(David Berger) Unter dem Titel „Euch sollte man die Köpfe abschneiden“: berichtet Web.de (SPON): „An einer Berliner Schule ist ein jüdischer Gymnasiast von Mitschülern massiv beschimpft worden … .“Ihr seid Kindermörder“, „Euch sollte man die Köpfe abschneiden“ und „Wallah, Hitler war gut!“, rufen sie.“

Ereignet hat sich der Vorfall kurz vor Weihnachten an der Ernst-Reuter-Schule im Berliner Stadtteil Wedding. Wedding ist für seine „Multikulturalität“ bekannt, dort haben 48,3 % der gemeldeten Bewohner einen Migrationshintergrund. Die meisten davon sind Türken, Afrikaner und Araber; das heißt der Islam dürfte hier die einflussreichste Religion sein.

Die Attacken im Wedding reihen sich ein in eine Reihe weiterer Besorgnis erregender Vorfälle an Berliner Schulen (die sich gerne mit dem Titel „Schule gegen Rassismus“ schmücken) , über die ich bereist immer wieder bei Philosophia perennis berichtet habe. Ausländische Medien weisen in diesem Zusammenhang auch immer häufiger auf das gelinde gesagt, etwas übertriebene Verständnis des SPD-Bürgermeisters der Stadt für den Islamismus und sein problematisches Verhältnis zum Judentum hin.

Offensichtlich hat man aber in Berlin nun eine „Lösung“ für das Problem gefunden: SPON schreibt weiter, zu seinem Schutz „dürfe“ der Junge nun während der Pausen im Schulgebäude bleiben.

Wer sich ein wenig in der Geschichte des Judentums auskennt, weiß, dass hier in gewissem Sine eine alte Institution eine Revival feiert: das Judenghetto.

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(c) Wikimedia

Wurden den Juden doch (häufig von den Kirchenfürsten) im Spätmittelalter ein Ghetto oder eine Judengasse als Lebens- und Schutzraum zugewiesen, um sie vor den hasserfülten Pogromen des damals noch vom Christentum geprägten Pöbels zu schützen.

Eine „Lösung“, die damals durchaus gut gemeint war und zahlreichen Juden das Leben rettete, mindestens aber erleichterte. Eine „Lösung“, die aber auch lange Zeit keine war, sondern die sich in ihrer weiteren Entwicklung als fatal erwies.

Die Situation an Berliner Schulen, in denen immer mehr die Muslime die Atmosphäre bestimmen, scheint inzwischen so verfahren, dass man sich nur noch mit solch kurzfristigen Notlösungen zu helfen weiß – ohne dabei an die Signale zu denken, die man aussendet. Das alles lässt für die Juden in Europa, besonders aber in dem linksgrün regierten Berlin, immer seltener etwas Gutes erwarten.

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Mimi Avril
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Mimi Avril

Haben Sie vergessen wer den Juden im Mittelalter diese Sonderrolle zugewiesen hat? Und wer unter dem Symbol seines Glaubens die – eben deshalb so genannten – Kreuzzüge veranstaltet hat? Wer für die verheerende Zerstörung der afrikanischen Hochkulturen, die Abschlachtung ganzer Stämme und schlussendlich die heutige Fluchtproblematik ursächlich verantwortlich ist? Das Christentum.

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[…] vielleicht nur noch für den Schutzraum Klassenzimmer für jüdische Schüler an Berliner Schulen während den Pausen im zu Ende gehenden Jahr überboten […]

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[…] vielleicht nur noch für den Schutzraum Klassenzimmer für jüdische Schüler an Berliner Schulen während den Pausen im zu Ende gehenden Jahr überboten […]

Zahal
Gast
Zahal

Lieber Markus, zu dieser Aussage möchte ich meinen Senf hinzugeben und Sie fragen, inwieweit sie über die geographische Lage überhaupt Gazas informiert sind. „Und ein Ghetto wäre das nur, wenn der Schüler nicht raus dürfte, so wie die Menschen im Gaza-Streifen. Hier wird aber ein Jude besonders privilegiert.“ 1.) Weil er zu seinem „Schutz“ nicht auf den Schulhof braucht? Was für ein „Privileg“ soll das denn sein? 2.) Upps, Gaza hat auch eine Grenze zu Ägypten, warum also sind die Leute nur von Israel abgeschnitten, was so ja auch nicht wahr ist. Es können durchaus Kranke in israelischen Krankenhäusern behandelt… Mehr lesen »

Luther
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Luther

Sicherlich, der Martin muss ein Linker Gutmensch sein und die armen Palästinenser mit ins Spiel bringen,aber übertreiben sollte man die Sache trotzdem nicht und Ghetto würde ich es auch nicht nennen.Diese idiotische Entscheidung der Schulleitung ist System in Berlin,ein verkommenes System.Die Moslems werden bevorzugt,gepampert ,gefördert und die Dummen Ausführenden sind genauso verkommen wie die Befehserteiler.Selbst wer da durchblickt traut sich nicht das richtige zu tun—typisch deutsche Kleingeister,Duckmäuser,Verräter und ja es trifft Juden und auch andere,aber AfD ist mehr unter Beschuss als jüdische Kinder.

Nelia
Gast
Nelia

Anstatt die Schüler in eine entsprechende Strafmassnahme zu verfrachten, die den Jungen drangsalierten und bedrohen, wird der Unschuldige ausgegrenzt.
„Jugendliche“, die andere bedrohen, sind von der Schule zu verweisen, und notfalls in eine staatliche Erziehungsanstalt zu stecken.
Deutschland wird erst pöbelnde Jugendliche und dann kriminelle Erwachsene heranziehen.
Warum greift hier niemand durch?
Notfalls sollten Eltern den Pflichtschulbesuch verweigern, solang die Sicherheit nicht gewährleistet ist.

O.
Gast
O.

Die ersten Pogrome in Europa fanden in islamisch regierten Gebieten statt. Die Christen habn sich das leider abgeguckt. Erfunden hats der Islam. Ansonsten nicht sehr kreativ, ist die islamische Kultur beim Metzeln durchaus sehr ideenreich.

Was den Bürgermeister von Berlin angeht: man sieht ihm seine Blödheit schon am Gesichte an.

Hans Adler
Gast
Hans Adler

Nur unter und mit einer verkommenen Regierung und einer verkommenen Gesinnung kann ein Land dermaßen verkommen und in Verkommenheit versinken. Dank an alle restlos verkommenen Altparteien.

Gerhard M.
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Gerhard M.

Ich habe schon immer gesagt, dass Nazis Linke waren, und das bestätigt sich täglich aufs neue. Ich muss aber all jenen einen Vorwurf machen, die diese Zustände billigen und nicht auf die Barrikaden steigen. Ob es Feigheit oder Blödheit ist, habe ich noch nicht herausgefunden. Wie kann man es nur zulassen, seinen Staat von innen heraus zerstören zu lassen, ohne mit der Wimper zu zucken. Was ist aus diesem Staat nur geworden.

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[…] David Berger […]

Tom Wolle
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Tom Wolle

Als Jude erkennbar (Kippa) sollte man Westberlin mit Vorsicht betreten.

Es gibt nur noch wenige, sichere christlich-deutsche Gebiete.
Steglitz, Zehlendorf, Reinickendorf, Kladow, Gatow und Wilmersdorf sind noch heimatlich geprägt.Dort sollte man als Deutscher, Jude, Europäer, Fernsasiate und Amerikaner hinziehen.

Die andere Gebiete sind eher oder immer mehr muslimisch-arabisch-afrikanisch geprägt. Keine gute Umgebung für hier ursprünglich lebende Bevölkerung (die hier schon länger Lebenden) und erst Recht nicht für Juden. Alternative ist Ostberlin und das Umland.
Gerade in Ostberlin leben viele Juden. Zumeist auch relativ sicher.
Ist ja mitunter AfD-Land. Sicher.

Letztes Aufgebot
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Letztes Aufgebot

Antisemitismus wird in der BRD nur verfolgt, wenn er von rechts kommt. Jedoch nicht um die Juden zu schützen! Das angestrebte Ziel ist dabei nicht nur die wahren Neonazis zu treffen, sondern den bürgerlich-konservativen Kräften eine Judenfeindlichkeit anzudichten, um diese gleich mit ausgrenzen zu können. Es gilt hier Losung: Alle die nicht links sind, sind Nazis. Mit dieser platten Gleichmacherei soll der linke Machtanspruch zementiert und Systemkritik im Keim erstickt werden. Linker und muslimischer Antisemitismus hingegen werden in der BRD „wohlwollend“ toleriert. Ich gehe einmal davon aus, dass es deutlich mehr Antisemiten in der linken Szene gibt als unter konservativen… Mehr lesen »

maja1112
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Das wird solange weitergehen solange dieses korrupte Merkelsystem an der Macht ist. Wenn es nicht gelingt diese Vaterlandsverräter abzusetzen, dann würde ich allen Juden empfehlen das Land zu verlassen, außer sie sind lebensmüde. Es wird dann nicht lange dauern, dann sind die Christen dran. Man sollte sich am besten schon mal ein Land ausgucken, wo die Regierung nicht so Christen feindlich ist. Da gibt es immer noch etliche Länder, wenn auch nicht unbedingt in Europa.

Teflon Resterampe
Gast
Teflon Resterampe

Jüdische Schüler läßt man also während der Pause im Schulgebäude, um sie vor dem ISlamischen Kindermob zu schützen.

Und wir hören aus der Politik immer, Mauern hochzuziehen sei der falsche Weg und es gebe keine einfachen Lösungen für das Migrantenproblem.

Geht doch!

Martin
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Martin

Ihr tut so, als gäbe es nur Gewalt, weil jemand Jude ist. Aber Gewalt ist an Schulen im Wedding üblich. Die trifft jeden, der sich dagegen nicht wehren kann. Ein Bekannter von mir lebt im Wedding und ist da zur Schule gegangen. Der mir erzählt, dass er während seiner Schulzeit nur Ruhe hatte, weil er jemandem am Anfang einen gezielten Schlag auf Kehlkopf versetzt hat und er sich mit jemanden zusammen getan hat, der ebenfalls wehrhaft war. Da hat sich die Meute lieber weniger wehrhafte Opfer gesucht und die beiden in Ruhe gelassen. xxx Man kann schlecht das Mehrfamilienhaus in… Mehr lesen »

free yourself
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free yourself

Je mehr Bereicherer in Deutschland leben werden, desto mehr wird die Kampfzone der radikalisierten Muslime sich ausweiten; heute geht’s noch gegen die Minderheit der Juden, doch je mehr andere Bevölkerungsgruppen zur Minderheit werden, auch gegen diese: Christen, Religionsfreie, Buddhisten, Hindus, Homosexuelle, Frauen …

Ergänzend dazu: „Das universelle Israelkritiker-Lexikon“

http://www.achgut.com/artikel/das_universelle_israel-kritikerlexikon