antirechten Krawalle.

Es geht um das von Martin Lichtmesz und Michael Ley herausgegebene Opus „Nationalmasochismus“ (alias „Fifty Shades of Green“), welches in der deutschen Dependance des Weltkonzerns offenbar als jugendgefährdend bzw. nicht hilfreich eingestuft und indiziert wurde und derzeit fast nur noch hier zu beziehen ist.

(Was meinen bescheidenen Anteil an diesem verstörenden Werk betrifft, muss ich zumindest die hier regelmäßig vorbeischauenden Leser darauf hinweisen, dass es sich dabei um eine kleine Auswahl aus den Acta diurna handelt.)“

Im Verlagstext heißt es zu dem Buch:

„Die Frage nach dem »Selbsterhalt« der Deutschen als Volk hat sich seit der »Flüchtlingskrise« auf eine Weise zugespitzt, die zumindest Teile dieses Volkes aus seiner Gleichgültigkeit und Blindheit geweckt hat. Ist das ein letztes Aufbäumen oder der Beginn einer identitätsbewußten Wende?

Rolf Peter Sieferle sprach angesichts der deutschen Politik der vorbehaltslos offenen Grenzen im Namen eines blinden, verabsolutierten Humanitarismus von einem »Volk von Geisterfahrern«, das einer irrationalen »Politik des Verschwindens« verfallen sei.

Man kann sogar einen Schritt weitergehen: Es gibt eine linksliberale Lust an dieser Politik des Verschwindens, und diese gründliche »masochistische« Durchdringung der Gesellschaft von bürgerlich-konservativer CDU bis linksextremer Antifa ist gleichsam zur zweiten Natur der Deutschen geworden.

»Nationalmasochismus«: Michael Ley und Martin Lichtmesz haben mit Michael Klonovsky, Caroline Sommerfeld, Siegfried Gerlich, Tilman Nagel und anderen namhafte Autoren für einen Sammelband gewonnen, dessen Stoßrichtung auf der Hand liegt: die Deutschen von ihrer lustvollen und vor allem neurotischen Selbstinfragestellung zu befreien.“

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2 Kommentare

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