(David Berger) Was Netto und Rewe mit ihren Halal-Fleischtheken können, können wir auch. Dachte sich vermutlich der Sportartikelhersteller Nike. Pünktlich zum Weltfrauentag hat er mit geschwellter Brust und einem verschmitzten Lächeln angesichts des lukrativen arabischen Marktes einen „Nike Pro Hijab“ vorgestellt.

Man wisse darum, dass das Kunstturnen oder Frauenfußballspielen in Burkas sehr beschwerlich sei – und wolle so muslimischen Frauen helfen, zugleich religiös observant und sportlich erfolgreich zu sein.

Leichtes, dehnungsfähiges, besonders atmungsaktives Material – in den gedeckten Farben Dunkelblau, Grau und natürlich Schwarz – soll es möglich machen, dass man sich den Weisungen des Propheten folgend wohl fühlt.

Nike expandiert derzeit stark in den vom Islam geprägten Ländern des Nahen Ostens und rechnet mit dem Gewinn von rund fünf Billionen US-Dollar bis zum Jahr 2020.

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Marek Husar dazu in einem Kommentar auf Facebook:

Was steckt dahinter? Für mich ist es eine perfide sowie geniale Marketingkampagne. Wie kriegt man junge Mädels und Frauen dazu sich freiwillig zu verschleiern? Man macht es zum Trend. Nachdem bereits bekannte Stars wie Beyonce oder Rihanna Fotos in islamischer Kleidung präsentieren, folgt nun der Angriff auf den Mainstream.

Dazu bedient man sich einer bekannten und angesagten Marke unter einer eher jungen und manipulierbaren Zielgruppe. In europäischen Großstädten entwickeln sich Trends häufig durch „coole, aber auch dominant/provokante Typen“.

So wurden zB. die Nike Airmax und später die Free’s in vielen Metropolen zum angesagten Schuh. Nike gilt meiner Meinung nach, insbesondere unter der jungen, muslimischen Bevölkerung als must-have und gehört gleichzeitig zur Grundausstattung.

Wenn jetzt junge muslimische Migrantinnen ihre klassischen Hijabs und Kopftücher gegen modische und „stylische“ Nike Hijabs, die auch noch praktischer und bequemer sein dürften, tauschen, könnte daraus ein neuer explodierender Trend erwachsen.

Ich möchte nicht einmal ausschließen, dass europäische Mädels und Frauen, die nichts mit dem Islam zu tun haben, entsprechende Verschleierung kaufen und anziehen würden.

Das dürfte meiner Meinung nach Ziel der Kampagne sein. Der Hijab soll Religions,- und Kultur-übergreifend zum must-have Produkt für eine neue junge Gesellschaft werden und den Weg auf maximal viele europäische Köpfe finden.

Eine Islamisierung findet nicht statt.

13 Kommentare

  1. Endlich hat sich eine Firma gefunden die sportlichen Taleten in den Muslimischen Gebärmaschinen zu entfesseln!

    Wir erinnern uns an große Muslimische Sportler wie……. ööööh……. hmm…….. Ja hmmmm….. Na wir sollen uns nicht auf Namen fokussieren oder auf einzelne Personen (sofern die existieren. Nein Fussball sehe ICH nicht als Sport an sondern als den zweiten Teil von Brot und Spiele für den Pöbel).

    Es gibt mittlerweile viele Projekte die muslimischen Mädchen (NICHT FRAUEN!) den Sport näher bringen aber diese Arbeit ist meiner Ansicht nach so wichtig wie das zählen der Staubkörner in einem haushaltsüblichen Eck unter dem Schrank. Sobald sie alt genug werden das man erkennen kann das es Frauen sind wird das Patriarchat schon eingreifen und die Dame auf ihr Leben vorbereiten als willige Gespielin eines Geschäftspartners der Verwandtschaft. Nur Junge Mädchen können sich diese Freiheit erlauben sport zu treiben.

  2. Man sieht zu viel von der Figur und genau das soll ja verhindert werden, also wird das nichts werden mit dem neuen Markt, den Nike erschließen möchte.
    Übrigens ist es in vielen islamischen Ländern so, dass die Frauen durchaus schwimmen gehen und zwar genau dann, wenn die Schwimmbäder für Männer geschlossen sind.
    Gab es übrigens in Deutschland bis vor ca, 70 Jahren auch, Männerbäder und Frauenbäder.
    Mir tun die islamischen Frauen irgendwie leid, im Moment tragen sie ja alle noch, selbst kleine Mädchen, Kopftuch, Schleier und Mantel, und das stolz und in der Hoffnung dass sie jemand dumm anmacht, damit sie sich beleidigt fühlen können, so mein subjektiver Eindruck.
    Aber in einigen Jahren werden sie müssen, genau wie im Iran, wo es eine mit Aceton und Abschminke bewaffnete weiblichen Polizeieinheit gab, die Jagd auf sichtbar geschminkte Frauen machte und im Falle von verrutschtem Kopftuch, oder auch nur hochgerutschtem Ärmel oder heruntergerutschtem Strumpf Bußgelder erhob.

    • Ich kann ihre Einstellung verstehen. Sie ist menschlich, weil sie empathisch ist, aber sie ist falsch, wenn es darum geht, eine Gesellschaft zu erhalten, in der genau diese Empathie und auch Toleranz eine Rolle spielen sollen.

      Der Islam kenn keine Toleranz. Wer das Gegenteil behauptet lügt oder weiß mit der ursprünglichen Bedeutung des Wortes Toleranz nichts anzufangen.
      Der Islam ist nicht bereit dazu zu ertragen oder erdulden. Das hat der Prophet gegenüber Juden und Nicht-Muslimen zur Gründungszeit dieser Religion eindringlich bewiesen.

      Das katastrophale und genuin dumme Umgang der Deutschen mit dem Islam offenbart den geistigen Zustand unserer Gesellschaft – kindisch, wohlstandsvermüllt, naiv-ungebildet und unfähig dazu, eine eigene, erwachsene und wehrhafte Identität herauszubilden.

      Eine stabile Ich-Bildung setzt in der Psychologie die notwendige Abgrenzung des eigenen Ich und somit auch Ausgrenzung voraus.
      Übertragen auf die Gesellschaft, zeigt die mangelnde Abgrenzung und Ausgrenzung das hohe Maß an Identitätslosigkeit unseres Volkes bzw. unserer Gesellschaft auf.
      Was zunehmend für den Einzelnen gilt, gilt eben auch für das Ganze.

      Die Bedürfnisse muslimischer Frauen interessieren mich nicht im geringsten. Sie haben nichts mit mir und auch nicht mit meiner Kultur zu tun.
      Meine Ahnen und Urahnen haben mit Blut, Schweiß und unter Tränen dieses Land nach jedem Krieg wieder aufgebaut und mit Fleiß und Haltung dazu beigetragen, dass wir hier unsere Meinung frei äußern können – noch.
      Die 68er Generation und die ihr nachfolgenden Generationen arbeiten mit Nachdruck daran, dies alles zu zerstören – bewusst oder unbewusst.

      Diese Freiheit kann man nur mit Stolz und Wertschätzung gegenüber der eigenen kulturellen Identität erhalten.
      Was ich verlange, ist mehr Haltung und weniger Toleranz.

      Wenn es um den Hijab geht, geht es um Haram. Es geht darum, dass der Mann sündige Gedanken hat oder sündigt, wenn er eine wenig bekleidete Frau ansieht. Schuld an der Sünde dieses Mannes ist im Islam dann die wenig bekleidetet Frau. Wollen sie eine derartige Einstellung tolerieren ?
      Ich nicht !
      Wer sowas unbedingt tragen will, der kann das in seiner eigenen Badewanne gerne tun.

      • @ Heiko Paul – Stimme vollkommen zu! Die Gesellschaft momentan ist wohlstandsvermüllt! Eine Gesellschaft, die NOCH im Überfluss lebt! Wie lange das noch geht, das ist die Frage! Das Sozialsystem ist in Gefahr, und da Deutschland dann nicht mehr interessant sein wird, hat sich dann auch die Sache mit der islamischen Badebekleidung (fast) erledigt.

  3. Wo eine Nachfrage ist, da wird es auch ein Angebot geben. So gestaltet sich das Mit- und Untereinander freier Menschen. Der Markt und seine Gesetze sind ja nichts als ein Audruck von Freiheit. Beschwerden sind also nicht an Nike, sondern an diejenigen zu richten, die für diese Nachfrage stehen: Vertreter islamischer Ideologie.

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