Mit einem der offenen Gesellschaft und dem gesellschaftlichen Dialog ablehnend gegenüber stehender Drohbrief versucht derzeit eine „antirassistische“ Gruppe eine Buchlesung Thilo Sarrazins in Düsseldorf zu verhindern. Dass der Brief zudem die rassistischen Ressentiments einer bestimmten, häufig zu kriminellen Gewalttaten neigenden Gruppe („Antifa“) bedient, bemerken die selbst ernannten Aktivisten dabei nicht einmal. Ein Kommentar von David Berger

Buchlesungen stehen für eine für die Demokratie und offene Gesellschaft typische Debattenkultur. Bieten sie doch sowohl Kritikern wie Fans eines Autors die Möglichkeit, den Autor kennen zu lernen, ihm kritische Fragen zu stellen, ja ihm sogar vor seinen Fans eventuelle Falschbehauptungen, Denkfehler usw. nach zuweisen. Im Sinne des gesellschaftlichen Friedens und gegen die Ausgrenzung bestimmter Gruppen aus ideologischen Gründen bieten sie generell die Chance, dass Kritiker und Fans miteinander ins Gespräch kommen – und an die Stelle von Konfrontation den Dialog setzen.

Von alle dem scheint eine Gruppe, die sich „Nachbarschaft ohne Rassismus“ nennt, nicht viel zu halten. Die echauffiert sich derzeit, dass die Besitzer eines Weinlokals in Düsseldorf eine Lesung mit Thilo Sarrazin aus seinem Buch „Wunschdenken“ für den Mai angekündigt haben.

Aber damit nicht genug. Die Gruppe kündigt in einem durchaus bedrohlich klingenden Brief im Antifa-Stil auch an, dass sie Herrn Sarrazin

„nicht widerstandslos dieses Podium einräumen werden.“

Und weiter:

Wir fordern, dass die Veranstaltung abgesagt wird. Als Düsseldorfer BürgerInnen mit und ohne Migrationshintergrund betrachten wir Ihre Veranstaltung mit Thilo Sarrazin als eine Verhöhnung aller politischen, kulturellen und wissenschaftlichen Bemühungen in dieser Stadt und dieses Stadtteils, ein soziales und inkludierendes Zusammenleben zu gestalten.“

Das Denken Sarrazins sei „am Fürstenplatz“ (wo das Weinlokal liegt) „unerwünscht“ lassen sie die Veranstalter wissen. Warum sie sich dann so echauffieren ist unklar. Denn wenn es wirklich „unerwünscht“ ist, müssten sie sich ja um einen alleine im Weinlokal sitzenden Autor keine Sorgen machen.

Aber sie legen noch eins drauf, wenn sie in der Landeshauptstadt angesichts der Lesung mal eben das „Dritte Reich“ mit seinen „rassenbiologischen und eugenischen Lehren“ wieder aufziehen sehen. Dass dieses dann in den nazi-geilen Phantasien dieser Menschen von AfD und Pegida bestritten wird, zeugt von deren Unfähigkeit auch nur in groben Zügen zu differenzieren.

Und auch der Rassismus-Vorwurf wegen der Kritik Sarrazins an den Islamisten darf in diesem Zusammenhang selbstverständlich nicht fehlen. Dass sie selbst in einen heute weit verbreiteten, aber deshalb nicht weniger gefährlichen Rassismus verfallen bemerken sie gar nicht, wenn sie vorgeben,

das Denken Sarazzins bediene die „Abstiegsängste der bedrohten weiß-deutschen Mittelschichten“.

Alles in allem also ein der offenen Gesellschaft und dem gesellschaftlichen Dialog ablehnend gegenüber stehender Drohbrief. Der zudem die rassistischen Ressentiments einer bestimmten, häufig zu kriminellen Gewalttaten neigenden Gruppe („Antifa“) bedient.

Angesichts dieser Tatsache ist freilich höchst verwunderlich, dass Menschen sich ganz offen mit ihrem Namen hinter diesen Brief stellen:

SarazzinPitcher – Rock‘n‘Roll Headquarter Düsseldorf – Morphoria Design Collective Bilk – Orama Bilker – Häzz Ninasagt – Galerie Michael Köster – Ronja Breitkopf – Roel Kamps – Anne Frenzel – Stefan Henreich – Katharina Uhlig – Gabriele Pucher – Frank Seifert – Melanie Karst – Joachim Braun – Gudrun Lehmann – Falko Diebel – Hildegard Schwarzburger – Maja Thiele – Max Schulze – Daniel Kirchhof – Merle Schonvogel – Marion Sonsinka

***

JETZT ERST RECHT: THILO SARRAZIN IM „FEINSTIL“

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Nanzenecker
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Nanzenecker

Übrigens, war diese sogenannte Demo NICHT angemeldet.
Der Staat und auch die Polizei müssen mit aller Härte
durchgreifen!! Möchte dem Weinlokal für die
Zivilcourage danken. Mache Sie bitte weiter so…….
Herr Sarrazin spricht vieles an was wichtig und richtig ist..
Vielen Dank

Luther
Gast
Luther

Wenn ich in d Nähe von Düsseldorf wohnen würde, dann wäre das jetzt ein Grund dieser Buchlesung beizuwohnen!

Katarina Freitag
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Katarina Freitag

Wenn ich lese , Und von meinen Umfeld Höre was in Deutschland los ist! Würde ich Gerne Auswandern , aber leider geht es nicht! Weil man schon zu sehr Krank ist ! Deutschland ist eine Diktatur ! Und Kaum eine will es sehen!

KClemens
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KClemens

„Mit und ohne Migrationshintergrund“?

Bei den Unterzeichnern ist schon mal kein türkisch/arabisch- oder sonstiger Hintergrund erkennbar….

Silke Z.
Gast
Silke Z.

Sarrazins Vohersagen haben sich doch bislang weitestgehend bestätigt. Ist das die Sorge der Schreiberlinge? Dass man Sarrazins Aussagen inzw. noch mehr Interesse schenkt? Sollen die Verfasser doch in die schlechter gestellten Länder auswandern und ihre Aktivität, die hoffentlich mehr beinhaltet, als leere Grundsatzphilosophie, den Menschen dort zugute kommen lassen, für die sie sich hier so undemokratisch engagieren und selbst ein Bild der diktatorischen Gruppenformierung bieten…

Sauerbraten
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Sauerbraten

Manchmal stelle ich mir vor wie es wohl wäre wenn die Normaldenkenden einfach das Land verlassen und irgendwo anders ihren eigenen Staat gründen.
Zu gerne würde ich sehen was die ganzen Aktivisten und Gutmenschen tun wenn niemand da ist der ihre Sozialhilfe mehr bezahlt. Bestimmt versuchen dann auch die hochqualifizierten Menschen die erst seit kurzem hier leben ihr Glück wo anders.

wreinerschoene
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Die Menschen die solche Drohbriefe schrieben, benutzen auch sehr gern das Wort „Demokratie“ für sich, denn nur sie sind Demokraten. Fakt ist aber, sie sind die undemokratischsten Menschen in Deutschland. Sie sind es bei die Demokratie den Sinn verdrehen.

Old-Man
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Old-Man

Ich lese Düsseldorf,dabei kommt mir eine Idee :Thilo ist doch „Parteifreund?“ von unserer „Landesmutter??“ Hannelore,beide SPD.
Warum meldet sich die Hannelore nicht öffentlich bei Thilo zur Lesung an?? Hat die feine Dame etwa Angst vor den eigenen Sturmtruppen?
Sollte eine „Landesmutter“ nicht öffentlich für Pluralismus werben?

Ich glaube das die Hannelore weisß,das der Thilo in enen Büchern meist Recht hat,aber das passt nicht zu ihren politischen Plänen,das könnte Stimmen kosten in der eigenen roten Front!!

Aber mittlerweile kann man sogar verstehen,warum die Kölschen die Düsseldorfer nicht mögen!

Andreas
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Andreas

Angesichts des zu beobachtenden Widerstands gegen solche Veranstaltungen stelle ich mir ernsthaft die Frage, ob die Gemeinsamkeiten von Kommunismus und Nationalsozialismus bislang nicht dramatisch unterschätzt wurden.

PS – Testen Sie mal am Tuschkasten Ihres Kindes: Was kommt dabei raus, wenn man rot und grün mischt?

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[…] Drohbrief gegen Veranstalter einer Buchlesung mit Thilo Sarrazin […]

Dichter Tatenlos
Gast
Dichter Tatenlos

Die selbsternannten Aktivisten bzw. Linken merken gar nicht, welchen absurden Weg diese eingeschlagen haben. Sicher, es ist der typische Weg in eine kommunistische Diktatur – also Unterdrückung anderer Meinungen, bei Widerspruch die Androhung und der Einsatz von Gewalt und am Ende Lager für politische Abweichler. Es geht um mehr als nur um Abstiegsängste, es geht knallhart um die Verhinderung einer islamsozialistischen Diktatur. Mittlerweile erkennt man die Staats-Stasi-Aktivisten getarnt als Antifa, die heuchelnden Staatskünstler und Staatsjournalisten, die unfähigen Neo-SED-Parteifunktionäre, die Blockwart-Kommunisten und die feigen Mitläufersozialisten wieder. Geistiges Mittelmaß, welches seine Unfähigkeit mit Parteiparolen und hohlen Propagandaphrasen, mit Gewaltandrohungen und Denunziationen unterstützen… Mehr lesen »

Martin
Gast
Martin

Wenn die mit ihrem Namen unterschreiben, müsste man doch prüfen, ob der Brief nicht „Aufruf zu einer Straftat“, „Bedrohung“, „Volksverhetzung“, „Verletzung von Grundrechten anderer“ und andere Straftaten umfasst. Und dann eben gegen diese Personen Anzeige erstatten.

T. Scholl
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T. Scholl

Diesen Bürschlein und dummen Mädchen gehört von den Eltern mal richtig der Arsch versohlt. Noch nichts geleistet im Leben, nur die große Fresse und keinen Plan fürs Leben.

floydmasika
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floydmasika

Menschen sind nun mal Produkte der Evolution, und die ist regional unterschiedlich ausgefallen. Ferner hat das Erbe einen größeren Einfluss auf menschliche Talente und Neigungen als gemeinhin angenommen, und hierin wiederum das biologische einen bei weiterem größeren als das soziale. Diese Binsenweisheiten sind inzwischen bestens wissenschaftlich dokumentiert und ich bin Thilo Sarrazin dankbar dafür, dass er sie aus seinen Betrachtungen in seinen Büchern nicht ganz ausgespart hat. Sie standen nicht im Vordergrund, wurden aber auch nicht unterdrückt. Man kann sie auch nicht unterdrücken, da sonst unweigerlich die Misserfolge der verhaltensauffälligen Bevölkerungsgruppen angeblichen Diskriminierern angelastet werden. Wer die Wirklichkeit verdrängt, schafft… Mehr lesen »

Andreas
Gast
Andreas

Wahrscheinlich sind das 3 Studenten, wovon 1 weiblich uns 2 männlich sind. Die vögeln alle miteinander und rauchen Joints. Haben Spaß an ihrer Dummheit und warten auf den Antichristen, damit der Rassismus endlich ein Ende hat.

Lasst sie doch einfach da, wo sie bald eh landen. Im dunkelsten Loch der Vergessens.

Detlef Voltairechen
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Detlef Voltairechen

Na, dann kann ja die Staatsanwaltschaft loslegen. Bin mal gespannt was für Ausreden Justizia hat. Nicht relevant genug?