(David Berger) Wenn die Besetzung der Wahrheitsministerien wechselt, können auf einmal diejenigen, die zur Einführung der Kategorie „Fake-News“ geschwiegen oder gar applaudiert haben, die Leidtragenden sein.

Das hat Donald Trump bereits während seiner ersten großen Pressekonferenz einem CNN-Reporter eindrücklich vor Augen geführt. Die erste Pressekonferenz des designierten neuen US-Präsidenten Donald John Trump dauerte fast 90 Minuten.

CNN-Reporter Jim Acosta hatte ihm dabei mehrfach eine Frage gestellt, die Trump immer wieder zurückwies. Als er es schließlich erneut versuchte, fiel Trump ihm ins Wort mit dem Ausspruch: „Ich beantworte Ihnen keine Frage! Sie sind Fake-News!“

 

Mir diesem Klartext sollte er eigentlich auch unseren großen Medien, die die Einführung von Fake-News feierten und feiern – vor allem um die Bloggerkonkurrenz auszuschalten, eine Lektion erteilt haben.

Liebe linksgrüne Nannymedien, was Fake-News sind und wer Fake-News verbreitet, bestimmen immer die, die an der Macht sind. Zur Demokratie gehört es, dass diese auch mal wechseln können.

Auch wenn ihr es euch vermutlich nicht vorstellen könnt, dass eure linksgrüne Mutti irgendwann einmal nicht mehr da ist, ihr seht an den letzten US-Wahlen, dass das schneller passieren kann, als eure Prognosen und Hochrechnungen propagieren.

Ja, auch in Deutschland könnten wir im Wahljahr einige Überraschungen erleben. Und dann werden die, die jetzt über das Urteil „Fake-News“ jubeln, sich fragen: Wie konnten wir nur?

Warum kündigen unsere Werbekunden nun reihenweise ihre Aufträge bei uns, nur weil ein Rechter einen Shitstorm gegen uns losgetreten hat und die sozialen Netzwerke, dazu angehalten von neuen Richtlinien aus dem Justizministerium, diesen munter passieren ließen?  Und wieso zucken alle nur mit den Schultern, während FAZ und SZ ihr Erscheinen einstellen müssen – und sagen uns fast feierlich altklug, das sei eben freie Marktwirtschaft?

Dann wird es, sollte sich nicht wieder die den Linken abgehende Toleranz und Freiheitsliebe der Konservativen durchsetzen, leider nur zu spät sein.

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