(David Berger) Dass in der „Empörung über die Terrorakte auch Neid steckt“, will die „Süddeutsche Zeitung“ nun herausgefunden haben.  Und zwar vor allem von den Politikern, die zu beklagen haben, dass bei uns viele nicht mal mehr zur Wahl gehen, um so die Werte der Demokratie zu verteidigen.

Ob Politiker deshalb wirklich neidisch und vor allem deshalb über zu wild gewordene LKWs oder unkontrollierbare Äxte und Messer empört sind, wage ich nicht zu beurteilen.

Aber dass wir noch etwas davon entfernt sind, dass Menschen bei uns aufgerufen werden, als Märtyrer für Merkel zu sterben, um dann im Himmel immerzu 70 Merkels als Mutti zu haben, trifft natürlich zu.

Aber für solchen Galgenhumor ist vermutlich hier nicht der passende Ort. Denn der Artikel des Autors Christoph Türke, dem die SZ als „Philosophen“ so viel Platz einräumt, steigert sich zu einem regelrechten Loblied auf die Helden des Dschihad:

Sind Menschen, die in eine Menschenmenge fahren oder schießen, in der Gewissheit, dass sie ihre Tat gar nicht oder nur kurz überleben könnten, feige? Ihr Überfall auf Ahnungslose ist heimtückisch. Ihre Auftraggeber mögen feige sein. Sie selbst sind es nicht. Ihre Tat zeigt ungeheuren Mut – zwar nicht jenen besonnenen Mut, den Aristoteles als Tugend pries, sondern einen mörderisch-tollkühnen. Aber auch der verlangt etwas, was im Westen immer mehr zum Fremdwort geworden ist: Selbstüberwindung.“

Mörderisch-tollkühner Mut für die höhere Idee des Islam ist also das neue Ideal, das uns von Presseerzeugnissen vorgehalten wird, die einst für die offene Gesellschaft standen. Die zunächst als psychisch kranke Einzeltäter qualifizierten Mörder von Nizza, Paris, Brüssel, Berlin, London und Barcelona werden nun von der SZ zu Helden der Selbstüberwindung erklärt.

Und wer sich nun die Augen reibt und sagt, dieser Passus müsse wohl aus der Monatsschrift des „Islamischen Staats“ statt aus der SZ stammen, für den wird wenige Zeilen später noch einmal ganz klar gestellt:

„An alle Zweifelnden aber enthalten islamistischen Attentate eine Botschaft: Schaut her, es gibt noch Leute, die ihr Leben für etwas Höheres einsetzen. Das fehlt euch Westlern!“

Die Islamisierung Deutschlands ist schon viel weiter fortgeschritten, als wir es realisieren. Die meisten von uns werden noch erleben, wie man Anis Amri, Mohamed Salmene Lahouaiej Bouhlel und wie all die anderen selbstlosen Helden noch heißen mögen, die in den nächsten Monaten und Jahren Schlagzeilen machen, zur Ehre der Volksaltäre erhoben werden.

Ganz ehrlich: Ab heute schäme ich mich, dass in dieser Zeitung mehrer lobende Beiträge über meine Person erschienen sind.

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55 Kommentare

  1. Eine Art Loblied auf den Mut der Attentäter zu singen, scheint mir tatsächlich nicht angebracht. Aber auch das wiederkehrende Geschwätz von einem „feigen“ Anschlag geht – wie schon Michael Klonovsky erkannte – an der Realität vorbei, wenn der Attentäter sein Leben einsetzt.

  2. Für Allah sterben!

    Dies ist der direkte Weg ins Paradies.
    Moscheeverein DITIB veröffentlicht:
    „Denkt ja nicht, dass diejenigen, die für Allah sterben tot sind. Sie leben vielmehr bei ihrem Herrn und werden von Ihm umsorgt.“ [Sure 6,36] „Denkt ja nicht, dass diejenigen, die für Allah sterben tot sind. Sie leben vielmehr bei ihrem Herrn und werden von Ihm umsorgt.“
    Und in einem Hadis heißt es hierzu: “Keiner, der das Paradies betritt, möchte wieder zurück auf die Erde, selbst wenn alles auf Erden ihm dargeboten wird. Nur der Schahid, er möchte wieder auf die Erde zurück und wieder den Märtyrertod sterben, wenn er sieht, welches Ansehen und welchen Rang er hier im Paradies genießt.“
    Welche Frohbotschaft sind doch diese Aussagen in Koran und Sunna! Und genau diese Frohbotschaft war es, die unseren Propheten (saw) und seine Gefährten und später auch unsere Vorfahren beseelten und sie von einer zur nächsten Front trieben, um diesen hohen Rang zu erreichen, ohne an ihre Familie und ihre Kinder zu denken.
    [http://www.ditib.de/detail_predigt1.php?id=173&lang=de]
    DITIB stolpert über Märtyrer-Comic – Wegen eines Comics, das den Märtyrer-Tod verherrlicht, beendet Nordrhein-Westfalen die Zusammenarbeit mit dem türkischen Moscheenverband Ditib. Dieser war lange Zeit Ansprechpartner in Sachen Islamunterricht – und wird aus der Türkei finanziert.

    [http://www.n-tv.de/politik/Ditib-stolpert-ueber-Maertyrer-Comic-article18566476.html]

    Dies ist also Evangelium auf islamisch!

  3. Nein – kein Erstaunen über die „SZ“!
    Nur ein Erinnern – an das „Project Syndicate (The World’s Opinion Page)“, welches gerade wieder – unter dem Oberbegriff: „Wie Europa sich ändern muss“ – erstaunliche Artikel zur Verfügung stellt!

  4. Die SZ macht ihrem Spitznamen Alpenprawda wieder einmal alle Ehre. Herr Türke könnte mal folgende Frage beantworten was ist mutig wenn jemand mit voller Absicht einen LKW in eine friedlich feiernde Menschenmenge steuert mit dem Ziel soviel wir nur möglich in den Tod zu reissen. Was diese Terroristen oder Dschihadisten antreibt ist kein Mut sondern blinder Fanatismus und der hat nun wirklich nichts mit Mut sondern nur mit Hass zu tun. Einem Hass auf andere Religionen und auf unsere westliche Kultur und Werte. Einem Hass der immer wieder aufs neue angefacht und geschürt wird. Das ist der ST wohl entgangen oder Sie will es gar nicht erst zur Kenntnis nehmen in der gesamten Islamischen Welt beten Imame für die Vernichtung der westlichen Welt und rufen zum Dschihad dem heiligen Krieg gegen die in Ihren Augen Ungläubigen auf. Wobei sich mir die Frage stellt was ist an einem Krieg heilig?

  5. Hat dies auf Crusade Web rebloggt und kommentierte:
    Es gibt Tage, da wird man mit dem Kopfschütteln nicht fertig.
    Das da hat nichts mit Mut zu tun, sondern mit Indoktrination höchsten Grades. Sie glauben von klein auf daran, dass das Leben eine Strafe Gottes ist, und im Paradies das eigentliche Leben beginnt. Wer das Leben als Strafe und den Tod als Anfang des eigentlichen Lebens sieht, der hat auch keine Angst vor dem Tod, muss folglich auch nicht mutig sein. Das ist in etwa so, als würde man einer Motte, die aufgrund ihres Irrglaubens in die Kerzenflamme fliegt, Heldenhaftigkeit andichten.

  6. Der Islam in seiner dominierenden Ausprägung ist eine Geisteskrankheit. Er gehört im westlichen Kulturkreis verboten. Die Scharia möge sich in ihren Stammländern austoben. Die paar Christen die dort noch überlebt haben, bringen wir auch noch unter.

  7. Ich möchte daran erinnern, dass auch bei uns im von Christoph Türke verschmähten Westen inzwischen „tollkühner Mut“ dazu gehört, sich für die höheren Werte seiner Communitiy einzusetzen. Als friedliebende Demokratin meine ich allerdings keine mordlüsternen Anschläge zwecks Vernichtung des Anderen, sondern „nur“ die vielen engagierten Mitglieder und mutigen Helfer der AfD, die auf friedliche – und inzwischen muss man aufgrund unzähliger Übergriffe auch sagen: mutige – Weise ihr Leib und Leben für etwas Höheres einsetzen, um so die Werte des europäischen Abendlandes zu verteidigen.
    Der von billiger Einseitigkeit geprägte und nicht mehr nachzuvollziehende Schwachsinn der SZ ist eine Schande für Deutschland!

  8. Diese Terroristen zeigen Mut und Tollkühnheit? Das sind Attribute von Menschen. Das sind aber keine Menschen sondern Kreaturen direkt aus der Hölle und dorthin sollten wir sie auch wieder schicken aber dann sollten wir endlich anfangen, mutig und tollkühn zu sein.

  9. Die „Süddeutsche Zeitung“ („SZ“) ist seit vielen Jahrzehnten ein völlig antikatholisches Blatt. Sie hat der heiligen katholischen Kirche und überhaupt dem Christentum in ungeheurem Maße geschadet. Die Bosheit ihrer Berichterstattung über die katholische Kirche und ihre Kommentierung von Ereignissen in dieser Kirche kennt keine Grenzen. Diese Zeitung versteht sich als völlig weltlich und irreligiös. Es ist eine Unverschämtheit, daß im Untertitel der „SZ“ die Religion nicht erwähnt wird, obwohl sie, wie jeder weiß, auch heute noch eine bedeutende Rolle spielt. Der Sport wird im Untertitel erwähnt, nicht aber die Religion. Damit sagt die „SZ“, daß sie den Sport für wichtiger hält als die Religion. Das ist eine so bodenlose Deklassierung und Minderbewertung der Religion, daß mir die Worte fehlen. Daß sie mir letzten Endes doch nicht fehlen, beweist dieser Beitrag hier. Ich bin unendlich wütend auf die „SZ“. Bei Licht besehen, handelt es sich bei dieser Nichterwähnung um einen Ausdruck des Hasses auf die Religion. Nicht umsonst gibt es das Wort „Totschweigen“. Die „SZ“-Leute wollen also, daß die Religion sterben möge, daß sie eines Tages tot sei. Die „SZ“-Verantwortlichen und -Redakteure regen sich so auf, daß es so viele Wutbürger gibt und daß auf Facebook so viele Haßbotschaften verbreitet werden. Nun, das haben diese Wutbürger und Facebook-Schreiber nicht nur, aber auch von der „Süddeutschen Zeitung“ gelernt und übernommen: das ist Fleisch von ihrem Fleisch, Gebein von ihrem Gebein.

  10. Journalisten/Redakteure, einiger Print – /TV Medien haben sich, aus unterschiedlichen Gründen( Populismus, Selbstüberschätzung, Arroganz) die im GG festgeschriebene Meinungs- und Pressefreiheit als Generalvollmacht im Rücken, schon zu etlichen unsinnigen, vom Wahrheitsgehalt her frawürdigen Bewertungen, geschmacklich absurden, ignoranten Kommentaren, u.s.w. hinreißen lassen, mit winzigen Gegendarstellungen wieder ein weißes Hemd anziehen dürfen. Mit diesem hat die SZ, andere Namen fallen mir auch ein, die Grenze Akzeptanz in Richtung verachtenswürdig, Geschmacklosigkiet, überschritten.
    Grund ist die quasi verliehene Ehrerweisung an die aktiven Mörder des „IS“.
    Diese Art absurder journalistischer Berichterstattung hat mit seriöser Medienarbeit nichts, aber auch gar nichts mehr zu tun.
    Wie kommt es, dass mir bei Kenntnisnahme dieses Sachverhalts der Mordanschlag 2015
    auf „Charlie HEBDO in Paris“ einfällt?
    Die für die Veröffentlichung verantwortliche Redakteure sollten sich, verfügen sie noch über ein Mindestmaß an Berufsehre, in Grund und Boden schämen, überlegen, ob sie ihrer journalistischen Aufgabe bei dieser moralischen Grundhaltung noch nachkommen können.
    Eigentlich habe ich immer noch die Hoffnung, dass es sich um eine Falschmeldung handelt.
    Falls nicht, bin ich froh, dieses Blatt, um nicht Zeitschrift zu sagen, niemals bezogen, gelesen zu haben.

  11. Ich verstehe den Autor etwas anders. Er scheint die mangelnde Wehrhaftigkeit westlicher Gesellschaften kritisieren zu wollen und sagt in dem Zusammenhang, dass es nicht ausreicht, islamistische Terroristen nur als „feige“ abzutun. Diese würden hohe Risiken eingehen, und unsere Gesellschaft müsse sich fragen, ob sie zu ihrer Verteidigung ebenfalls dazu bereit ist.

    • Dann soll er auch klar und eindeutig Stellung beziehen und sich nicht selbst in die Hose machen, aus lauter Angst vor der PC und seine Jobs zu verlieren. Sie könnten Recht haben, aber dann ist C.T. selbst feige ohne Ende, sonst schriebe er nicht einen solchen Müll um den heißen Brei herum.

  12. Fehlt nur noch das unsere Straßen jetzt umbennant werden ,als Ehrung dieser mutigen Musel s .Berlin wird bestimmt die erste Stadt oder doch der Süden,schließlich steht das ja in der sz.

  13. Aus meiner Erfahrung heraus behaupte ich einfach einmal, – Selbsttötungen sind grundsätzlich die Angst eines Einzelnen das Leben – so wie es sich ihm darstellt – meistern zu können bzw. es zu wollen.
    Bei Attentätern kommt dazu die Komponente das Leben der Anderen zu verachten, gering zu schätzen oder sie um eben dieses (von den Anderen gemeisterte) Leben zu beneiden.

    Bedeutet:
    Wer sein eigenes Leben als unwiderruflich gescheitert ansieht und daher gering schätzt ist entsprechend neidisch auf Jene welche ebendieses Leben meistern, es genießen, sich damit wohl fühlen.

    Dazu kommt die Komponente der Gehirnwaschung – für eine Idee, einen Gott und / oder für ein „besseres“ Leben Anderer sich selbst opfern zu müssen / dürfen um wenigstens dann ein einziges Mal als Märtyrer im Gedächtnis bleiben zu dürfen, – wenn man sonst schon sein Leben nicht auf die Reihe bekommen hat.

    Oder wie heißt es so „nett“ ? „Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod“.

    Dazu kommen eben die Heilsversprechen für alle Märtyrer nach dem Tod. Was sollen die mit einem jämmerlichen Leben auf Erden wenn sie – ganz nach Heilsversprechen – mit einem Attentat sofort zu Gott in`s Paradies gelangen können.

    Das ist ein riesiges Konglomerat an einerseits eigener Hoffnungslosigkeit am eigenen Leben (Unfähigkeit und der Erkenntnis ebendessen) , Gehirnwäsche durch Andere und Hoffnung sofort ein paradiesisches „Leben“ führen zu dürfen.

    Mit Mut oder anderen ähnlichen Dingen hat das Ganze absolut gar nichts zu tun.
    Man könnte das vor allem unter „persönlicher Hoffnungslosigkeit“ subsumieren. Also dem Grunde nach jämmerliche Versager.

    So jedenfalls die Erkenntnis aus meinen Gesprächen mit Muslimen.

  14. Was für kranke, dämliche Typen in der BRD doch Lehrstühle besetzen! Das mit der Selbstüberwindung soll den selbstlosen Islamesen wohl einen buddhistischen Anstrich verleihen.
    Aber Selbstüberwindung ist ja nichts, wenn es gar nicht vorhanden ist.

  15. Wo er Recht hat, da hat er Recht: Ich müsste mich schon sehr „selbst überwinden“ um mit Auto in eine Menschenmenge zu fahren oder auf Edekakunden einzustechen. Selbst gegen hohe materielle oder immaterielle Belohnung. Gebe zu, da bin ich ein „Versager“.

  16. Nichts ist doch falscher, als nach Terrortaten von „feigen“ Morden zu sprechen. Die Taten sind keineswegs feige, sondern durchaus mutig. Daß ein Philosoph hier darüber aufklären muß, ist schon erstaunlich. Auch die Berufung auf Aristoteles geschieht völlig zurecht. Was ist denn feige? Nach der Definition der Kritiker müßte feige offenbar so viel wie verachtenswert bedeuten. Natürlich sind die Taten verachtenswert, aber feige bedeutet doch wohl etwas ganz anderes. Feige ist man, wenn man sich etwas nicht traut, weil man zu viel Angst hat. Kann man das von den terroristischen Taten sagen? Nein, natürlich nicht. Die Adjektive feige und mutig haben nicht von sich aus moralische Qualität. Ein Verbrecher kann mutig, ein Polizist feige sein. Was ist daran so verwerflich, Terroristen mutig zu nennen? Das ist gerade das Übel: daß sie mutig sind. Wären sie feige, hätten wir wohl viel weniger Tote zu beklagen. Das Problem ist doch, daß Feigheit und Mut falsch verteilt sind. Birgit Kelle hat das nach dem Anschlag von Barcelona genau getroffen: „Jetzt wird wieder ein „feiger Anschlag“ verurteilt. Wann versteht der Westen endlich: Die sind nicht feige. Wir sind es.“ Genau DAS ist das Problem.

    https://twitter.com/birgit_kelle/status/898447573320683520

    • Oha!!! Mit einem schweren LKW auf einem Markt in eine Menschenmenge zu fahren, die sich dort sicher fühlt, nenne ich trotzdem FEIGE! Auch auf einen nichts ahnenden Kunden im SB-Laden mit einem Messer einzustechen, finde ich alles andere als MUTIG! Mag sich auch insoweit der Begriff der Feigheit mit dem der Heimtücke überlagern. Das diese ach so „mutigen Helden“ auch den Mut gehabt hätten, sich einem kampfbereiten und gleichwertig bewaffneten Gegner zu stellen, darf doch sehr bezweifelt werden. Anis Amri hat nach seiner Tat auch rasch Fersengeld gegeben und es immerhin bis Mailand geschafft. Insoweit wird in den meisten „Helden“ dieser Art der Irrglaube aller Kriminellen bestehen, „ich bin so schlau, mich kriegt man nicht“. Wer darüberhinaus aber meint sich wegen einer „höheren Sache“ in Form von 72 Jungfrauen in die Luft jagen zu müssen, ist mE keineswegs mutig, sondern schlicht nur hoffnungslos beknackt.
      Richtig ist allerdings, dass sich unsere Gesellschaft zu einer Horde dümmlicher Schafe entwickelt hat, die jedem noch so FEIGEN Angriff hilflos gegenübersteht. Schafe aufs brutalste abzuschlachten fällt dem Opferfest-geübten Muselmanen von Kindheit an nicht schwer. Darum sucht er sich auch Opfer und keine Gegner. Und die findet er hier reichlich. Zur Dummheit, Feigheit und Wehrlosigkeit erzogen von „mutigen“ Schreiberlingen, selbsternannten Philosophen und sonstigen Schreibtischhelden.

    • Personaler Mut, Tapferkeit und Heldentum sind bei der Bekämpfung des Terrors auch unabdingbar. Unterwerfung und bunte Bälle werfen genügen kaum. Aber woher soll der Mut genommen werden, wenn er nie bestärkt und gefordert wurde.
      „Niemand hat größere Liebe denn die, daß er sein Leben läßt für seine Freunde.“ Joh 15

    • Danke, das bringt es auf den Punkt. Das Motiv eines Selbstmordterroristen mag Alles sein: „Feige“ geht anders. Feige ist Machtmissbrauch, Mobbing (=Viele gegen Einen), Vergreifen an Wehrlosen (Frauen, Kindern, Kranken etc.), tatenloses Zu-/Wegschauen und Ausliefern, v.A. aber: sich aus Angst mit dem Bösen gemein machen. Ein interessanter Artikel dazu auch hier: https://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article152997314/Lieber-rot-als-tot.html
      Besonders nach dem 2. WK entwickelte sich unter der geistigen Führung von „Sowjetniks“ und „Pazifisten“ die Einstellung „lieber rot als tot“, was bedeutete, das einstige „eher den Tod, als in der Knechtschaft leben“ (Rütlischwur/Schiller) gegen Opportunismus einzutauschen (Merkel bietet da ein gutes Beispiel). Damit starb aber nicht nur das (innere) Ideal, sondern auch die Schutzfähig- bzw. Wehrhaftigkeit oder: Bereitschaft für Etwas einzutreten. Und exakt dieses Problem haben wir heute. Der (kapitalistische) Wohlstand leistete noch den Rest. Opportunismus macht per se feige – genauso wie der Westen sich heute darstellt.
      Gut, dass diese Debatte mal angestoßen wurde.

  17. Befindet sich die Süddeutsche bzw. die Macht des Islams schon in Lyon?
    Als Napoleon Elba verließ, schrieb eine Pariser Zeitung: „Der Menschenfresser hat die Insel verlassen!“ Je näher er nach Paris kam, desto moderater der Ton. In Lyon angekommen hieß es schon: „Napoleon ist in Lyon. Er wird Paris aber nicht erreichen!“
    Christliche Tücke spricht hier nicht. Mir scheint, die Zeitung kündige vielleicht das Stockholm-Syndrom an.
    Die Weisheit des Korans offenbart sich: Werft durch Terror Panik in die Herzen der Ungläubigen, damit sie sich unterwerfen. Irre!

  18. Terror bleibt Terror in welcher Form auch immer, ob Mord, Vergewaltigung oder sonstiger krimineller Handlungen und hat nichts mit Mut zu tun.
    Uns Deutschen ist aber für mein Gefühl Mut, Selbstachtung und vor allem Wissen aberzogen worden. Und all das sollte wieder in jedem von uns entstehen. Mit den Altparteien wird das jedoch „niemals“ mehr geschehen dürfen.

  19. schlimmer als das neue deutschland zu ddr zeiten! man fasst es nicht, was für idioten sich in den redaktionsstuben so rumtreiben! die wären in der geschlossenen psychatrie sehr viel besser aufgehoben! die berufsbezeichnung journalist mausert sich immer mehr zum schimpfwort!

  20. Dass „Religion Opium für’s Volk“ sein kann (Marx), ist inzwischen ein Allgemeinplatz. Opium macht seinen „Nutzer“ schläfrig und vermittelt gute Träume bis hin zur Selbstzerstörung. Beim 1400 Jahre alten Islam jedoch, der immer noch „Richtschnur für die Rechtschaffenen“ (Koran 2:2) sein will, verhält es sich schlimmer: Sein Dogma – wörtlich genommen und unvoreingenommen gelesen – kann sich auswirken wie Krack, Crstal-Meth oder Ya-Ice. Diese Drogen verändern die Psyche labiler Gemüter bei ständiger Einnahme so stark, dass der „Addict“ plötzlich zum gefährlichen „Zombie“ mutieren oder in totale geistige Verwirrung fällt. Tröstlich dabei ist vielleicht, dass sich diese Wahnsinnigen am Ende auch gegeneinander wenden und oft selbst töten. Mit „Mut“ haben die Wahnsinnstaten, die SZ wohl eher unbewußt verklärt, wirklich nichts zu tun. Eher damit, wie Dr. Georg Psota, Psychiater in Wien es formuliert hat: „Die Taten politischer Extremisten und religiöser Fanatiker sind nicht die Folge einer Depression oder einer anderen psychischen Krankheit, sondern das Resultat höchster krimineller Energie.“

  21. Was der als Mut bezeichnet ist ganz einfach nur Fanatismus und der setzt alle normalen menschlichen Regeln ausser Kraft, sogar den eigenen Tod. Diesem Wichtigtuer Türk scheint es an Intelligenz und normalem Menschenverstand zu fehlen.!!!!!

    • Genau, um überhaupt Mut entwickeln zu können, muss ich zuerst die Hosen gestrichen voll haben. Die, die sich randvoll eingeschissen haben, und dennoch, ………, die sind mutig zu nennen.
      Die jegliches (Mit-)Gefühl, von sich abgetgrennt haben, denen das eigene Leben unwert ist und nur noch nach der größten Zahl mitgenommener Toter und Zerrissener trachten, sie haben keinen Mut, sie sind innerlich tiefgefroren.
      Mut setzt Furcht voraus. Wer den Mut übersteigt, ist hochmütig, im einfachen Fall nur übermütig. Wer ohne Furcht ist erzeugt bei den Fürchtigen keine Furcht, sondern Angst und Schrecken, Terror.
      Furcht und Mut sind rational, Terror ist irrational, feige, faul und verrückt.

  22. Einspruch! Zunächst einmal sollte hier bedacht werden, dass Christoph Türcke zu den wenigen linken Akademikern gehört, die noch ihre geistigen Siebensachen zusammenhaben. Seine Neigung zum Selberdenken und zur kontroversen Debatte kam unter anderem auf einem linksextremistischen Kongress zum Vorschein, als er davor warnte, Rasse als soziales Konstrukt zu definieren und neue Rassenkriege auf eben dieser Grundlage prophezeite. Dafür wurde er unter anderem von Jutta Ditfurth (keine Vertreterin der klugen Linken) als Rassist bezeichnet. Türcke hat damals – 1993 – schon vorausgesehen, wa unmittelbar vor uns steht: Die Tribalisierung der Gesellschaft und der antirassistisch-rassistische Kampf der Minderheiten gegeneinander. Soviel zu Türckes Verdiensten.
    Im vorliegenden SZ-Artikel provoziert er natürlich; aber ist es nicht tatsächlich merkwürdig hilflos, wie unsere Journalisten immer von „feigen“ Anschlägen sprechen? Da steckt schon eine merkwürdige Ambivalenz dahinter. Warum sprechen sie nicht aus was Sache ist: dass nämlich die Anhänger einer rassistischen Idelogie „Ungläubige“ abschlachten und dabei auch noch auf die klammheimliche Freude ihrer Gessinungsgenossen hoffen dürfen. Mutig nach unseren westlichen Kriterien ist das natürlich auch nicht; aber darauf will Türcke auch gar nicht hinaus. Im Grunde warnt er davor, dass der infantil-aggressive Islamismus, der sich im Terror zeigt, unsere Gesellschaft infizieren könnte; eine Gesellschaft, die ihre Kinder seit ’68 ohne traditionelle Vorbilder (Väter, Geistliche, Soldaten etc. ) aufwachsen lässt und seitdem immer mehr in eine infantile materialstisch-konsumistische Welt mit zu abstrakten Identifikationsangeboten („Werte“) oder mit Plastikvorbildern aus der Pop- und Modewelt abdriftet.
    Türcke ist uns also argumentativ eigentlich ziemlich nahe.

  23. Bleibt für Christoph Türke zu hoffen, daß er eines Tages nicht selbst dem „mörderisch tollkühnem Mut“ und der Selbstüberwindung muslimischer Schlächter zum Opfer fällt. In Anbetracht seines in der SZ veröffentlichen Schwachsinns, der feige Mörder zu mutigen Helden stilisiert, wäre meine Selbsüberwindung durchaus groß genug, das nicht zu bedauern. Im Übrigen taugt eine Zeitung, die einen derart geistigen Durchfall publiziert, nicht einmal als Verpackungsmaterial auf dem Fischmarkt.

  24. „Christoph Türke“, wie disjunktiv allein der Name des Autoren. Der Hauptname zielt schon auf die Partei, die er einnimmt.
    Herr Türke,
    Sie schreiben:
    „Aber auch der verlangt etwas, was im Westen immer mehr zum Fremdwort geworden ist: Selbstüberwindung. „
    Ja genau umgekehrt! „Selbstüberwindung“ in diesem Falle hieße, den eigenen Narzissmus zu überwinden und die Untat, die ihnen als einzige greifbare Möglichkeit erscheint, über den Tod hinaus sich einen Namen zu verschaffen, nicht zu begehen. „Un-Tat“ ist das Nomen von „un-tätig“ und folgt diesem auf dem Fuße. „Un-tätig sein“ ist pure Sinnlosigkeit des Daseins, die „Un-Tat“ ist die Negation allen kommenden Tätigseins seiner selbst und möglichst vieler X-beliebiger als Opfer. Und das ist hochgradig feige und faul.
    Tatsächlich sind sie nicht nur einfach nur feige, sie sind es gleich vielfach bzw. vielfältig, diversitiv, wie es sich heute so ziemt.
    Alfred Adler schreibt:
    ———————————————-
    „Aus diesem heftigen Streben stammen alle Formen der Frühsexualität und des Autoerotismus, die Masturbation wird zur Zwangserscheinung, und ein unablässiges Drängen nach »männlich« scheinender Betätigung der Sexualität (unter anderem: Don Juan, Messalina, Perversionen, Inzest, Notzucht usw.) verankert sich als prägnantes Symbol des männlichen Protestes.
    Selbstmord wie Neurose sind Versuche einer überspannten Psyche, sich der Erkenntnis und den Qualen dieses Minderwertigkeitsgefühls zu entziehen, und treten deshalb zuweilen vergesellschaftet auf.
    Selbstmord wie Neurose sind kindliche Formen der Reaktion auf kindliche Überschätzung von Motiven, Herabsetzungen und Enttäuschungen. Und so stellt der Selbstmord — ganz wie die Neurose und Psychose — eine Sicherung vor, um in unkultureller Weise dem Kampf des Lebens mit seinen Beeinträchtigungen zu entgehen.“

    ———————————————-
    1.) Sie, die Terroristen, sind – mit Adler gesprochen – zu feige, sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen.
    2.) Sie sind zu feige, sich ihres Minderwertigkeitsgefühls zu stellen, dieses auszuhalten und im Sinne Adlers zu transzendieren, positiv im Sinne des Gemeinschaftssinnes.
    3.) „Unschuldige“ unbedarfte irgendwelche Leute mit in den eigenen Tod zu nehmen, ist feige hoch drei, denn diese Leute haben nicht die geringste Chance.
    Andererseits wird heute das Gedenken an die Wehrmacht massenhaft verdammt. Im I. und II. Weltkrieg haben jugendliche x-beliebige, nicht neurotische Knaben und Männer, die einen tiefen Willen zum Leben und Überleben verspürten gegen ebensolche Gegner gekämpft.
    Es ist ein Ausdruck fortgeschrittener Nekrophilie, im Sinne Erich Fromms, wenn die MSM die Feigen als Helden preisen und die Tapferen der Weltkriege, auf beiden Seiten, als Verbrecher ansehen. Dass die MSM in das Todeshorn blasen, ist diesem nekrophilen Zeitgeist geschuldet.

  25. Ist die Alpenprawda jetzt total gagga geworden. Man könnte sich wünschen, einer der mutigen Mörder sollte sie mal besuchen. Viel Spaß dabei.

  26. Normalerweise kann ich aufgrund meines Jobs Aussagen im Hinblick auf ihre Glaubwürdigkeit sehr schnell einschätzen. In diesem Fall habe ich zuerst den Link angeklickt, weil ich es schlicht nicht glauben konnte, dass diese Dinge tatsächlich in der SZ stehen … Hat der Autor Drogen eingenommen? Wird er erpresst? Und an die Redaktion: ist eure Israelfeindlichkeit inzwischen so weit gestiegen, dass ihr so etwas bringt? Da könnt Ihr noch so oft Debatte drüber schreiben! das was da steht ist keine Meinung, sondern offene Hassrede!

  27. Zitat: „Ihre Tat zeigt ungeheuren Mut – zwar nicht jenen besonnenen Mut, den Aristoteles als Tugend pries, sondern einen mörderisch-tollkühnen. Aber auch der verlangt etwas, was im Westen immer mehr zum Fremdwort geworden ist: Selbstüberwindung.“

    Ahja, sagt wer? Sagen diejenigen, die gleich den Adolf trapsen hören, wenn einer sagt:

    Zitat: „Wir haben das Recht, stolz zu sein auf Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen.“

    Das hat was …

    • Auch dieser selbsternannte Philosoph sucht für die ohne Zweifel vorhandene flächendeckend und besorgniserregende Mut- und Gleichgültigkeit in der Bevölkerung links-verklärte Erklärungen.

      Er lenkt damit davon ab, dass es seine Fraktion der Frankfurter Schule, der Marcuses, Adornos und Habermas war, die den Prozess sowohl der Feminisierung als auch der Entmenschlichung durch ihre fatalen Theorien in Schulen und Unis verbreitet haben und damit Platz für eine neue Religion fernab der Natur machte.

      Wenn Christoph Türk nun fehlenden Mut in unserer Gesellschaft beklagt und ihn bei den Selbstmordattentätern verortet, zeigt dass nur die hässliche Fratze der verqueren Ideologie, der auch Türk erlegen ist.

      Mut ist im politisch verstandenen Sinne also die Bereitschaft zur Streitkultur beizutragen, trotz erheblicher Anfeindungen durch eine totalitäre Ideologie wie die der Frankfurter Schule, die mittlerweile 99 % des Bundestags infiziert hat. Wo ist der Unterschied der einen totalitären Ideologie (FS) zur anderen (Islam)? Die einen hängen ein wissenschaftliches Mäntelchen um ihre Thesen, die anderen ein religiös motiviertes. Beiden ist der Diskurs und die Freiheit des einzelnen fremd und die weltweite Eroberungsphantasie inhärent. Wählt am Sonntag wenigstens so etwas wie eine Opposition, denn wir stehen auch kurz vor dem Totalitarismus.

  28. Immer wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo noch mehr Irrsinn her.

    Wie beschönigt man dann die Vergewaltigungen? Ach ja, das sind ja „Erlebnisse“.

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