Ein Gastbeitrag von A.R. Göhring

Geht in einer Kultur die religiöse Basis verloren, die uns sagt, wie wir handeln sollten, bilden sich stattdessen alternative Glaubenssysteme, die meist aber gruppenspezifisch sind und nur für die Ressourcenbeschaffung der besagten Gruppe taugen.

Der Genderismus ist ein Paradebeispiel für einen solchen Glauben des linksbürgerlichen Milieus in den westlichen Ländern. Mit Gender kann man ohne Anstrengung einen universitären Abschluss oder gar eine Professur bekommen, man kann einen Job als „Experte“ beim Familienministerium erhalten, oder Forschungsgelder in Millionenhöhe für Sinnlos-Forschung ergattern.

Nun hat die renommierte DUDEN-Redaktion das Geldschweinderl Genderismus auch entdeckt und ein Neusprech-Diktionär mit dem schönen Titel „Richtig gendern: Wie Sie angemessen und verständlich schreiben“ veröffentlicht.

Der Inhalt laut Hersteller:

„Gendern ist in vielen Institutionen und Firmen zum Standard geworden, aber wie macht man es richtig? Die Ratschläge der Dudenredaktion:

Männer, Frauen und wie viele Geschlechter noch?
Welche sprachlichen Möglichkeiten gibt es für das Gendern?
Welche wähle ich für meine Institution, Firma, für meinen Text?
Wie vermeide ich, dass der Text zu sperrig wird?
Mit einem Abriß über Geschichte und Funktion des Genderns“

120 Seiten, und das für nur 12 Euro! Zu bestellen, oder noch besser, zum Kommentieren, einfach hier klicken:

Die beiden „Autoren“ (nicht: „Autorinnen“), sind lustigerweise zwei Frauen, Anja Steinhauer und Gabriele Diewald.

Die beiden scheinen keine eigens eingestellen Genderstudierten zu sein, sondern altgediente Redakteurinnen, die bereits sinnvolle Bücher für Duden verfasst haben. Was mögen die beiden wohl gedacht haben, als sie das Neusprech-Diktionär schreiben mussten?

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