(David Berger) Erinnern Sie sich noch? Es ist gerade mal ein viertel Jahr her, dass der Discounter Lidl es wagte im Ramadan „orientalische Produkte“ in sein Sortiment mit aufzunehmen. Eine der „Leckereien“ war jedoch mit Schweinefett bestrichen. – was einen Tsunami der moslemischen Entrüstung über Lidl hereinbrechen ließ – „obwohl der Discounter mit „Orientalischer Woche“und nicht mit „Moslemischer Woche“ geworben hat.“

Das Produkt wurde damals nicht aus dem Sortiment genommen, weil es ohnehin geplant war, dieses nur noch für einen oder zwei Tage dort anzubieten.

Aber Lidl hat offensichtlich im Cyber-Dschiahd dazu gelernt und nun gleich im vorauseilenden Gehorsam gehandelt. Das wird bei den derzeit dort laufenden „griechischen Wochen“ überdeutlich.

Während der Orient nicht gleich Islam ist und daher Schweinefleisch auch zu orientalischen Produkten gehört, ist Griechenland aufs engste mit der christlichen Tradition verbunden.

Keine noch so kleine Insel, keine noch so kleine Ansammlung von Häusern, die nicht eine eigene Kapelle ihr eigen nennt. Deshalb wird man – sieht man von Strandfotos ab – auch kaum ein griechisches Foto ohne die malerischen mit Kreuzen geschmückten Kuppeln der Kathedralen, Kirchen und Kapellen aus jenem Land finden, das der hl. Paulus selbst missionierte und in dem der Lieblingsjünger Jesu, der hl. Johannes, seine letzten Jahre auf der Insel Patmos zubrachte.

Was machte nun Lidl kurzerhand mit den griechischen Fotos, die seine Verpackungen schmücken sollten? Der Konzern ließ die Kreuze auf den Kuppeln der Kirchen der Kirchen der Insel Santorin weg-retouchieren. Lidl dazu:

“Wir vermeiden grundsätzlich den Gebrauch von religiösen Symbolen. Damit wollen wir unsere Neutralität unterstreichen.”

Richtig bemerkt Joachim Steinhöfel in der Sache nun: „Ob die Kassierinnen jetzt auch ihr Kopftuch ablegen müssen, ist nicht übermittelt.“

Und was ist mit den Halal-Produkten, die Lidl etwa in den Niederlanden anbietet?

Werden diese folgerichtig so bald als möglich aus dem Lidl-Sortiment genommen, um die Neutralität von Lidl wieder herzustellen?

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andi0077
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Ein kurzer Einwurf zu Griechenland und den vielen Kapellen und Kirchen. Was im übrigen nicht daran liegt, dass die Griechen besonders fromm wären, oder waren. 🙂 Das hat mir meine Mutter mal erklärt, die in Griechenland im Urlaub an einer Veranstaltung über Land und Leute teilgenommen hat. Es gibt wohl ein Gesetz in Griechenland, dass für ein Grundstück mit Kirche oder Kapelle keine Steuern bezahlt werden müssen. Deshalb hat fast jeder dort eine kleine Kapelle, oder Kirche auf seinem Grund. Also die Griechische Art der Steuereinsparung. (Wollte jetzt nicht „Steuerhinterziehung“ schreiben.) 🙂 Auch ein Grund, warum die Finanzlage des griechischen… Mehr lesen »

Baldur
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Baldur

Nicht allein Lidl müssen von Christen jetzt gemieden und boykottiert werden – nun ist auch „Google“ an der Reihe!
Google Earth entfernt Kreuze von Kirchtürmen. Seltsamer Kreuzschwund: Da ist zum Beispiel die Martinskirche in Landshut. Der Turm dieser Kirche ist mit 130,1 Metern Höhe der höchste Backsteinturm der Welt sowie der höchste Kirchturm Bayerns. Beim Betrachten dieses Meisterwerks christlich-abendländischer Baukunst mit Google Earth stutzt allerdings der ortskundige Betrachter zunächst einmal.
Fehlt da nicht etwas? Richtig, das eindrucksvolle Turmkreuz des Martinsmünsters ist nicht vorhanden.

Die Bilder werden mitgeliefert. Was nun? Schalten wir jetzt das Internet ab?

Baldur
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Baldur

„Lidl ist überall“ – nicht nur auf Joghurtbechern, sogar in kirchlichen Schulen. PRO Medienmagazin berichtet: Katholische Schule in Kalifornien entfernt Jesus-Figuren. Hier werden dutzende Jesus-Statuen abgebaut. Die Begründung, „inklusiver“ sein zu wollen, gefällt nicht allen Eltern. Über 180 Figuren von Jesus und Maria standen bislang auf dem Gelände der katholischen San-Domenico-Schule in Anselmo. Eine „große Zahl“ der Figuren wurde in den vergangenen Wochen an unauffällige Orte umgesiedelt. Die Absicht sei, künftige Schüler nicht zu befremden und die Tradition der „inklusiven Erziehung“ fortzuführen, sagte Kimberly Pinkson, Kommunikationsleiterin der Schule. Rund 80 % der Schüler seien nicht katholisch. Im Unterricht würden ganz… Mehr lesen »

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[…] permanent mit Halafleisch und der protestlosen Zulassung muslimisch gekleideter Verkäuferinnen vor dem Islam in die Knie geht, scheint man nicht bemerken zu […]

Willhelmine
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Willhelmine

Neulich war in einer Berliner Filiale der Bekleidungskette Pexx & Clxxxxxburg. Dort legte eine Muslimin mit Kopftuch ordentlich die Kleidung wieder zusammen, also sie arbeitete dort. Nun frage ich mich: Wenn ich christliche Verkäuferin wäre und Gott antwortet mir im Zwiegespräch, ich sähe mit meiner Pudelmütze (die mit der großen Bommel) auf dem Kopf super aus … ob ich dann dort wohl auch als Verkäuferin weiter arbeiten dürfte, wenn ich mit dieser Mütze den ganzen Tag rumlaufen möchte? Schließlich steht der Winter vor der Tür.

Islam Slayer
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Islam Slayer

Schade, dass ich sowieso nicht be Lidl einkaufe, denn dann könnte ich wenigstens einen politisch völlig inkorrekten Aufstand anzetteln, wenn ich meinen religionsbereinigten Joghurt an einer Kasse bezahlen sollte, an der eine in einen Lappen eingewickelte Schleiereule versucht, mein Geld zu kassieren. Das ist doch eigentlich ganz einfach: Keine Kreuze auf Joghurtbechern >> keine Vermummung. Alles andere geht nicht.

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[…] „Gibt es in Zukunft bei #Lidl keine Halal-Produkte oder Kassiererinnen mit muslimischem Kopftuch mehr?“ https://philosophia-perennis.com/2017/09/05/lidl-halal/ […]

Rudi Strudel
Gast
Rudi Strudel

Aber den Islamistendreck von GAZI verkauft Lidl ohne Einschränkung (so wie auch die REWE-Gruppe). Gazi (türk. und arab., auch als Ghazi, Ghasi) heißt sinngemäß Kämpfer für die Ausbreitung des Islam. Und war ein Ehrentitel osmanischer Soldaten im Jihad gegen Europa. http://www.oez-marma.de/images/produkte/slideshow/gazi-weichkaese.png

Cloé
Gast
Cloé

Jeder hat ein Recht darauf sich selbst bzw. seine Firma in der Öffentlichkeit zum Affen zu machen. Ich habe in der Nähe kein LIDL und ich kaufe auch dort nicht. Sofern ich an einer Kasse irgendwo ein Kopftuch – mit oder ohne zusätzliche Verdeckung – erspähe, bin ich raus. Eine Religion ist KEINE RASSE und ich als Demokratin und selbstbewußte Frau will diese dämlichen Zeichen der uralten Unterdrückung der Frau aus einer archaischen Kultur nicht zwangsweise sehen müssen, nur weil Geschäftsinhaber der Ansicht sind sie müßten dem politischen Wahnsinn die Füße küssen. Entweder sind sie Kaufleute, – dann haben die… Mehr lesen »

yanik
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yanik

Sie regen sich über fehlende Kreuze auf griechischen Produkten auf? Sind auf den halal Produkten denn Halbmonde zu sehen? Wer sagt denn dass halal nur von Muslimen gegessen wird und daher ein islamisches Zeichen ist? Schweinefleisch ist das ungesündeste aller Fleische – vielleicht gibt es ja also auch Christen, die darauf verzichten möchten. Ich glaube das Problem vieler westlicher Fanatiker ist, dass gleich überall islamistische Propaganda gesehen werden. Woher kommt der ganze Neid? Den meisten Muslimen geht es heute schlechter, als uns Mitteleuropäern. Wäre es so schlimm, wenn es einem nicht Europäer gleich gut geht? Wieso mag ihm das keiner… Mehr lesen »

Lynn
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Lynn

‚zufälligerweise‘ aber wurde ausgerechnet das islamische zinsverbot nicht ebenso gern übernommen wie halal, moscheen usw. tja, warum nur? Zum Kreditzins Irreführendes aus Wikipedia? https://de.wikipedia.org/wiki/Zinsverbot Allgemeines Dass überhaupt der Kreditgeber vom Kreditnehmer Kreditzins fordern darf, ist auf die wirtschaftliche Überlegung zurückzuführen, dass der Kreditgeber während der Kreditlaufzeit selbst auf die Nutzung seines Kapitals verzichtet und deshalb keine Gewinne oder Erträge aus einer alternativen Geldanlage erzielen kann. Der Kreditzins ist deshalb volkswirtschaftlich als Opportunitätskosten für eine entgangene Nutzung einzustufen. ist es nicht eher so, dass der kreditgeber OHNE einen kreditnehmer über DIESES geld gar nicht verfügen könnte, weil es erst durch den… Mehr lesen »

Patricia Steinkirchner
Gast
Patricia Steinkirchner

Ja, das alles schreit zum Himmel – soviel Dummheit, Ignoranz … Da kann ich nur sagen: Ich
kaufe garantiert nicht mehr bei Lidl!

Helmut Schatz
Gast
Helmut Schatz

Sehr geehrter Herr Berger, der Skandal ist so gross, dass ich mir ein paar mehr Worte von Ihnen gewuenscht haette. Meine sprachlichen Mittel sind begrenzt. Der Skandal ist nur aus der Welt zu schaffen, wenn die hoechsten Repaesentanten von LIDL die gesamte abendlaendische Gesellschaft, christgaeubig oder auch nicht, um Entschuldigung fuer diesen signifikanten Fehlgriff bitten.

Kerstin
Gast
Kerstin

Na, das ist ja mal eine „Rechtfertigung“: „Wir vermeiden den Gebrauch von religiösen Symbolen…..“
Stimmt ja gar nicht. Die abgebildeten Kirchen selbst sind ja auch ein religiöses Symbol!
Nur, weil man die Hälfte weg lässt, ändert sich daran nichts.
Das ist eigentlich Betrug.
Warum wehrt sich die Kirche dagegen nicht? (rhetorische Frage!)
Man sollte die abgebildete Kirche informieren. Vielleicht haben die ja etwas dagegen, sich so verunglimpfen zu lassen….

Gus Seegel
Gast
Gus Seegel

Diese Leute haben alle kein Rückgrat! Sie verraten unsere deutsche bzw. westeuropäische Kultur. Sie machen damit Kniefälle vor dem Islam und diesem deutlich, dass sie diesen als die einzig wahre Religion betrachten und bereit sind, sich zu unterwerfen. Da kann einem doch nur noch schlecht werden!

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[…] über Gibt es in Zukunft bei Lidl keine Halal-Produkte oder Kassiererinnen mit muslimischem Kopftuch mehr?… […]

JanaS.
Gast
JanaS.

Lidl lässt offenbar kein (Schweine)Fettnäpfchen aus.

Schokoladige Osterhasen & Nikoläuse wird es demnach künftig auch nicht mehr geben. Ganz zu schweigen von Christstollen.

Simone Janas
Gast
Simone Janas

Lidl lässt offenbar kein (Schweine)Fettnäpfchen aus.

Schokoladige Osterhasen & Nikoläuse wird es demnach künftig auch nicht mehr geben. Ganz zu schweigen von Christstollen.

MoshPit
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Hat dies auf MoshPit's Corner rebloggt.

vercingetorix
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vercingetorix

Man kann schon fast froh sein, dass die die Kreuze nicht mit Halbmond und Stern ersetzt haben! Wundern täte das mich auch nicht mehr…….

Kai Knut Werner
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Kai Knut Werner

Diese ganze Diskussion geht mir gehörig auf den Sack!

Halal, Ramadan, Opferfest, Kopftuch, Nijab, Burka, Schweinefleischverbot in Schulen und Kindergärten, Schächten, Moschee-Neubauten – auch mit Minarett, Islamismus, Koranschulen, Hassprediger, Zwangsehen, Familienclans, Täter mit Migrationshintergrund, No Go Areas, Friedensrichter, Halbmond Flaggen, Cousinenheirat, Ehrenmorde, Homophobie, Antisemitismus, Scharia…..!

Wir brauchen diesen ganzen Kram nicht, für ein friedliches Zusammenleben in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft – oder noch direkter Ausgedrückt – wir wollen dies alles nicht!!

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[…] Gibt es in Zukunft bei Lidl keine Halal-Produkte oder Kassiererinnen mit muslimischem Kopftuch mehr? […]

Joe
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Joe

Das Alles ist nur noch krank.