(David Berger) Die Bilder und Berichte von der Verbrennung israelischer Flaggen und dem offenen Zelebrieren antisemitischen Parolen durch Muslime mitten in der Hauptstadt Deutschlands gehen um die Welt.

Umso mehr erstaunt die Tatsache, dass sich Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) gegen einen Antisemitismus-Beauftragten für die Hauptstadt aussprach. Während er gleichzeitig an islamistischen Veranstaltungen teilnimmt, die etwa die Opfer des LKW-Massakers auf dem Berliner Breitscheidplatz verhöhnen.

Warum? Müller sagt, es gebe bereits genügend Initiativen gegen Antisemitismus in Berlin. Der Grund für Müllers Verweigerungshaltung dürfte aber woanders liegen: Der neue Antisemitismus in Deutschland geht fast komplett von Muslimen aus. Die Partei Müllers, die SPD, steht aber immer mehr für ein gewissenloses Islam-Appeasement. 

Das Verhalten Müllers wirkt da wie grünes Licht für den derzeit in Berlin fast stündlich anschwellenden Antisemitismus. Audiatur-Online berichtete gestern davon, wie sich der muslimisch motivierte Antisemitismus in Berlin in alle Lebensbereiche vorfrisst:

„Lodernde Davidsterne, brennende Israelfahnen, ein fanatischer Mob in Berlin wünscht Juden nach US- Präsident Trumps Jerusalem-Erklärung den Tod. Und der Hass bleibt nicht auf der Strasse. Längst schleicht er sich in die Klassenzimmer. Jüdische Schüler bekommen in Deutschland den Zorn arabischer Antisemiten zu spüren. Politische „nie wieder“ Parolen reichen in den Schulen nicht.“

Und weiter:

„Es ist eine bedrohliche Situation. Der Arm des Mitschülers schließt sich wie ein Schraubstock um den Oberkörper des jüdischen Jungen. „Schrei nicht“ raunt der Agressor ihm zu. Schwitzkasten mitten in der Mensa einer Berliner Schule. “Israel ist der Mörder!“, skandieren umstehende muslimische Mitschüler. Ein jüdischer Junge erlebt Gewalt, weil er Jude ist, an einer deutschen Schule, am 13. Dezember 2017.“

Am Ende dann das frustrierte Resume:

„Deutschland versagt importierten arabischen Antisemitismus zu benennen und bekämpft ihn deshalb nicht. Der jüdische Junge muss weiter Tag für Tag mit seinen Ängsten in die Schule.“

Den ganzen Bericht können Sie hier lesen: Audiatur-Online

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[…] gegen Rassismus“ schmücken) , über die ich bereist immer wieder bei Philosophia perennis berichtet habe. Ausländische Medien weisen in diesem Zusammenhang auch immer häufiger auf das gelinde gesagt, […]

Kirk
Gast
Kirk

Schön, jetzt haben wir bald einen „Antisemitismusbeauftragten“. Wird das was nützen? Wohl kaum. Dabei gibt es eine einfache Lösung: hört auf die Judenhasser zu importieren! Das ist kein deutsches Problem, wir haben aus der Vergangenheit gelernt, zumindest die Meisten.

Frau Merkel sollte ihren Orden an B’nai B’rith zurück geben oder endlich das Richtige tun.

Gruß Kirk

O.
Gast
O.

Araber sind auch Semiten.
Es ist also kein Antisemitismus, sondern Judenhass.
Islamischer Judenhass, seit 1400 Jahren, nichts, was aus den 1930er Jahren stammt.

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[…] verstummen die täglichen öffentlichen antisemitischen Rufe, Kundgebungen und Hassrituale in der Hauptstadt Deutschlands […]

Ingrid Jung
Gast
Ingrid Jung

Deutschland hat schon mal versagt und da ging es nur um Banalitäten, dass Juden eben die kleveren Händler waren und schneller reich wurden als wir dumpen Deutschen Aber nun schauen wieder alle weg wenn vor unsere Haustür das gleiche Drama stattfindet und wieder scheinen alle mitzumachen. Im Fernsehen sagen Intendanten, seit die AfD im Bundestag sitzt wäre der Hass und die Kälte eingezogen. Sind die noch normal, die AfD wird täglich als Nazipartei beschimpft und die Antisemiten sitze in unserer Regierung , im Fernsehen und sind auf der Strasse. Keiner schreitet ein, keiner macht etwas und das auf deutschem Boden.… Mehr lesen »

Aubin
Gast
Aubin

So ergeht es allen ANDEREN Jugendlichen, die nicht ins islamische Weltbild passen. Will heißen, Christen, Schwule, Lesben, haben an Schulen mit manchmal über 90% Mohammedanern nix zu lachen und sind stets Minderheit, aber offenbar keine Schützenswerte!

maja1112
Gast

Das ist zwar traurig, zumal seit dem 2. Weltkrieg das Zusammenleben mit jüdischen Menschen ohne Probleme war. Da gibt es aber nur eines, sie sollen sich zusammentun und vor dem Reichstag protestieren. Denn Merkel ist für das Problem der richtige Ansprechpartner. Der Vorschlag ist aber ohne Erfolgsgarantie.

Inge
Gast

Es wird seit Jahren zugesehen wie sich das ausbreitet,es geht überwiegend von den Anhängern der Friedensreligion aus und die Politik versagt wir üblich.Nur noch grässlich was in Deutschland möglich ist.