(David Berger) Dass in der „Empörung über die Terrorakte auch Neid steckt“, will die „Süddeutsche Zeitung“ nun herausgefunden haben.  Und zwar vor allem von den Politikern, die zu beklagen haben, dass bei uns viele nicht mal mehr zur Wahl gehen, um so die Werte der Demokratie zu verteidigen.

Ob Politiker deshalb wirklich neidisch und vor allem deshalb über zu wild gewordene LKWs oder unkontrollierbare Äxte und Messer empört sind, wage ich nicht zu beurteilen.

Aber dass wir noch etwas davon entfernt sind, dass Menschen bei uns aufgerufen werden, als Märtyrer für Merkel zu sterben, um dann im Himmel immerzu 70 Merkels als Mutti zu haben, trifft natürlich zu.

Aber für solchen Galgenhumor ist vermutlich hier nicht der passende Ort. Denn der Artikel des Autors Christoph Türke, dem die SZ als „Philosophen“ so viel Platz einräumt, steigert sich zu einem regelrechten Loblied auf die Helden des Dschihad:

Sind Menschen, die in eine Menschenmenge fahren oder schießen, in der Gewissheit, dass sie ihre Tat gar nicht oder nur kurz überleben könnten, feige? Ihr Überfall auf Ahnungslose ist heimtückisch. Ihre Auftraggeber mögen feige sein. Sie selbst sind es nicht. Ihre Tat zeigt ungeheuren Mut – zwar nicht jenen besonnenen Mut, den Aristoteles als Tugend pries, sondern einen mörderisch-tollkühnen. Aber auch der verlangt etwas, was im Westen immer mehr zum Fremdwort geworden ist: Selbstüberwindung.“

Mörderisch-tollkühner Mut für die höhere Idee des Islam ist also das neue Ideal, das uns von Presseerzeugnissen vorgehalten wird, die einst für die offene Gesellschaft standen. Die zunächst als psychisch kranke Einzeltäter qualifizierten Mörder von Nizza, Paris, Brüssel, Berlin, London und Barcelona werden nun von der SZ zu Helden der Selbstüberwindung erklärt.

Und wer sich nun die Augen reibt und sagt, dieser Passus müsse wohl aus der Monatsschrift des „Islamischen Staats“ statt aus der SZ stammen, für den wird wenige Zeilen später noch einmal ganz klar gestellt:

„An alle Zweifelnden aber enthalten islamistischen Attentate eine Botschaft: Schaut her, es gibt noch Leute, die ihr Leben für etwas Höheres einsetzen. Das fehlt euch Westlern!“

Die Islamisierung Deutschlands ist schon viel weiter fortgeschritten, als wir es realisieren. Die meisten von uns werden noch erleben, wie man Anis Amri, Mohamed Salmene Lahouaiej Bouhlel und wie all die anderen selbstlosen Helden noch heißen mögen, die in den nächsten Monaten und Jahren Schlagzeilen machen, zur Ehre der Volksaltäre erhoben werden.

Ganz ehrlich: Ab heute schäme ich mich, dass in dieser Zeitung mehrer lobende Beiträge über meine Person erschienen sind.

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Dr. Elisabeth Amodippnews2017konservativer„Mörderisch-tollkühn“ | GrüselhornVincentGdG Recent comment authors
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ppnews2017
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Hat dies auf PP-News rebloggt und kommentierte:
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konservativer
Gast

Eine Art Loblied auf den Mut der Attentäter zu singen, scheint mir tatsächlich nicht angebracht. Aber auch das wiederkehrende Geschwätz von einem „feigen“ Anschlag geht – wie schon Michael Klonovsky erkannte – an der Realität vorbei, wenn der Attentäter sein Leben einsetzt.

trackback

[…] David Berger: Loblied auf die Helden des Dschihad Auch Dr. David Berger von philosophia perennis widmet sich dem Thema und schreibt dazu (Quelle: https://philosophia-perennis.com/2017/09/18/sueddeutsche-zeitung-die-massaker-der-muslimischen-terro…): […]

VincentGdG
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Hat dies auf Was mich bewegt rebloggt.

Baldur
Gast
Baldur

Für Allah sterben! Dies ist der direkte Weg ins Paradies. Moscheeverein DITIB veröffentlicht: „Denkt ja nicht, dass diejenigen, die für Allah sterben tot sind. Sie leben vielmehr bei ihrem Herrn und werden von Ihm umsorgt.“ [Sure 6,36] „Denkt ja nicht, dass diejenigen, die für Allah sterben tot sind. Sie leben vielmehr bei ihrem Herrn und werden von Ihm umsorgt.“ Und in einem Hadis heißt es hierzu: “Keiner, der das Paradies betritt, möchte wieder zurück auf die Erde, selbst wenn alles auf Erden ihm dargeboten wird. Nur der Schahid, er möchte wieder auf die Erde zurück und wieder den Märtyrertod sterben,… Mehr lesen »

Herzschmerz
Gast
Herzschmerz

Nein – kein Erstaunen über die „SZ“!
Nur ein Erinnern – an das „Project Syndicate (The World’s Opinion Page)“, welches gerade wieder – unter dem Oberbegriff: „Wie Europa sich ändern muss“ – erstaunliche Artikel zur Verfügung stellt!

T. Stephan
Gast
T. Stephan

Hier ein anderer Blick auf Türckes Worte aus einer katholischen Perspektive:
https://projektsanktmichael.org/2017/09/19/philosoph-christoph-tuercke-postheroischer-saekularismus-und-geistige-wehrunfaehigkeit/
Seine Worte können auch als Kritik daran verstanden werden, dass säkulare Gesellschaften geistig nicht mehr in der Lage zu sein scheinen, sich gegen Islamisten zu verteidigen, die höhere Risiken einzugehen bereit sind.

Spreeathener
Gast
Spreeathener

Die SZ macht ihrem Spitznamen Alpenprawda wieder einmal alle Ehre. Herr Türke könnte mal folgende Frage beantworten was ist mutig wenn jemand mit voller Absicht einen LKW in eine friedlich feiernde Menschenmenge steuert mit dem Ziel soviel wir nur möglich in den Tod zu reissen. Was diese Terroristen oder Dschihadisten antreibt ist kein Mut sondern blinder Fanatismus und der hat nun wirklich nichts mit Mut sondern nur mit Hass zu tun. Einem Hass auf andere Religionen und auf unsere westliche Kultur und Werte. Einem Hass der immer wieder aufs neue angefacht und geschürt wird. Das ist der ST wohl entgangen… Mehr lesen »

crusadeweb
Gast

Hat dies auf Crusade Web rebloggt und kommentierte:
Es gibt Tage, da wird man mit dem Kopfschütteln nicht fertig.
Das da hat nichts mit Mut zu tun, sondern mit Indoktrination höchsten Grades. Sie glauben von klein auf daran, dass das Leben eine Strafe Gottes ist, und im Paradies das eigentliche Leben beginnt. Wer das Leben als Strafe und den Tod als Anfang des eigentlichen Lebens sieht, der hat auch keine Angst vor dem Tod, muss folglich auch nicht mutig sein. Das ist in etwa so, als würde man einer Motte, die aufgrund ihres Irrglaubens in die Kerzenflamme fliegt, Heldenhaftigkeit andichten.

Dorothea
Gast
Dorothea

Der Islam in seiner dominierenden Ausprägung ist eine Geisteskrankheit. Er gehört im westlichen Kulturkreis verboten. Die Scharia möge sich in ihren Stammländern austoben. Die paar Christen die dort noch überlebt haben, bringen wir auch noch unter.

Marlies
Gast

Hat dies auf toodlessss rebloggt.

Miriam
Gast
Miriam

Ich möchte daran erinnern, dass auch bei uns im von Christoph Türke verschmähten Westen inzwischen „tollkühner Mut“ dazu gehört, sich für die höheren Werte seiner Communitiy einzusetzen. Als friedliebende Demokratin meine ich allerdings keine mordlüsternen Anschläge zwecks Vernichtung des Anderen, sondern „nur“ die vielen engagierten Mitglieder und mutigen Helfer der AfD, die auf friedliche – und inzwischen muss man aufgrund unzähliger Übergriffe auch sagen: mutige – Weise ihr Leib und Leben für etwas Höheres einsetzen, um so die Werte des europäischen Abendlandes zu verteidigen. Der von billiger Einseitigkeit geprägte und nicht mehr nachzuvollziehende Schwachsinn der SZ ist eine Schande für… Mehr lesen »

Unbroken
Gast
Unbroken

Diese Terroristen zeigen Mut und Tollkühnheit? Das sind Attribute von Menschen. Das sind aber keine Menschen sondern Kreaturen direkt aus der Hölle und dorthin sollten wir sie auch wieder schicken aber dann sollten wir endlich anfangen, mutig und tollkühn zu sein.

Bernhard Heinrich Freienstein
Gast

Die „Süddeutsche Zeitung“ („SZ“) ist seit vielen Jahrzehnten ein völlig antikatholisches Blatt. Sie hat der heiligen katholischen Kirche und überhaupt dem Christentum in ungeheurem Maße geschadet. Die Bosheit ihrer Berichterstattung über die katholische Kirche und ihre Kommentierung von Ereignissen in dieser Kirche kennt keine Grenzen. Diese Zeitung versteht sich als völlig weltlich und irreligiös. Es ist eine Unverschämtheit, daß im Untertitel der „SZ“ die Religion nicht erwähnt wird, obwohl sie, wie jeder weiß, auch heute noch eine bedeutende Rolle spielt. Der Sport wird im Untertitel erwähnt, nicht aber die Religion. Damit sagt die „SZ“, daß sie den Sport für wichtiger… Mehr lesen »

Erich Jedwabski
Gast

Journalisten/Redakteure, einiger Print – /TV Medien haben sich, aus unterschiedlichen Gründen( Populismus, Selbstüberschätzung, Arroganz) die im GG festgeschriebene Meinungs- und Pressefreiheit als Generalvollmacht im Rücken, schon zu etlichen unsinnigen, vom Wahrheitsgehalt her frawürdigen Bewertungen, geschmacklich absurden, ignoranten Kommentaren, u.s.w. hinreißen lassen, mit winzigen Gegendarstellungen wieder ein weißes Hemd anziehen dürfen. Mit diesem hat die SZ, andere Namen fallen mir auch ein, die Grenze Akzeptanz in Richtung verachtenswürdig, Geschmacklosigkiet, überschritten. Grund ist die quasi verliehene Ehrerweisung an die aktiven Mörder des „IS“. Diese Art absurder journalistischer Berichterstattung hat mit seriöser Medienarbeit nichts, aber auch gar nichts mehr zu tun. Wie kommt… Mehr lesen »

Thomas Stephan
Gast

Ich verstehe den Autor etwas anders. Er scheint die mangelnde Wehrhaftigkeit westlicher Gesellschaften kritisieren zu wollen und sagt in dem Zusammenhang, dass es nicht ausreicht, islamistische Terroristen nur als „feige“ abzutun. Diese würden hohe Risiken eingehen, und unsere Gesellschaft müsse sich fragen, ob sie zu ihrer Verteidigung ebenfalls dazu bereit ist.

Regierungswechsel
Gast
Regierungswechsel

Fehlt nur noch das unsere Straßen jetzt umbennant werden ,als Ehrung dieser mutigen Musel s .Berlin wird bestimmt die erste Stadt oder doch der Süden,schließlich steht das ja in der sz.

Deus Vult
Gast
Deus Vult

Hier wird Mut mit Wahnsinn verwechselt!

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[…] Süddeutsche Zeitung: Die Massaker der muslimischen Terroristen zeigen „ungeheuren Mut“ […]

Cloé
Gast
Cloé

Aus meiner Erfahrung heraus behaupte ich einfach einmal, – Selbsttötungen sind grundsätzlich die Angst eines Einzelnen das Leben – so wie es sich ihm darstellt – meistern zu können bzw. es zu wollen. Bei Attentätern kommt dazu die Komponente das Leben der Anderen zu verachten, gering zu schätzen oder sie um eben dieses (von den Anderen gemeisterte) Leben zu beneiden. Bedeutet: Wer sein eigenes Leben als unwiderruflich gescheitert ansieht und daher gering schätzt ist entsprechend neidisch auf Jene welche ebendieses Leben meistern, es genießen, sich damit wohl fühlen. Dazu kommt die Komponente der Gehirnwaschung – für eine Idee, einen Gott… Mehr lesen »

limbischessystem
Gast

Was für kranke, dämliche Typen in der BRD doch Lehrstühle besetzen! Das mit der Selbstüberwindung soll den selbstlosen Islamesen wohl einen buddhistischen Anstrich verleihen.
Aber Selbstüberwindung ist ja nichts, wenn es gar nicht vorhanden ist.

Heenes
Gast
Heenes

Wo er Recht hat, da hat er Recht: Ich müsste mich schon sehr „selbst überwinden“ um mit Auto in eine Menschenmenge zu fahren oder auf Edekakunden einzustechen. Selbst gegen hohe materielle oder immaterielle Belohnung. Gebe zu, da bin ich ein „Versager“.

Gargelkark
Gast
Gargelkark

Habe die SZ umbenannt in
ISZ = islamische Staats-Zeitung

Carl Eugen
Gast
Carl Eugen

Nichts ist doch falscher, als nach Terrortaten von „feigen“ Morden zu sprechen. Die Taten sind keineswegs feige, sondern durchaus mutig. Daß ein Philosoph hier darüber aufklären muß, ist schon erstaunlich. Auch die Berufung auf Aristoteles geschieht völlig zurecht. Was ist denn feige? Nach der Definition der Kritiker müßte feige offenbar so viel wie verachtenswert bedeuten. Natürlich sind die Taten verachtenswert, aber feige bedeutet doch wohl etwas ganz anderes. Feige ist man, wenn man sich etwas nicht traut, weil man zu viel Angst hat. Kann man das von den terroristischen Taten sagen? Nein, natürlich nicht. Die Adjektive feige und mutig haben… Mehr lesen »

MoshPit
Gast

Hat dies auf MoshPit's Corner rebloggt.

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[…] Süddeutsche Zeitung: Die Massaker der muslimischen Terroristen zeigen „ungeheuren Mut“ […]

Jürg Rückert
Gast

Befindet sich die Süddeutsche bzw. die Macht des Islams schon in Lyon?
Als Napoleon Elba verließ, schrieb eine Pariser Zeitung: „Der Menschenfresser hat die Insel verlassen!“ Je näher er nach Paris kam, desto moderater der Ton. In Lyon angekommen hieß es schon: „Napoleon ist in Lyon. Er wird Paris aber nicht erreichen!“
Christliche Tücke spricht hier nicht. Mir scheint, die Zeitung kündige vielleicht das Stockholm-Syndrom an.
Die Weisheit des Korans offenbart sich: Werft durch Terror Panik in die Herzen der Ungläubigen, damit sie sich unterwerfen. Irre!

Linda
Gast
Linda

Ja, Ja – Höhere Zweck heiligt die höheren Mittel…. mama mia.

Willemsen
Gast
Willemsen

Terror bleibt Terror in welcher Form auch immer, ob Mord, Vergewaltigung oder sonstiger krimineller Handlungen und hat nichts mit Mut zu tun.
Uns Deutschen ist aber für mein Gefühl Mut, Selbstachtung und vor allem Wissen aberzogen worden. Und all das sollte wieder in jedem von uns entstehen. Mit den Altparteien wird das jedoch „niemals“ mehr geschehen dürfen.

Ludger Klein
Gast
Ludger Klein

schlimmer als das neue deutschland zu ddr zeiten! man fasst es nicht, was für idioten sich in den redaktionsstuben so rumtreiben! die wären in der geschlossenen psychatrie sehr viel besser aufgehoben! die berufsbezeichnung journalist mausert sich immer mehr zum schimpfwort!

Markus aus Rosenheim
Gast
Markus aus Rosenheim

Ist der Typ noch sauber?
Einfachste Lösung: Dieses Verdummungsblatt nicht kaufen!
Keine Käufer, keine Zeitung!

Igo Kirchlechner
Gast

Dass „Religion Opium für’s Volk“ sein kann (Marx), ist inzwischen ein Allgemeinplatz. Opium macht seinen „Nutzer“ schläfrig und vermittelt gute Träume bis hin zur Selbstzerstörung. Beim 1400 Jahre alten Islam jedoch, der immer noch „Richtschnur für die Rechtschaffenen“ (Koran 2:2) sein will, verhält es sich schlimmer: Sein Dogma – wörtlich genommen und unvoreingenommen gelesen – kann sich auswirken wie Krack, Crstal-Meth oder Ya-Ice. Diese Drogen verändern die Psyche labiler Gemüter bei ständiger Einnahme so stark, dass der „Addict“ plötzlich zum gefährlichen „Zombie“ mutieren oder in totale geistige Verwirrung fällt. Tröstlich dabei ist vielleicht, dass sich diese Wahnsinnigen am Ende auch… Mehr lesen »

Ingrid Jung
Gast
Ingrid Jung

Was der als Mut bezeichnet ist ganz einfach nur Fanatismus und der setzt alle normalen menschlichen Regeln ausser Kraft, sogar den eigenen Tod. Diesem Wichtigtuer Türk scheint es an Intelligenz und normalem Menschenverstand zu fehlen.!!!!!

Sandinista
Gast
Sandinista

Einspruch! Zunächst einmal sollte hier bedacht werden, dass Christoph Türcke zu den wenigen linken Akademikern gehört, die noch ihre geistigen Siebensachen zusammenhaben. Seine Neigung zum Selberdenken und zur kontroversen Debatte kam unter anderem auf einem linksextremistischen Kongress zum Vorschein, als er davor warnte, Rasse als soziales Konstrukt zu definieren und neue Rassenkriege auf eben dieser Grundlage prophezeite. Dafür wurde er unter anderem von Jutta Ditfurth (keine Vertreterin der klugen Linken) als Rassist bezeichnet. Türcke hat damals – 1993 – schon vorausgesehen, wa unmittelbar vor uns steht: Die Tribalisierung der Gesellschaft und der antirassistisch-rassistische Kampf der Minderheiten gegeneinander. Soviel zu Türckes… Mehr lesen »

Hans Adler
Gast
Hans Adler

Bleibt für Christoph Türke zu hoffen, daß er eines Tages nicht selbst dem „mörderisch tollkühnem Mut“ und der Selbstüberwindung muslimischer Schlächter zum Opfer fällt. In Anbetracht seines in der SZ veröffentlichen Schwachsinns, der feige Mörder zu mutigen Helden stilisiert, wäre meine Selbsüberwindung durchaus groß genug, das nicht zu bedauern. Im Übrigen taugt eine Zeitung, die einen derart geistigen Durchfall publiziert, nicht einmal als Verpackungsmaterial auf dem Fischmarkt.

Hermann Gärtner
Gast
Hermann Gärtner

„Christoph Türke“, wie disjunktiv allein der Name des Autoren. Der Hauptname zielt schon auf die Partei, die er einnimmt. Herr Türke, Sie schreiben: „Aber auch der verlangt etwas, was im Westen immer mehr zum Fremdwort geworden ist: Selbstüberwindung. „ Ja genau umgekehrt! „Selbstüberwindung“ in diesem Falle hieße, den eigenen Narzissmus zu überwinden und die Untat, die ihnen als einzige greifbare Möglichkeit erscheint, über den Tod hinaus sich einen Namen zu verschaffen, nicht zu begehen. „Un-Tat“ ist das Nomen von „un-tätig“ und folgt diesem auf dem Fuße. „Un-tätig sein“ ist pure Sinnlosigkeit des Daseins, die „Un-Tat“ ist die Negation allen kommenden… Mehr lesen »

Christian
Gast
Christian

Ist die Alpenprawda jetzt total gagga geworden. Man könnte sich wünschen, einer der mutigen Mörder sollte sie mal besuchen. Viel Spaß dabei.

Meedia International
Gast
Meedia International

Normalerweise kann ich aufgrund meines Jobs Aussagen im Hinblick auf ihre Glaubwürdigkeit sehr schnell einschätzen. In diesem Fall habe ich zuerst den Link angeklickt, weil ich es schlicht nicht glauben konnte, dass diese Dinge tatsächlich in der SZ stehen … Hat der Autor Drogen eingenommen? Wird er erpresst? Und an die Redaktion: ist eure Israelfeindlichkeit inzwischen so weit gestiegen, dass ihr so etwas bringt? Da könnt Ihr noch so oft Debatte drüber schreiben! das was da steht ist keine Meinung, sondern offene Hassrede!

StefanH
Gast
StefanH

Zitat: „Ihre Tat zeigt ungeheuren Mut – zwar nicht jenen besonnenen Mut, den Aristoteles als Tugend pries, sondern einen mörderisch-tollkühnen. Aber auch der verlangt etwas, was im Westen immer mehr zum Fremdwort geworden ist: Selbstüberwindung.“

Ahja, sagt wer? Sagen diejenigen, die gleich den Adolf trapsen hören, wenn einer sagt:

Zitat: „Wir haben das Recht, stolz zu sein auf Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen.“

Das hat was …

Edeltraut
Gast
Edeltraut

Immer wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo noch mehr Irrsinn her.

Wie beschönigt man dann die Vergewaltigungen? Ach ja, das sind ja „Erlebnisse“.