(David Berger) So jung wie die Ordensgemeinschaft ist, so bewusst katholisch und traditionell ist sie eingestellt. 1988 gegründet und kurz darauf vom Vatikan anerkannt, feiert sie die Gottesdienste im klassischen Ritus.

Dies ist die Liturgie für die die größten Werke der Sakralmusik geschrieben wurden, deren eigentliche Heimat. Je mehr der Jahrtausende alte gregorianische Choral nach der verhängnisvollen Liturgiereform der 70er Jahre aus den Kirchenräumen vertrieben wurde, umso mehr fand er seinen Platz in den Studios und CD-Regalen.

Wer sich diese Einspielungen anhört, bemerkt sofort, wie authentisch sie sind; ob die Sänger den Choral mit Inbrunst oder einfach als Fachleute bzw. Künstler singen. Das zeigt sich nun auch bei einer Einspielung, die die Petrusbruderschaft vorgenommen hat und deren enormer Erfolg vor allem von dieser Glaubwürdigkeit herrührt.

Die von der Bruderschaft aufgenommene CD „Requiem“ führt derzeit die Klassikcharts des US-amerikanischen Musikmagazins „Billboard“ an.

Die Seminaristen eines Priesterseminars aus den USA singen hier die traditionelle lateinische Totenmesse, die solch große Komponisten wie Mozart zu ihren Requiem-Kompositionen inspiriert hat.

Katholisch.de schreibt dazu:

„Mit der Schönheit der Gesänge wolle man die tiefe Sehnsucht des menschlichen Herzens nach Gott zum Ausdruck bringen, heißt es auf der US-Webseite der Petrusbruderschaft. Das Requiem bringe nicht nur die Trauer über einen Verlust zum Ausdruck, sondern sei vor allem auch ein Zeichen der Hoffnung.“