Die kaputtgesparte Bundeswehr ist schon lange das Stiefkind der Politik. Der Generalverdacht gegen die Soldaten, die mit Einsatz von Leib und Leben dienen, setzt dem Ganzen die (von der Leyen-)Krone auf. Ein Gastbeitrag von Adam Elnakhal

Dass Minister in Deutschland von ihrem Ressort nicht den Hauch einer Ahnung haben müssen, ist kein neuer Befund. Auch die Bundesministerin der Verteidigung, Dr. med. Ursula von der Leyen, hat nicht einen einzigen Tag lang in der Bundeswehr gedient. Die Ärztin und Politikertochter des niedersächsischen Ministerpräsidentin Ernst Albrecht, die sich ihre Parteikarriere in der CDU mutmaßlich ererbt hat, zeigt ein erstaunliches Misstrauen gegenüber den Männern und Frauen, die ihren Leib und ihr Leben für die Bundesrepublik Deutschland hinhalten.

Die Ministerialleitung unterstellt der Wehr nicht nur ein „Haltungsproblem“, sondern lässt nun auch sämtliche Kasernen im ganzen Bundesgebiet auf Relikte der (Wehrmachts-)Vergangenheit durchsuchen. Die Soldaten werden von ihrer(?) Ministerin auf die Anklagebank gesetzt. Es werde nun ein „Säuberungsprozess“ durchgeführt werden, verkündete die Ministerin am Sonntagabend im ARD-Staatsfunk.

Die Vokabel ‚Säuberung‘ ist in Diktaturen üblich und meint die Säuberung von politischen Gegnern. Im Falle der Frau von der Leyen meint sie ausschließlich die Säuberung von Rechts.

Islamisten in der Bundeswehr sind momentan kein Thema und das obwohl der Militärische Abschirmdienst von 2007 bis 2016 immerhin 24 Islamisten ausfindig gemacht hat und weitere 60 Verdachtsfälle verfolgt. Für knapp 100 Soldaten steht also das Kalifat an erster Stelle und nicht die Verteidigung Deutschlands. Die Dunkelziffer wird noch höher liegen. Aber dieses Problem wird weitgehend todgeschwiegen.

Um es ganz eindeutig zu klarzustellen:

Rechtsextremismus hat in der Bundeswehr nichts zu suchen.

Die Flagge Deutschlands ist die schwarz-rot-goldene Bundesflagge in den Farben des Hambacher Festes und der 48er-Revolution. Es sind in dem Motto „Durch das Schwarz der Nacht (Knechtschaft) und durch das Rot des Morgens (Kampf) zum Gold der Tagessonne (Freiheit)“ die Farben des freiheitlich-demokratischen Deutschlands. Auch und gerade in der Bundeswehr hat NSDAP-Nostalgie keinen Platz.

Linksextremismus und Islamextremismus haben jedoch ebenso nichts in den deutschen Streitkräften zu suchen.

Da Linksextremisten allerdings im Hotel Mama auf dem Sofa sitzen, am Wochenende AfD-Veranstaltungen stören und Deutschland am liebsten auflösen möchten anstatt es zu verteidigen, sind sie in der Bundeswehr nur selten anzutreffen. Wahrscheinlicher ist, dass sich Islam-Krieger im Bundeswehrapparat eingeschlichen haben und der Islamische Staat von augenscheinlich top integrierten Soldaten Information auf erster Hand erhält. Wenn schon Bundespolizeischüler offen Sympathien mit dem Islamischen Staat bekunden, was soll dann bei Bundeswehrsoldaten mit entsprechender Weltanschauung anders sein?

Wie wäre es, wenn sich die Verteidigungsministerin nach der nun durchgeführten, von politische Korrektheit getriebenen, zentral angeordneten Säuberungsaktion und „Entnazifizierung“ mit der Gesinnung ihrer Soldaten beschäftigt anstatt mit angestaubten Antiquariaten aus vor-bundesrepublikanischer Zeit. Anstatt sich ein Konzept zu überlegen, wie man Verfassungsfeinde herausfiltern und in hohem Bogen aus der Bundeswehr hinausschmeißen kann, gibt es mal wieder nur Symbolpolitik und für die Soldaten das kalte Misstrauen der Chefin.

Anders als der Berliner Ministerialstab im polizeigesicherten Hochsicherheitsgebäude, verteidigen die Soldaten der Bundeswehr Deutschland in einem körperlich wie psychisch hochanstrengendem Dienst und geben im Fall des Falles ihr Leben. Ihnen – mehr oder weniger – indirekt zu unterstellen, dass sie überdurchschnittlich nationalsozialistisch gesinnt seien, ist unredlich.

Ein Verteidigungsminister sollte sich vor seine Soldaten stellen und sie nach außen verteidigen, so wie die Soldaten ihr Land nach außen verteidigen. Das haben die Soldaten verdient.

Denn für die Soldaten hat das Verteidigungsministerium die Verantwortung. Nicht für die politische Befriedigung der Bündnis-Grünen und der SED-Mauermörder-Nachfolge. Und auch für die Angehörigen der Bundeswehr gilt die Unschuldsvermutung ebenso wie für jeden anderen Einwohner der Bundesrepublik:

In dubio pro reo.
Im Zweifel für den Angeklagten.

Doch nicht die vernachlässigte Bundeswehr gehört auf die Anklagebank, sondern die Politikerin, die mit ihrer sozialistischen Politik in einer angeblich konservativen Partei dafür gesorgt hat, dass die Bundeswehr mit weniger als 180.000 Soldaten den Tiefstand in ihrer Geschichte erreicht hat und eine Ministerin zur Verteidigungsministerin befördert hat, die im den Oberbefehl inne hat, obwohl sie nicht einen Tag als Soldatin gedient hat und die nicht für und mit den Soldaten, sondern gegen sie arbeitet.

Zum Glück genießen auch die Soldaten in Deutschland das aktive Wahlrecht. In der Wahlkabine kann die Ministerin keinen fadenscheinigen Säuberungsprozess durchführen.

In der Wahlkabine kann die Ministerin keine Befehle erteilen.

In der Wahlkabine können die Soldaten ihrer Vorgesetzten in zwei Sekunden mit zwei Strichen (die ein Kreuz ergeben) die Rechnung schreiben und durch portofreien Einwurf direkt zustellen.

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Runenkrieger11
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Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

diwini
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Hat dies auf diwini's blog rebloggt.

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[…] Quelle: Soldaten unter Generalverdacht – das üble Foulspiel der Verteidigungsministerin – philosophia p… […]

O.L.I.T.A
Gast
O.L.I.T.A

Die massiven Eliminierungs-/Demotivierungsversuche durch die Führerschaft der Bundeswehr und der eigenen Partei kommen nicht von ungefähr. Ich habe selbst solche Kaliber (Missbrauch/Gewalt in Verbindung mit Antisemitismus/Nazismus) inklusive verschworene Unterstützer-Kreise (hier auch: u.a. CDU) kennengelernt, und weiß, WIE nötig da eine „Säuberung“ ist. Und wieviel Mumm man braucht, sich den entsprechend heftigen Rache-/Re-Aktionen solcher „Verschworenen“ auszusetzen. (…) Dass die heutigen Bundeswehrsoldaten überdurchschnittlich extremistisch sind, ist keine Unterstellung, sondern v.A. Folge der Abschaffung der Wehrpflicht. Siehe: http://www.deutschlandfunk.de/rechtsextremismus-in-der-truppe-die-bundeswehr-ist-kein.694.de.html?dram:article_id=384978 Frau von der Leyen wird also reichlich Unrecht getan – (und das leider ausgerechnet dann, wenn aus dieser Ecke das einzige Mal seit Langem etwas… Mehr lesen »

Kerstin
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Muss ich jetzt auch „melden“, dass ich im Fotoalbum meiner Eltern Fotos meines Opas in Wehrmachtsuniform gefunden habe……?
Und folgt dann eine Anklage wegen „Rechtsradikalisierung“?

Luther
Gast
Luther

Diese tussi ist nicht mehr lange im Amt-es wird ja Ministerwechsel geben und sie ist fällig im September-wenn nicht,dann wird sie vielleicht den Rest der Truppe so ärgern,dass es zum Putsch kommt -lasst mir diese Hoffnung

Giselle
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Patriotisch sein in Deutschland wird gleich mit Rassismus gesetzt, das ist krank. Wie soll ein Soldat sein Land, seine Bevölkerung vor Feinden beschützen wenn man keine patriotische Gefühle (Liebe zur Heimat) nicht empfinden darf. Oder wird die Bundeswehr nur benutzt die Fremden Länder zu schützen und was mit uns hier passiert wäre dann egal. Islamisten gibt es bei der Bundeswehr auch. Sind sie nicht gefährlicher für uns als die s.g. Rechten (Deutschen). Ich glaube nicht, dass unsere Soldaten Anschläge planen gegen die eigenen Familien und Kinder. Die Biodeutschen so nennt man uns (schrecklicher Begriff) werden diskriminiert. Ich bin 60 Jahre… Mehr lesen »

Helga Brandt
Gast
Helga Brandt

Mein verstorbener Mann, ein leidenschaftlicher Berufssoldat, dreht sich mit Gewissheit im Grab herum, wenn er diese verquere , unqualifizierte UvL sieht , und was sie aus der Bundeswehr gemacht hat und macht.

Thomas Kovacs
Gast
Thomas Kovacs

Man muß solche Dinge einfach strikt unterbinden gibt es Hinweise (außer Verschwörungstheorien) daß Islqamische oder Linke Soldaten sich betätiigt haben wie die beiden Soldaten derer man jetzt habhaft wurde?

Walter Roth
Gast
Walter Roth

So ein Blödsinn, die se politische Hetze gegen „rechte“ Soldaten. – Generell ist es natürlich so, dass bei einer Freiwilligen Truppe ein anderes Gedankengut stärker wird, nämlich das patriotische und somit zwangsläufig eher „Rechte“, denn Linke dienen meist nicht, schon gar nicht freiwillig. Und für die ist Patriotismus schon „Rechts“….extrem. – Auch hier in der Schweiz siebt man „Rechte“ inzwischen schnell mal aus, wobei ich das für unsinnig halte, denn Rechte sind meist die besseren Landesverteidiger, ja sie wollen Dienst leisten, sind für ihr Land, haben meist das geistige Rüstzeug für den Dienst in der Truppe…….. auch dann wenn sie… Mehr lesen »

Jürg Rückert
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Jürg Rückert

Der politische Trend geht zu einer roten „Volksmiliz“. Solche Gelegenheiten bieten die Chance auf einen qualitativen Umbau in diesem Sinne.
Aber im Grunde spielt das alles keine Rolle mehr.

Kurt
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Kurt

Die „Wahlen“ sind für das Volk das, was für den Esel die Möhre ist ! Wer hier immer noch erzählt, Wahlen könnten etwas ändern, der ist Hirntod!

Jan aus Köln
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Jan aus Köln

„Erschaffen“ sich die Sozis und Stasigeführte, korrumpierte CDU-ler eine Parallelarmee, nachdem sie die eh schwache Bundeswehr zur hilflosen, grüngebeutelten Genderarmee degradiert haben? Bahnt sich hier eine Revolution an?

truckeropa66
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wäre es nicht langsam Zeit die Frage zu stellen, auf welcher Seite man steht in der Bundeswehr? Bürger oder Politpromenanzen?

Tom
Gast
Tom

Da man unter von der Leyens „Führung“ weder von einer Armee, geschweige den Verteidigung, sprechen kann, hätte ich einen weiteren Vorschlag zur Destabil….upps, ich meine Reformierung der Armee. Das Eiserne Kreuz als Hoheitszeichen sollte durch eine Pusteblume ersetzt werden. Desweiteren sollten die martialisch aussehenden Panzer etwas aufgehübscht werden. Vielleicht das Panzerrohr in Lippenstiftform. Die Uniformen könnten auch ein Lifting vertragen. Wie wäre es mit Spaghettiträgern und feschem Spitzenabschluss an den Ärmeln? Und da sich die Ministerin gern in zarten Rose- und Pinktönen zeigt, sollte mal über das langweilige Schwarz der Bewaffnung nachgedacht werden. Auch sollte der Gegner oder Feind nicht… Mehr lesen »