Ein Gastbeitrag von Jürgen Fritz

Bettina Röhl, Dushan Wegner, Anabel Schunke, sie alle schreiben nicht mehr auf „Tichys Einblick“. Seit Februar 2017 ging es monatelang steil bergab mit dem Blog. Inzwischen konnte er sich wieder etwas erholen, hat aber nie wieder die Position erreicht, die er Ende Januar letzten Jahres hatte. Was ist los mit der Seite?

Wieso rennen Tichy seine Topautoren weg?

Ist Ihnen folgendes auch aufgefallen? Vor einem Jahr noch hatte Tichys Einblick, das liberal-konservative Meinungsmagazin, einige herausragende Autoren mit eigener Kolumne, zumindest aber mit regelmäßigen Beiträgen, teilweise fünf bis zehn pro Monat. Insbesondere Bettina Röhl (eigene Kolumne), Dushan Wegner (eigene Kolumne) und Anabel Schunke (reihenweise ‚Bestseller‘) verfassten immer wieder bemerkenswerte respektive sehr erfolgreiche, oft gelesene Artikel. Seit mehreren Monaten schweigen aber alle drei – zumindest auf Tichys Einblick (TE). Von allen dreien keine einzige Zeile mehr, teilweise schon seit fünf bis acht Monaten. Irgendwie seltsam. Womit könnte dies zusammenhängen?

Die erste Möglichkeit könnte sein, es ist reiner Zufall, dass im Verlaufe von 2017, speziell in der zweiten Jahreshälfte alle drei andere Schwerpunkte als das Schreiben von Artikeln setzten. Dagegen spricht aber, dass Anabel Schunke zum Beispiel inzwischen öfters für Die Achse des Guten und für Journalistenwatch schreibt. Und Dushan Wegner veröffentlicht auch weiterhin Artikel, das aber nunmehr auf seinem eigenen Blog.

Probleme im elementaren menschlichen Umgang?

Eine zweite Möglichkeit wäre, dass die Chefredaktion von TE ihre Autoren nicht so behandelt, wie man sich das eigentlich vorstellen würde. Hier hört man so einiges in der Branche. Im Januar 2017 hat Roland Tichy, nachdem der Druck von außen zu groß wurde für ihn, nicht nur meinen Psychopathologie-Artikel ohne irgendein Wort mir gegenüber, ohne jede Erklärung einfach gelöscht, sondern auch gleich noch einen meiner älteren Artikel, der schon Monate zuvor auf TE publiziert worden war und mit dem anderen gar nichts zu tun hatte.

Bei David Berger, der ihn für dieses Einknicken und das nicht gerade stilvolle Agieren heftig kritisierte, ließ er zwar dessen Artikel auf TE stehen, ließ aber David Bergers Namen unter seinen Artikeln überall entfernen, so dass der Eindruck entstehen konnte, die Texte seien von Tichy. Auf die Bitte Bergers, dies zu unterlassen, kam nie eine Reaktion Tichys. Auch andere Autoren berichten eher seltsame Erfahrungen mit TE. Hatten die drei oben genannten TE-Autoren vielleicht einfach keine Lust mehr auf solch einen zwischenmenschlichen Umgang respektive gestörte Kommunikation?

TE-Kritik geht meist nicht ans Eingemachte

Es gäbe aber noch eine dritte mögliche Erklärung. Beobachtet man TE etwas genauer, fällt einem irgendwann auf, dass das Magazin zwar durchaus kritisch berichtet und kommentiert, dass die Kritik vielleicht nicht gerade an der Oberfläche bleibt, aber auch nicht ans Eingemachte geht. Wirklich substanzielle Kritik, die in die Tiefe vordringt, sucht man auf TE oft vergeblich. Es mag sicherlich Ausnahmen geben, insgesamt aber kann man sich nur schwer des Eindrucks erwehren,

…dass hier jemand eine Internetseite und ein Magazin betreibt, der ja doch irgendwie weiterhin dazugehören möchte zum Medien-Establishment, der weiterhin in Talkrunden eingeladen werden möchte und Fundamentalkritik daher doch eher scheut, weil er ja nicht ausgegrenzt werden, weil er weiterhin einer der ihren sein will.

TE dürfte politisch der FDP und trotz Merkel der CDU sehr nahe stehen. Man wünscht sich wohl einfach eine CDU ohne den Merkelkurs, als ob CDU und FDP die Kraft besäßen, unser Land grundlegend zu reformieren, die Demokratie und die Menschenrechte zu wahren, dem Islam zu widerstehen und die Massenimmigration von Afrikanern und Personen aus der arabisch-islamischen Welt nicht nur minimal zu bremsen, sondern zu stoppen oder gar umzudrehen.

AfD-Feindlichkeit

In dieses Bild passt wohl auch eine gewisse AfD-Feindlichkeit, nicht Kritik, sondern extreme Ressentiments, die immer wieder mal durchschimmern. So auch vor zwei, drei Tagen wieder bei Dr. Hugo Müller-Vogg, der sehr gut zu TE zu passen scheint und dort nach wie vor seine wöchentliche Kolumne hat. Müller-Vogg war bis 2001 Mitherausgeber der FAZ. Seither schrieb bzw. schreibt er vorwiegend für den Axel Springer Verlag, unter anderem wöchentlich Kolumnen für die Bild-Zeitung, eine Streitkolumne mit Gregor Gysi (Die Linke) für die wöchentlich erscheinende SUPERillu und seit knapp drei Jahren eben für TE. Auf Twitter schreibt Müller-Vogg:

„Die AfD mit ihren völkischen Tönen als bürgerlich zu bezeichnen, ist schon kühn. Wer CDU/CSU und FDP gewählt hat, wollte gerade nicht die Rechtsaußen von der AfD in der Regierung haben.“

Dies würde wiederum sehr gut ins Bild passen, dass man bei TE ja doch weiterhin dazugehören möchte zu den Massen- und Leitmedien, zum Establishment. Wer aber gegenüber der AfD, den „Schmuddelkindern“, auch nur die geringsten Sympathien bekundet, der läuft natürlich im Deutschland des Jahres 2017, 2018 höchste Gefahr, ausgegrenzt, ja als Aussätziger behandelt zu werden.

Ein Mangel an Mut und Courage?

An der Stelle fällt mir ein Text von Jack Donovan ein:

„Wenn ein Mann mir versichert, er sei gegen Rassismus oder Sexismus oder Xenophobie oder Transphobie oder was auch immer gerade angesagt ist, dann ist alles, was ich sehe: Angst. Er hat Angst, seinen Job zu verlieren. Er hat Angst, seine Kunden zu verlieren. Er hat Angst, von der Schule geschmissen zu werden. Er hat Angst, von den Medien angeschwärzt zu werden. Er hat Angst, verklagt zu werden. Er hat Angst, sein Haus zu verlieren. Er hat Angst, seine Freundin oder Ehefrau zu verlieren. (…) Er kennt die Regeln und er hat gesehen, was mit denen passiert, die gegen sie verstoßen haben. Viele Männer haben Angst, die Gedanken auch nur zu denken, die zu den Worten führen könnten, die ihnen Ärger einbringen können.“

Nun schreiben auf TE in der Regel keine Wissenschaftler oder gar Philosophen, sondern eben meist Journalisten. Insofern darf – von einigen Ausnahmen abgesehen – kein allzu großer Tiefgang und keine zu hohe Abstraktion erwartet werden. Gleichwohl hob sich doch gerade TE von dem übrigen journalistischen, opportunistischen, teilweise auch verlogenen Sumpf der Presse deutlich ab. Hier wurde nicht nur rein handwerklich eine sehr saubere Arbeit abgeliefert, es wurden kritische Themen zumindest überhaupt mal angepackt und von einer anderen Seite beleuchtet.

Dass aber Roland Tichy nicht gerade ein sehr couragierter, mutiger Mann ist, dem seine inneren Überzeugungen und das Einstehen für diese wichtiger wären als das Dazugehören-Wollen, diesen Eindrucks kann man sich nur schwer erwehren. Sollte dem so sein, dann wäre es natürlich nahe liegend, dass er seine Autoren tendenziell ein wenig ausbremst, so ihre Kritik zu sehr in die Tiefe, zu sehr ans Eingemachte geht. Dass sich dies wiederum nicht gerade positiv auf die Motivation von kritischen Autoren auswirkt, dürfte klar sein.

Oder wie Monika LM auf Facebook schrieb:

„Vielleicht übt Monsieur Tichy subtil Zensur bezüglich kritischer Autoren, da er selbst eher meinungskonform einzuordnen ist. Aber das ist nun wirklich spekulativ, doch sicher nicht gänzlich abstrus. Ob wir es je erfahren werden im Spectaculum des großen Medien-Orbits?“

In Wahrheit ist bestimmt alles ganz anders

Ach, aber wahrscheinlich ist alles ganz anders, hat ganz profane Gründe, zum Beispiel, dass Bettina Röhl einfach an ihrem neuen Buch arbeitet, keine Zeit und Lust hat, Artikel zu schreiben. Wahrscheinlich sind all diese Spekulationen  eben genau das und nichts weiter: Spekulationen. Aber wir leben ja in einem freien Land und in einem solchen darf man auch frei spekulieren, nicht wahr?

Fakt ist auf jeden Fall, dass ab Februar 2017 die Leserzahlen von TE über Monate hinweg enorm zurückgingen, nachdem sie die Jahre zuvor bis Januar 2017 steil angestiegen waren. Ab Juni konnte die Seite sich allmählich wieder erholen, hat aber nie wieder die Position erreicht, die sie Ende Januar 2017 hatte.

Vielleicht ja deshalb, weil wir just in einer solchen Zeit leben, in der die Menschen sich vor allem immer mehr nach Authentizität und Wahrhaftigkeit, nach inneren Werthaltungen, nach Mut und Courage sehnen, nach Menschen, die inhaltlich für etwas stehen und sich für das einsetzen, was sie für richtig halten und es auch bei Gegenwind nicht sogleich fallen lassen respektive einknicken. Und jetzt fällt mir ein Lied von Bettina Wegner ein, speziell die Schlusszeilen.

**

Gastbeiträge geben grundsätzlich nur die Position des Autors, nicht automatisch die des Blogbetreibers wieder. Für die Korrektheit der Aussagen ist ausschließlich der Gastautor verantwortlich. Ein wichtiges Kriterium für die Auswahl der Gastbeiträge hängt mit einem wichtigen Ziel dieses Blogs zusammen: Die Stimmen hörbar zu machen, die die Nannymedien bewusst nicht zu Wort kommen lassen.

***

Zum Autor: Jürgen Fritz studierte in Heidelberg Philosophie, Erziehungswissenschaft, Mathematik, Physik und Geschichte für das Lehramt. Nach dem zweiten Staatsexamen absolvierte er eine zusätzliche Ausbildung zum Financial Consultant unter anderem an der heutigen MLP Corporate University. Er arbeitete etliche Jahre als unabhängiger Finanzspezialist. Außerdem ist er seit Jahren als freier Autor tätig. 2007 erschien seine preisgekrönte philosophische Abhandlung „Das Kartenhaus der Erkenntnis – Warum wir Gründe brauchen und weshalb wir glauben müssen“ als Buch, 2012 in zweiter Auflage. Seit 2017 betreibt er schwerpunktmäßig seinen Blog JÜRGEN FRITZ. Hier erschien der hier veröffentlichte Beitrag zunächst.

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Patriot
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Patriot

Auch ich lese öfters TE – jetzt wo Sie die Kritik an Tichyso schreiben und selbst ein wenig nachdenkt, glaube ich Sie haben Recht. So in die Tiefe gehen seine Artikel nicht und manche Autoren schreiben irgendwie durch die Zeilen mit angezogener Handbremse. Kritik am System merkel und ihrer Vasallen Peripherie ja, aber mehr substanzielles kommt halt nicht.Ich denke es ist die typische Journalistenangst der Gratwanderung als Freelancer nicht vom Geldhahn der Brötchengeber abgehängt zu werden, Und Tichy selbst möchte nich ausschließlich als Alterantivjournalist wahrgenommen werden. Es ist dehalb kein Wunder, dass bei Talkshows an der er noch ab und… Mehr lesen »

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[…] hat Alexander Wallasch auf Tichys Einblick über Dr. Amoz berichtet und dabei Auszüge aus dessen Facebook-Chronik zitiert. U.a. folgenden […]

w.schmid
Gast

Herr Tichy ist zuvorderst nicht Blogbetreiber, sondern Blattmacher, Geld macht man nicht, indem man den volatilen Online- Kommentatoren ein nach rechts offenes Bällebad zur Verfügung stellt, sondern indem man Anzeigen verkauft. Und daran hapert es bei seiner Zeitschrift bis heute. Bereits bei der Hensel/XING-Affäre hat Tichy gezeigt, dass er ganz schnell wegknickt, wenn es ans Geld geht. Ich vermute, dass Tichiys Einblick in Zukunft noch stärker die FDP als Opposition unterstützen wird. Dafür gibts sicher Geld von der Wirtschaft…

jonathan fünfziger
Gast
jonathan fünfziger

Egal was für Gründe über den Verlust von außerordentlich guten Autoren bei TE eine Rolle spielen. Das Feld der Berichterstattung wird immer unübersichtlicher, dennoch bleibt die Bandbreite alternativer Medien allerdings überschaubar, aber nur schwer zu kontrollieren.

Meine persönliche Vermutung: Wird Herr Tichy von maßgeblicher Seite ( Verfassungsschutz oder ä.) gezwungen eine bestimmte Linie in seinem Blog zu vertreten?
Irgend etwas aus dieser Richtung könnte es sein…..

Jupp
Gast
Jupp

Deutschland ist ein wunderschönes Land. Frage nur einmal einen Beamten.

A.Stahl
Gast
A.Stahl

Ich schätze die Berichte von Herrn Fritz sehr aber dieser zu Tichy war subjektiv gesehen kontraproduktiv und unnötig. Ich bin enttäuscht, dass die Integrität von Tichy hier in Frage gestellt wird. Ich lese alle liberalkonservativen Blogs und vielleicht hat Tichy Fehler gemacht aber ich bin glücklich, dass es diese Medien in Zeiten der Zensur noch gibt. Unser Feind sitzt nicht bei Tichy sondern in Berlin, an den Schaltstellen der Macht. Dorthin sollten wir unser aller Augenmerk richten!

Pluviana
Gast
Pluviana

Als TE-Abonnentin und (nicht knauserige) Unterstützerin hat mich dieser Artikel sehr interessiert, so dass ich mich hier erstmals zu Wort melde – verspüre ich doch inzwischen auch ein leichtes Unbehagen über den nicht zu übersehenden Mainstream-Tenor mancher Artikel. Dass Herr Müller-Vogg seine krassen AfD-feindlichen Äußerungen abgeben darf (Beispiel Zitat: „Ob die AfD erklärte Antisemiten in ihren Reihen hat oder völkisch schwurbelnde Nationaldemokraten, ob Rechtsradikale bei ihr ebenso gelitten sind wie Nationalkonservative – der Bodensatz an Wutwählern ist groß genug, um die Partei jetzt in das 13. Landesparlament zu hieven“)… ohne von Herrn Tichy zur Räson gerufen zu werden, stört mich… Mehr lesen »

Pe Wi
Gast

Ich habe genau das, was Sie in Ihrem Artikel ansprechen schon vermutet. Ich hatte TE vor Monaten gern gelesen und es dann ab so ungefähr Herbst 2017 aufgegeben, als mehrere Kommentare von mir zensiert worden sind, obwohl ich Monate vorher Ähnliches auch sagte und außerdem noch in den Artikeln bei TE, die sich mit Leserkommentaren befassten, oft zitiert wurde. Es begann damit, dass meine Kommentare erst nach 2 Tagen freigeschaltet wurden, andere dann ganz gelöscht wurden, obwohl ich mich – gerade bei Wortspielen – z.B. auf freigeschaltete Vorkommentatoren bezogen hatte. Misstrauisch wurde ich, als es um das Maas’sche Zensurgesetz ging… Mehr lesen »

Dushan Wegner
Gast

Wurden eigentlich die drei erwähnten Schreiber plus RT selbst gefragt? Ich zumindest bin mir keiner diesbezüglichen E-Mail bewusst…

Nomsm
Gast
Nomsm

Aktuell schreiben bei TE „gefühlt“ nur Wallasch und Zittelmann. Wobei deren Artikel gut sind, wenn auch zum Teil den notwendigen Tiefgang vermissen lassen. Ab und zu Tichy und der eine oder andere Gastautor. Das der Artikel von Hr. Fritz gelöscht wurde könnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Er beschrieb zu 100% das Problem.
Tichy selber will natürlich auch mal eingeladen werden beim Mainstream, da darf man sich nicht zu sehr mit den Schmuddelkindern einlassen. Ein MVG ist natürlich unterirdisch, genauso wie ein Lindner …

Neutron
Gast
Neutron

Dass H.Tichy sich weiterhin Establishment konform geriert, um seine „Position“ nicht zu gefährden, sieht man doch an seinen harmlosen Ö.R. TV Auftritten. Wenn er wirklich etwas Elementares sagen wollte, hätte er das dort längst getan! Er ist das, was man wohlwollend als Estabishment Opposition hinnimmt, weil es die nun mal geben muss. Forget about him!

R. Müller
Gast
R. Müller

Wie von Jürgen Fritz gewohnt…sehr scharfsinnig analysiert. Genau deswegen schlage ich bei TE nur noch gelegentlich auf. Meist Sonntag zu Paetows Blackbox. Die amüsiert mich immer noch.
Ich habe aber auch festgestellt, dass Tamara Wernli von der Achse zu TE gegangen ist.

Edgar Thormeyer
Gast
Edgar Thormeyer

Auch wenn ich Roland Tichy für einen relativ integeren Journalisten halte, muss ich dem Autor dieses Artikels zustimmen. Auch mir ist das Ausbleiben von Artikeln der genannten Spitzenautoren auf TE aufgefallen, insbesondere auch, weil diese nun anderswo zu finden sind. Zieht man auch noch die Positionierungen von Herrn Tichy in Talkshows bzw. dem Pressespiegel zu bestimmten Themen in Betracht, dann ist sein Bemühen, sich nicht zu sehr aus dem Fenster zu lehnen, deutlich erkennbar. Auch wenn er offenbar viel Sympathie für die FDP und wohl auch die merkelbefreite CDU und spiegelbildlich wenig Sympathie für die AfD zu hegen scheint, halte… Mehr lesen »

Jana
Gast
Jana

Anfänglich habe ich auch recht häufig bei Tichy gelesen und auch gespendet. Was ich übrigens bei allen Blogs mache, die ich regelmäßig lese. Mein „Hallo wach“ bei TE war tatsächlich der wenig souveräne Rauswurf von H. Fritz. Zuerst veröffentlichen, dann löschen ist für mich als Leserin, nun ja, wenig vertrauenserweckend. Besonders, da Fritz‘ Artikel zwar deutlich, aber mE doch klar im Rahmen des Erträglichen war. Das folgende Entschuldigen und Herumschleimen (so empfand ich das) des H. Tichy war für mich aber ein gewisser Vertrauensbruch. Seitdem lese ich dort höchst selten und ich habe sein Printmedium eben nicht abonniert. TE gehört… Mehr lesen »

wasnlos-hier
Gast
wasnlos-hier

Jeder, der sich aufmacht, einen profesionell gemachten privaten blog auseinander zu nehmen, sollte sich zuerst mal in dessen Schuhe stellen und dasselbe leisten. Jeder, der Vermutungen anstellt über downgrading sollte zuerst mal die wirklichen Gründe ergründen also vor Ort bei den Bloggern nachzufragen und dann ein statement abgeben Jeder der die deutsche Situation wirklich kennt, weiss, wie schwierig und druckgeplagt derzeit Veröffentlichungen sind. Der Zensor hat volle Power und alle Macht der Welt, um Unliebsame zu zerstören: wirtschaftlich, sozial und medial. Jeder der dann Blogs empfiehlt, die aus USA, Israel und sonstwoher supported werden, muss sich fragen lassen, wes Geistes… Mehr lesen »

Tom
Gast
Tom

Ich hatte mal die Chance, mit Hr. Tichy persönlich zu reden. Er ist tief in seinem Herzen ein Merkelianer. Eigentlich findet er Merkel gut, weil sie so machtgeil ist. Das imponiert einen wie Tichy. Seine (pseudo) Kritik an die Merkel-CDU ist nur vorgetäuscht: Er hofft wie auch der Springer-Schreiber und Merkel-Fan-Boy Müller-Vogg, daß die Merkel-Union in absehbarer Zeit mit der Lindner-FDP wieder eine Koalition zu Stande bringt. Nur: Die beiden alten Herren sind im wahrsten Sinne zu alt…;-) Eine Union-FDP Koalition wird es so schnell nicht mehr, wahrscheinlich nie mehr geben.

info68
Gast
info68

1. Ganz hübsch zu lesen wie die Klatschpresse, nur mal über ein anderes Milieu. 2. Man sollte als kritischer Bürger dankbar sein für jede Publikation, Stelle, wo die herrschende Einheitsfront der Vertuscher, Merkel-Lakien, teils asozialen Lügenhetzer usw. durchbrochen wird. Hier leisten TE und achgut gute Arbeit als Durchgangsstation für solche, die sich danach radikalisieren wollen, und als neues Heimatmedium (nach Abgang von FAZ und WELT, die wie die CDU auch immer nur halbgar patriotisch-konservativ waren und stets auf Besatzerkurs) für die, welche die Positionen der alten rechts-konservative CDU Dreggers und der alten nationalliberalen FDP Mendes weiterhin pflegen wollen. Kein Purist,… Mehr lesen »

Ivan de Grisogono
Gast
Ivan de Grisogono

Festzustellen ist, TE ist professionell, seriös und liberal– konservativ! Ich bin mir sicher, TE wird die eigene Entwicklung in Jubiläumsausgabe schon kommentieren! Wozu dann das Ganze! Wäre es nur sachliche Kritik, dazu fehlen wirkliche Fakten, wäre es eine schlaue oder dumme Meinung. Mit Unterstellungen und Vermutungen begibt sich der Author auf eine andere unseriöse Ebene! Ich vermisse auch Frau Röhl, ich finde auch Frau Schunke zu langatmig und einseitig feministisch, Herrn Wagner sehr intellektuell aber keiner kann Dutzende andere TE Autoren übersehen und ersetzen. Keiner kann übersehen, dass TE unter den unabhängigen Medien einmalig ist, auch was Zensur betrifft! Besonderes… Mehr lesen »

Furor teutonicus
Gast
Furor teutonicus

Das ist mir schon lange aufgefallen.. Man kratzt nur an der Oberfläche anstatt tief in den Fuchsbau zu gehen.. Klar man will auch noch ein Bein im Mainstream haben.. Man will eingeladen werden.. Meine These ist das hier nur die kritischen Leser eingefangen werden sollen und dann der Kartellpartei FDP einverleibt werden.. Das nennt man Systemstabilisierung.

Eckard
Gast
Eckard

Danke Herr Berger. Ich hatte seinerzeit schon auf meinem Handy die Verlinkung von der Hauptseite von TE auf die von Frau Röhl geändert, weil Tichy selbst wohl keine Prinzipien außer Kohle hat.
Müller-Vogg als genauso ein Scheinkonservativer wie Bosbach, deren Aufgabe ist, Stimmen trotz Scheinkritik dann wieder für das Merkellager einzusammeln.
Jetzt, wo es eine AfD gibt, wird das nicht mehr funktionieren. Und dann gegen die AfD keilen (Müller-Vogg) bzw. dieses zulassen (Tichy)?

Nein! Link zu Tichy gelöscht. Mit halbgaren Seiten verschwende ich meine Zeit nicht! Danke.

Udo
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Udo

TE, Achgut, PP, Epochtimes, JouWatch und Gatestone (das ich an dieser Stelle auch mal empfehlen möchte, denn es ist einen Blick wert), lese ich immer noch am liebsten und hin und wieder auch mal Cicero, die aber ebenfalls nur selten ans Eingemachte gehen.

Nightflash
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Nightflash

Bei meiner damaligen Suche nach Alternativmedien stieß ich unter anderem auch auf Tichys Einblick. Doch das Lesen der Artikel fiel mir jedesmal schwer. Es ist wie im Buch der Südstaatenromanze „Vom Winde verweht“, wo ewig und über viele Seiten „Die Straße nach Tara“ beschrieben wird. Ermüdent und langweilig. Tichys Einblick ist daher vielleicht eher für die „intellektuelle“ Leserschaft geeignet. Für mich sind die Beiträge zu verschwurbelt und wie hier schon richtig bemerkt wurde, kann man dort keine klare und zielführende Linie erkennen. Ich bin jemand, der klare Worte haben möchte und wo man Probleme benennt, ohne Umschreibung bis zur Unkenntlichkeit,… Mehr lesen »

Typhoeus
Gast
Typhoeus

Ich habe ebenfalls festgestellt , daß einige Autoren wie Röhl und Schunke seit einiger Zeit fehlen , auch in der gedruckten Ausgabe. Dennoch gibt es weiterhin Autoren , die ich mit großem Interesse lese und auf die ich mich freue. Tomas Spahn wurde ja schon genannt , ich möcht aber auch an die Artikel von Marcel Zhu erinnern. Die sind stets gute Einblicke in die ostasiatische Kultur und deren Geschichte. Das es neue Magazine auf dem Markt versuchen , ist doch eine Entwicklung , die alle mit Wohlwollen betrachten sollten. Da gibt es ja auch noch CATO zu nennen. Ansonsten… Mehr lesen »

Joachim Arndt
Gast
Joachim Arndt

Habe mit Überraschung und Enttäuschung die vorhandenen Rivalitäten innerhalb meines persönlichen Dreigestirns (TE, Achse, PP), insbesondere Fritz´ Häme, zur Kenntnis genommen. Wirklich schade. Mir scheint, Ihr solltet einen Mediator bemühen.

Stinger ray
Gast
Stinger ray

Oh Mann , jetzt zerfleischen sich schon die Alternativen Medien untereinander, na dann gute Nacht Deutschland, der letzte macht das Licht aus..

Jan Trammer
Gast
Jan Trammer

Auch mir fiel vor gut 3 Monaten auf, dass Frau Röhl verstummte ( was ich sehr bedauere), als dann der 1. Artikel von Frau Schunke auf Achgut erschien, wunderte mich das dann schon sehr. Vor allem da ich Frau Schunke noch einen( oder 2) Tag(e) zuvor auf dem Livestream zur Wahl von Herrn Tichy sah. Anderseits muss man auch sehen, dass zB auf Achgut so einige Stimmen verstummten. Cora Stephan, Alex Feuerherdt, Gideon Böss, Jennifer Nathalie Pyka und Monika Bittl fallen mir da spontan ein. Nun habe ich diverse Ex-Autoren von Achgut bei den Salongkolumnisten bzw bei publico wiedergefunden, so… Mehr lesen »

Running_on_empty
Gast
Running_on_empty

Ich möchte hier Herrn Fritz zumindest teilweise widersprechen. Teilweise deshalb, weil es einige Autoren auf dem Blog gibt, die ich sehr schätze: Thomas Spahn, Josef Kraus (der auch in ‚Tumult‘ veröffentlicht), Gerd Held, Fritz Goergen und Stephan Paetow. Mitunter finde ich auch Roland Tichys Kommentare sehr gut und 100% unterschreibenswert. Bettina Röhl hat sich leider (!) rar gemacht. Andererseits trifft auch meiner Beobachtung nach zu, dass sich Tichys Einblick nicht entwickelt hat, wie erhofft. Das mag einerseits an dem Anspruch liegen, ein „Meinungsmagazin“ sein zu wollen. Das -mit Verlaub- riecht nicht gerade nach investigativem Journalismus, der gerade heute so bitter… Mehr lesen »

Robert
Gast
Robert

Da haben wir sie wieder , die Besserwisser (Düpmeier) und Oberlehrer (ML) aus der Feuerzangenbowle….. wegen des Schildes…
Einfach noch mal Herrn Fritz aufmerksam durchlesen , dann wird vielleicht doch klar , dass der Zufall arg bemüht wird , wenn drei Autoren zeitgleich verschwinden.
…………………………
Schön , dass ich eine Plattform hatte , hier meine Meinung abzugeben.
Danke , Herr Berger . 🙂

Hajo
Gast
Hajo

Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß. Das ist heute die Grundhaltung in der Gesellschaft und da sind auch Verleger, Redaktionen und Autoren nicht ausgenommen. Eine eigene Meinung muß man eben auch nach außen vertreten und wer das nicht kann oder will, weil er Repräsalien fürchtet, der sollte sich zurückziehen und Bienen züchten, es sei denn, daß man aus welchen Gründen auch immer zur anderen Meinung überwechselt oder sie teilweise akzeptiert, aber dann müßte man es benennen und Farbe bekennen und das ist den meisten ebenfalls fremd und deshalb schätze ich die klare Position, auch wenn sie oftmals… Mehr lesen »

Martin Düpmeier
Gast
Martin Düpmeier

Sorry, Herr Fritz! Doch was bitte soll das hier sein? Gekränkte Eitelkeit möglicherweise? Nur Vermutungen, Spekulationen und Unterstellungen. Haben Sie mit Frau Röhl, Frau Schunke oder Herrn Wegner direkt gesprochen? Haben sie sich zu den von Ihnen hier präsentierten Vermutungen in irgendeiner Art geäußert? Mir ist Ihr unsäglicher Beitrag auf Tichys Einblick noch gut in Erinnerung und ich kann Herrn Tichy verstehen, dass er ein solchen Pamphlet auf dem Portal, welches seinen Namen trägt, nicht geduldet hat bzw. duldet. Mit diesem Beitrag hier bestätigen Sie letztlich, dass Herr Tichy mit seiner Einschätzung völlig richtig lag. Herr Berger, dass Sie einem… Mehr lesen »

ML
Gast
ML

kleine Anmerkung : mein Sprachverständnis hängt sich auf an : „insgesamt aber kann man sich nur schwer den Eindruck erwehren“ – „des“, es heisst „des Eindrucks erwehren“ – nur mal so !

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[…] David Berger […]