Ein Gastbeitrag von Jürgen Fritz

Die Anschläge auf die Presse-, Rede- und Meinungsfreiheit und damit auf die freiheitliche Demokratie betreffen nicht nur Philosophia perennis, sie betreffen noch viel drastischer das Flaggschiff der deutschen Autorenblogs: Die Achse des Guten. Dieses soll offensichtlich gezielt versenkt werden, soll ausgeschaltet und aus dem Verkehr gezogen werden.

Die M-Medien haben die Herrschaftseliten längst weitgehend unter ihre Kontrolle gebracht. Nicht nur Parlament und Regierung, auch Schulen, Hochschulen, christliche Kirchen, Gewerkschaft, Gerichte und die M-Medien sind lange schon von einigen wenigen Parteien unterwandert und zum Großteil okkupiert. Bleibt nur noch ein Bereich, den man noch nicht in seine Gewalt bringen konnte: das Internet.

Hier gibt es noch viel zu viele freie Gedanken, andere Meinungen und Sichtweisen, kritische Anmerkungen, ja, manchmal sogar Fundamentalkritik. Das geht natürlich nicht. Also muss man zum einen die elektronischen Kommunikationsplattformen stärker an die Kandare nehmen. Das besorgen Heiko Maas (SPD), seines Zeichens aktueller Bundesjustizminister – wer um Gottes willen hat den auf diese Position gesetzt? – und solche Organisationen wie die mit staatlich Steuergeldern gut versorgte Amadeu-Antonio-Stiftung mit Frau Kahane, einer ehemaligen Stasi-Frau, an der Spitze, die im Netz auf die Leute Jagd machen dürfen, die unseren H-Eliten so gar nicht gefallen, besonders dem Parteien-Kartell aus CDU, SPD, FDP, Grüne und Linke.

Zum anderen müssen die ausgeschaltet werden, die hier im Internet die größte negative Wirkung für das genannte Kartell und die H-Elite entfalten. Und das sind insbesondere völlig freie Autorenblogs wie Die Achse des Guten, Tichys Einblick und inzwischen auch Philosophia perennis. Der Blogbetreiber des letztgenannten, David Berger, hat man nun gerade auf facebook für 30 Tage aus dem Verkehr gezogen.

Der Angriff auf die Achse des Guten hat aber nochmals eine ganz andere Qualität. Hier geht es ans Eingemachte, geht es um die wirtschaftliche Existenz, die gezielt zerstört werden soll. Und hier kämpft Goliath gegen David und bedient sich dabei auch noch der fiesesten, hinterfotzigsten Methoden. Wer dann nach der Achse die nächsten sein werden, können sich viele denken.

Jetzt geht es ums Ganze!

Dirk Maxeiner, neben Henryk M. Broder der zweite Kopf der Achse des Guten schreibt heute auf achgut:

„Vergangenen Freitag bat uns unsere Anzeigenagentur um einen Rückruf. Es waren dort stapelweise Emails von Agenturen und Unternehmen eingegangen, die ihre Anzeigen nicht mehr auf der Achse des Guten platziert sehen wollten. Nicht ein paar der bisherigen Kunden. Alle. Wir sind jetzt „blacklistet“, so nennen sie in den Agenturen ganz ungeniert das Anlegen von schwarzen Listen.

Unser Anzeigen-Vermittler, mit dem wir gut zusammengearbeitet haben, bat uns den Vertrag einvernehmlich aufzulösen. Das haben wir getan, weil wir den Leuten noch mehr Schwierigkeiten ersparen wollten.

Muss man in Deutschland Angst haben, seine Meinung kundzutun? Vor einer Woche hätte ich noch gesagt: Nein. Heute lautet meine Antwort: Ja. Man sollte vorsichtig sein. Zumindest derjenige, der die Hypothek vom Reihenhaus noch nicht bezahlt hat. So wird das wertvollste demokratische Porzellan zerschlagen. (…)

Deshalb noch einmal ganz kurz, was bisher geschah. Gerald Hensel, Strategy-Manager der Agentur Scholz & Friends, zu deren Kunden unter anderem die Bundesregierung zählt (und auch die Europäische Kommission, jf), stiftet unter dem Motto #kein-geld-für-rechts dazu an, die Achse des Guten zu boykottieren. Vorgeblich geht es bei der Aktion um den amerikanischen Gottseibeiuns „Breitbart-News“ und den rechten Sumpf in Deutschland.

Für den Medienriesen Breitbart, der bisher noch nicht einmal eine deutsche Dependance hat, ist das so bedrohlich wie ein Sack Reis, der in China umfällt. Und wer glaubt mit so einer Aktion den (vorhandenen) rechten Sumpf austrocknen zu können, der hat einen an der Waffel. Die kriegen ihr Geld woanders her. Und deshalb hat man sich einen Gegner ausgesucht, der leichter zu treffen ist: Die liberal bis konservative Mitte in Deutschland.

Begeistert warfen sich Hensel & Friends in die Schlacht, um die Achse des Guten abzuservieren. Und zwar schlicht und einfach, weil wir irgendwie „rechts“ seien, was auch immer das heißen soll. Früher lief das so mit schwul. Wem man das anhängte, der war erledigt, am Arbeitsplatz, bei den Nachbarn oder sonst wo. Keine Chance sich zu wehren. Schwul reichte, und die Einladung zum Betriebsfest wurde vergessen. Belege? Begründungen? Fehlanzeige. (…)

Nicht der Soldat entscheidet in einer Demokratie über Krieg und Frieden sondern die Gemeinschaft. Wir haben demokratische Regeln, eine Verfassung, ein Grundgesetz. Wir haben einen Rechtsstaat.

Wo kommen wir hin, wenn jeder Heinz sich über das demokratische Verfahren stellt und aufgrund einer Eingebung vom Stern Alpha Centaurus in den Krieg zieht – zumindest mit dem Ziel, den Gegner wirtschaftlich zu vernichten?“

Soweit Dirk Maxeiner, der eine Kopf der Achse. Der andere, Henryk M. Broder, ließ heute am frühen Morgen folgendes verlauten:

„Es steht 1:0 für Scholz, Hensel & Freunde. (…) Ich will damit weder suggerieren noch andeuten, dass Gerald Hensel, Stratege bei der Agentur „Scholz & Friends“, ein später Nazi sein könnte. Im Gegenteil, ich bin mir sicher, er hat keine Ahnung, dass der Spruch „Deutsche! Wehrt Euch! Kauft nicht bei Juden!“ die Mutter aller Hashtags war. Ich bin mir allerdings auch sicher, dass er den Namen „davaidavai“ nicht zufällig für seine Seite gewählt hat. Und der rote Sowjetstern, der darüber steht, hat auch keine dekorative Funktion.

Das ist nicht der „radical chick“ eines linken Intellektuellen, der mit Frantz Fanon, dem kleinen roten Buch von Mao und filterlosen Gauloises aufgewachsen ist, es ist ein Bekenntnis, das Hensel symbolträchtig verpackt. Der Mann ist ein Kultur-Stalinist, einer, der das Gute will, so wie er es definiert, und alle anderen dazu zwingen will, es ebenfalls zu wollen.

Was mich angeht, kann ich … dem genialen Strategen von Scholz & Friends nur einen Rat geben. Seht Euch vor, ihr seid an den Falschen geraten. Euch mache ich, wenn es sein muss, am frühen Morgen fertig, noch bevor ich meinen Hund Gassi geführt habe.“

Soweit Henryk M. Broder.

Der freiheitlichen Demokratie wurde der Krieg erklärt. Jetzt sind alle echten, liberalen Demokraten gefragt zusammenzustehen und diesen anzunehmen. Diesen Krieg dürfen wir nicht verlieren.

Jetzt geht es ums Ganze!

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Hier können Sie die vollständigen Artikel von Dirk Maxeiner und HenrykM. Broder nachlesen:

Dirk Maxeiner: Das deutsche Bürgertum darf nicht mehr mitmachen 

Henryk M. Broder: Der schmutzige Erfolg der Denunzianten 

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Zum Autor: Jürgen Fritz ist seit Ende Juli regelmäßiger Gastautor auf Philosophia perennis

53 Kommentare

  1. „Die M-Medien haben die Herrschaftseliten längst weitgehend unter ihre Kontrolle gebracht. Nicht nur Parlament und Regierung, auch Schulen, Hochschulen, christliche Kirchen, Gewerkschaft, Gerichte und die M-Medien sind lange schon von einigen wenigen Parteien unterwandert und zum Großteil okkupiert“

    Eigentlich hätte ich schon hier aufhören müssen zu lesen, denn es handelt sich hier schlichtweg um eine Unterstellung, für die Sie keinerlei Beweise haben und auch keinerlei Beweise liefern / liefern werden. Sie lügen bewusst um Menschen zu beeinflussen. Menschen die ironischerweise der Lügenpresse oder wie auch immer man sie nennen möchte ,kein Wort mehr glauben und sich doch für so aufgeklärt halten und alles hinterfragen. Nur hier, in den sogenannten „neuen Medien“, da stimmt wohl alles, da wird das Gehirn abgeschaltet, nichts mehr hinterfragt. Das ist die wahre Heuchelei und deshalb hoffe ich von tiefstem Herzen, dass manipulativen Lügnern wie Ihnen zukünftig rechtlich nachgegangen werden kann.

    Mal sehen ob dieser Kommentar hier überhaupt veröffentlicht wird oder ob man es in Sachen Zensur hier genauso heuchlerisch hält.

    • Die von Ihnen geforderten Beweise finden Sie doch haufenweise im Internet.
      Man muß sie aber auch sehen wollen und selbstverständlich auch kritisch hinterfragen. Die MMS bieten einen Einheitsbrei, genau wie die sog. etablierten Parteien, man findet keine Unterschiede mehr, höchstens in kleinsten Nuancen. Jetzt ist die Regierung gerade dabei, auch noch das Internet auf Linie zu bringen, aber das wird nicht gelingen, denn es gibt Gottseidank noch Menschen, die, anders als Sie, auch die etablierten Meinungen kritisch hinterfragen und sich nicht einschüchtern lassen.
      Ich hoffe, daß die unkritische Masse auch bald aufwacht.

    • Peter, wollen Sie mal einen geistig Blinden sehen? Ich könnte Ihnen einen solchen zeigen, könnte Ihnen auch genau erklären, wie Sie diesen mit Hilfe einer speziellen Vorrichtung, die nicht wenige im Badezimmer angebracht haben, jeden Tag aufs Neue in Augenschein nehmen könnten. Allein ich fürchte, Sie würden ihn nicht sehen können, obschon er da ist und Sie anschaut und Sie ihn.

  2. Schade, dass es hier in der Diskussion so oberflächlich bleibt. Die frei denkenden Menschen (jenseits aller Ideologie von links und rechts) sollten sich miteinander vernetzen und miteinander diskutieren und nicht nebeneinander. Ich hatte eine ziemlich heftige Geschichte mit dem Jerusalem Friedensmal ( http://jerusalem.vision ) geschildert; übrigens weder ein religiöses noch „esoterisches“ Projekt, sondern einfach Kultur. Es gab keine Resonanz. Eben das ist der Grund, da jeder um sich selbst kreist, dass totalitäre Ideologien wieder eine Chance bekommen. Ja, wir wurden in der „westlichen Gesellschaft“ geprägt, nur noch um uns selbst und die eigenen Gedanken zu kreisen – ich tue das auch noch viel zu oft – es ist höchste Zeit auszubrechen, bevor es zu spät ist.

    Ich hatte geschrieben: „Ja, es geht – mal wieder, denn es hat eben doch mit der deutschen Vergangenheit zu tun und wie es dazu kommen konnte – ums Ganze. Denn es ist Totalitarismus, auch wenn sich diejenigen die ihn durchsetzen einen antifaschistischen Anstrich geben – wenn nur noch die Meinung oder eben auch die Kunst, die einer herrschenden Ideologie entspricht überhaupt bekannt werden darf.“

    Ja, es braucht also den Frieden mit der Vergangenheit, dass wir den Kopf frei bekommen für die Zukunft; dass sich Vergangenheit nicht wiederholt. Nein, ein Schlussstrich ist das gerade nicht. Der Paradigmenwechsel im Umgang mit der deutschen Vergangenheit muss sich auch an einem Symbol (aus Stein) festmachen, denn bloße Worte würde gerade in unserer Zeit der Wind verwehen.

    Es ist wichtig! Zugleich ist es traurig wie wenige Menschen sich dafür interessieren überhaupt herauszufinden, ob das was ich schreibe Schmarrn oder ernst zu nehmen ist. Und so gehen im Informationszeitalter die wichtigen Worte in Massen von Worten unter; außer etablierte Politik und alte Medien wollen, dass etwas bekannt wird.

      • Auch das Friedensmal in den deutsch-jüdischen Beziehungen wird noch seine Wirkung haben. Ein Künstler denkt bzw. fühlt voraus. So wie mir wird es auch noch anderen Initiativen mit guten Ideen gehen. So ist eine notwendige Veränderung aber nicht möglich. Man kann dann also nur zuschauen, wieviel Schmerz es braucht, bis die Menschen wirklich etwas in ihren Köpfen zu bewegen beginnen. – Wenn ich mich noch mehr bemühe, das was ich gefunden habe bekannt zu machen, dann gelte ich als Wichtigtuer oder Narzist (und die so denken habe noch kein einziges Mal überhaupt selbst nachgeschaut, verlassen sich auf das was sie mal irgendwo gehört haben und lesen nicht die Website zum Projekt). Wenn ich in Blogs darüber schreibe, so ist das Werbung (für ein ehrenamtliches gemeinnütziges Projekt, das noch niemanden außer meiner Familie Geld gekostet hat?) Wenn ich Werbung auf Facebook schalte, melden sich Palästinenser die eine Wut auf Israel haben (es interessiert nicht, dass das Friedensmal in Deutschland ist und mit der deutschen Vergangenheit zu tun hat). Google schickt mir heute mit einem fertigen Projekt weniger als ein 10tel der Menge an Besuchern, heute wo die Internetpräsenz ca. 150 Seiten hat, als damals als es eine halbgare Idee war und ich dazu 5 Seiten hatte. Schreibe ich Briefe an etablierte Organisationen, erhalte ich keine Antwort. Die großen Medien sagen, ein Friedensmal zu den deutsch-jüdischen Beziehungen sei nicht von allgemeinen Interesse, da es da ist, wo mal das Jerusalem am Rhein“ war, also verglichen mit dem heutigen Berlin in der Provinz.

  3. Zur Meinungsfreiheit gehört, daß ich auch Meinungen lese, die ich zwar nicht teile, aber trotzdem zur Kenntnis nehme, ohne denjenigen zu diskreditieren. Das was diese Agentur bzw. H. Hensel, gemacht hat, wird zwar der Frau Kahane und diversen Leutchen der Regierung gefallen, vielleicht auch einigen der hier schreibenden Kommentatoren, es ist aber trotzdem ganz eine üble Diskriminierung, mit dem klaren Ziel der wirtschaftlichen Vernichtung der Achse. Insofern sind hier durchaus Vergleiche mit 1933 angebracht. Hier herrscht keine Chancengleichheit, wenn eine Werbeagentur bzw. H. Hensel, die Aufträge der Bundesregierung erhält, d.h. Gelder der Allgemeinheit, auf einen kleinen privaten Blog losschlägt. Sollten sie es schaffen, die Achse zu erledigen, kommen mit Sicherheit die anderen politisch unkorrekten Blocks und Seiten dran. Dann ist es nur noch ein kleiner Schritt zum Einsatz der BW im Innern und dann können sie den Schlägertrupps der Antifa auch gleich richtige SA-Uniformen geben usw. damit der schlafende Michel endlich merkt, wohin die Reise geht.

  4. hallo herr richter / buntspecht

    am 13.12 um 13:20 hatte ich noch mal einige nachfragen zu ihren kommentaren gestellt. wieso antworten sie denn nicht mehr?

    sind ihnen neben den nicht vorhandenen antworten / argumenten nun auch noch die plattitüden ausgegangen?

    notfalls würde ich auch beleidigungen und pöbeleien als antwortersatz entgegennehmen, das kenn ich aus vielen anderen foren in denen leute wie sie agi(ti)eren.

    also! nur zu!

    • Sofern ich in meinen Beiträgen auf diesem Blog irgendwo beleidigt oder gepöbelt haben sollte, wäre ich um konkrete Nachweise dankbar, damit ich um Entschuldigung bitten kann. Im Übrigen gelten nach wie vor die bereits aufgeführten Argumente:

      Eine private Aktion ist nicht mit staatlichen Sanktionen und Maßnahmen vergleichbar. Das Schwingen der Nazikeule gegen Herrn Hensel ist daher vergeblich. Herr Hensel kann keinen Werbekunden zu einem Verhalten zwingen. Und wie das Beispiel Bayern München zeigt, halten zahlreiche Unternehmen überhaupt nichts von Compliance, wenn die Nicht-Beachtung kommerziell erfolgreich ist. Dass die Sponsoren einen Verein weiter unterstützen, der einen Steuerverbrecher wieder in Führungspositionen wählt, dürfte mit sämtlichen Compliance-Vorschriften dieser Unternehmen nur schwer vereinbar sein. Da Bayern-Fans jedoch eine attraktive Zielgruppe sind, wird darüber hinweg gesehen. Das mag man bedauern – so ist aber die Marktwirtschaft.

      Zutreffend ist es, dass die „Achse“ wohl nicht zu den schlimmsten Blogs zählt. Allerdings ist auch zutreffend, dass es den gemäßigten Blogs schwer fällt, sich überzeugend abzugrenzen. Wer weiterhin einen Herrn Pirincci verteidigt, muss sich nicht wundern, dass die herrschende Meinung sich angewidert von ihm abwendet.

      Wir erleben derzeit eine Radikalisierung und auch Vulgarisierung der Debattenkultur, die überwiegend von einer Seite voran getrieben wird. Der Verlust jeglicher Zivilisiertheit im Umgangston macht Maßnahmen und Sanktionen notwendig, um den Zusammenhalt der Gesellschaft zu wahren. Und nein – es sind nicht die „Linken“ die unflätig werden, sondern die „Rechten“. Das mag man bereits daran sehen, in welchem Tonfall auch hier teilweise geschrieben wird. Es ist eigentlich bedauerlich, wenn Menschen so verbittert und hasserfüllt sind, dass sie nur noch eine gewalt-aufgelandene Sprache ohne jede (Selbst-)Ironie und Zuversicht verwenden können. Vielleicht ist es wirklich die beste Therapie, wenn diesen armen Menschen weniger Plattformen zur Verfügung gestellt werden, damit die Chance besteht, dass sie außerhalb ihrer verbitterten Internet-Welt auch wieder die positiven Seiten des Lebens erkennen, die es gerade im weltoffenen und bunten Deutschland überaus reichlich gibt.

      • ich gebe zu, ich weiss jetzt gar nicht mehr wie ich sie ansprechen soll? sind sie jetzt buntspecht, herr richter, oder am ende sogar beides?

        wer hat behauptet sie hätten beleidigt oder gepöbelt? lesen sie meinen beitrag bitte einfach nochmal.

        ausserdem habe ich nicht um die wiederholung ihre argumente gebeten, die ich für nicht sehr überzeugend halte, sondern auf antworten auf meine fragen.

        ich denke da kommt auch nichts mehr als die ewigen gleichen „argumente“ die haarscharf am thema und den vorwürfen vorbeigehen.

        zu dem restlichen kommentar muss ich nichts mehr sagen, das ist alles zig mal wiedergekäut worden. es ist sinnfrei wenn hier lechts und rinksgerichtete kommentatoren sich gegenseitig mangelnde debattenkultur vorwerfen. daran werd ich mich nicht weiter beteiligen, das können andere viel besser….

        etwas substanz zu ihren vowürfen und zur rechtfertigung dieser antidemokratischen methoden des herrn hensel sehe ich als voraussetzung für eine weitere auseinandersetzung.

        gebetsmühlenartiges wiederholen derselben litanei ist definitiv keine substanz sondern langweilig.

  5. Da mein von der hochlöblichen Antonio Amadeu Stiftung vorgegebenes tägliches Zeilenziel für die subversive Unterwanderung von rechtsgerichteten Blogs noch nicht erfüllt ist und ich daher heute noch keinen Anspruch auf meine Mitschreiberlinge-Silberlinge erworben habe, möchte ich nochmals zu bedenken geben, dass das Recht auf Meinungsfreiheit eben nicht das Recht auf Finanzierung von Meinungsäußerungen beinhaltet. Auch für Meinungen und Ideen gilt das Recht des Marktes und des Wettbewerbs, so dass sie sich erst einmal durchsetzen müssen.

    Allerdings besteht gerade für konservative Ansichten ein großer Wettbewerbsvorteil, da bei diesen Ansichten die Wahrscheinlichkeit, finanzstarke Gönner und Sponsoren zu finden, erheblich höher ist als bei linken oder gar linksradikalen Ansichten.

    Herr Broder und seine Mitstreiter bekommen nun eben durch die Werbekunden signalisiert, dass ihre Meinung im Meinungswettbewerb keinen allzu hohen Marktwert hat. Das mag für all diejenigen, die sich ausschließlich in diesen Blogsphären bewegen und die jeden abweichenden Kommentar mit persönlichen Angriffen und schlechten Schulnoten bewerten, überraschend sein. Aber anstatt weinerlich die Ungerechtigkeit der Welt zu beklagen, könnten Herr Broder und seine Freunde ja auch stolz auf ihre Außenseiterrolle sein – oder eben versuchen, mehr und für Werbekunden relevantere Leser zu gewinnen, z.B. indem etwas weniger gewütet und gehasst wird.

    • Aha, wenn ich also jemanden zu Unrecht denunziere, dann hat das also etwas mit einem geringen „Marktwert“ zu tun, wenn dieser dann boykottiert wird?

      Das sagen Sie mal den jüdischen Ladenbesitzern, vor deren Schaufenstern im 3. Reich SA patrolierte, um „gute“ Deutsche abzuschrecken, dort noch einzukaufen. Es ist unglaublich, wie angeblich Linke hier die Methoden der Diktatur (braun wie rot) anwenden. Das auch noch offen dreist und frech, ohne dabei mit der Wimper zu zucken.

      Die Antwort auf die Frage, wie es damals dazu kommen konnte, haben SIe mir soeben gegeben.

      Danke.

  6. @ Jens Richter
    „Wenn ein Blog auf Werbeeinnahmen angewiesen ist, gilt „wess‘ Brot ich ess, dess‘ Lied ich sing“. Oder man muss seine Inhalte kostenpflichtig anbieten. Dann entscheidet der Leser-Markt. also entweder marktradikal oder nicht. Das gilt dann aber für alle.“

    1. Was hat das jetzt mit der „Kauft nicht bei Juden“-Aktion zu tun?
    2. Ist es unglaublich was für eine Grütze Sie hier schreiben, ganz besonders in dem Wissen, daß die Linksfaschisten z.Z. mit 100.000.000€ gesponsert werden, Terroristen und Schläger inklusive.

    Also wessen Lied trällert dann die SAntifa wenn sie wieder mal öffentliches und Privateigentum brutal zerstört, wenn Anwälte eingeschüchtert werden, und Veranstalter mit dem Tode bedroht werden, wenn sie den „falschen“ Leuten ihre Räume vermieten?

  7. Der Krieg gegen „rechts“ läuft doch schon länger. Der erste, dessen berufliche Existenz vernichtet wurde und der auf Geheiß des damaligen Bundespräsidenten seinen Vorstandsposten bei der Bundesbank verlor, war Sarrazin, anschließend wurde Frau Sarrazin solange gemobbt, bis sie freiwillig aus demSchuldienst ausschied. Es gab einige Namenlose, die wegen ihrer politischen Ansichten ihre Arbeit verloren, so einen (Flüchtlings-)Busfahrer, der wegen eines falschen T-Shirt-Aufdrucks entlassen wurde, kürzlich einen Lehrer der einen AfD-Artikel auf Facebook teilte, einen Juristen der fast Minister einer Landesregierung geworden wäre, aber dann als „rechts“ diffamiert wurde, und nicht vergessen Akif Pirrinci.

    Man hätte also schon seit einigen Jahren den Kampf für Meinungsfreiheit aufnehmen können, auch die Achse hätte sich spätestens beim Fall Pirrinci – immerhin einem ehemaligen Autoren des Blogs – engagieren können. Nun rächt es sich, daß die Konservativen Deutschlands sich selbst zerfleischen und auseinanderdividieren, lieber peinlichst darauf achten, sich gegen „rechts“ abzugrenzen (das war übrigens der größte Fehler Bernd Luckes und kostete ihn den Vorsitz seiner Partei) als zusammenzuarbeiten.

    Nun ist es wohl zu spät, die Ausschaltung eines großen Teils der Konservativen war bereits erfolgreich, früher oder später werden sich auch Broder und Tichy arrangieren und nachgeben. Bis zur Bundestagswahl in 2017 wird noch viel passieren, letztendlich werden wir wohl einen Internetzugang ala China bekommen. Nicht ohne Grund liest man von Forderungen, „Hate-Speach“ hart zu bestrafen (Wölki etc.), Seiten mit „Fake News“ zu schließen; das sind alles Versuchsballons – und bisher ist der Aufstand dagegen sehr bescheiden, bzw. nicht vorhanden. Die Blockparteien wollen die Wahlen gewinnen, koste es was es wolle, zur Not auch die (Meinungs-)Freiheit derer, die schon länger hier leben.

  8. Ich bin noch nicht so lange auf diesen Seiten, muß aber sagen, auch mich erinnert diese Vorgehensweise ganz stark an 1933 ff. „Kauft nicht bei Juden“ etc. Diesem undemokratischen Treiben kann ich nicht tatenlos zusehen. Habe heute eine Patenschaft für 2016 an Achgut überwiesen und werde auch nächstes Jahr bezahlen. Auch an Tichy habe ich überwiesen. Ich hoffe, daß noch viele Andere dies ebenso tun. Man muß auch andere Meinungen lesen können, nicht nur die „geschönten“ der MSM.

  9. Jetzt bemerkt man es bei den Medien, die ich als freie Medien bezeichne. Das Grundproblem gibt es schon länger. Es betrifft auch die Freiheit der Kunst. Zum Beispiel müssen die freien Künstler, die sich privat finanzieren, antreten gegen die subventionierte Kunst, bei der man kaum Subventionen oder einen Auftrag bekommt, wenn das nicht der herrschenden politischen Meinung entspricht.

    Ich hatte es mich gewagt in Deutschland als freier Künstler ein Friedensmal zu den deutsch-jüdischen Beziehungen zu bauen. Es war und ist immerhin das erste. Der Widerstand in Deutschland, weil es nicht in die üblichen Strukturen eingebunden war, wurde so groß, dass „man“ sich sogar einen Abrissbescheid dagegen erlaubt hatte. Die Einweihung machten wir aus Protest und um die wahren Zustände in Deutschland zu verdeutlichen mit einer bescheidenen Anzeige in der Jerusalem Post und Haaretz in Israel im Jahr 2013. Dort fand man die Idee so großartig, dass es halbseitig auf die Titelblätter kam, als Obama Yad Vashem besuchte. International wurde die Anzeige sogar ganzseitig veröffentlicht.

    In Deutschland blieb es totenstill um das Projekt. Hier hatte ich es dann es eher mit der Kunst der Ausgrenzung zu tun, weil etwas nicht in die herrschende Ideologie passte. Frieden mit den Juden und der deutschen Vergangenheit, weil tatsächlich etwas aus der Vergangenheit gelernt wurde? Darf das sein, so etwas wie eine vom Bürgertum getragene Verantwortung oder dass Deutsche für die Freiheit im eigenen Land streiten wollen? Darf das sein, dass ein freier Künstler sich in ein heiliges Thema heutigen deutschen Selbstverständnisses einmischt und privat finanziert ohne die Beteiligung staatlicher Stellen einfach ein Friedensmal auf 3200 qm baut?

    Wie kann es sein, dass sich wirklich alle überregionalen Medien darin einig sind, dass das nicht sein darf? Einzig bei Tichys Einblick wagte man sich die Blockade zu durchbrechen und veröffentlichte einen 4-Seitigen Artikel am 1. Weihnachtsfeiertag zu unserem Friedensmal mit dem Namen „Ohne Seele kein Leben“ – http://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/ohne-seele-kein-leben/

    Ja, es geht – mal wieder, denn es hat eben doch mit der deutschen Vergangenheit zu tun und wie es dazu kommen konnte – ums Ganze. Denn es ist Totalitarismus, auch wenn sich diejenigen die ihn durchsetzen einen antifaschistischen Anstrich geben – wenn nur noch die Meinung oder eben auch die Kunst, die einer herrschenden Ideologie entspricht überhaupt bekannt werden darf.

    Wer Freiheit will, muss dafür bezahlen; mit Anstrengungen, mit Energie, mit Ärger den man aushalten muss und mit Geld. Gestern habe ich einem der freien Medien eine nicht kleine Spende geschickt, dass sie eine ein bisschen bessere Chance in dieser für uns alle so wichtigen Auseinandersetzung haben.

  10. Jetzt bemerkt man es bei den Medien, die ich als freie Medien bezeichne. Das Grundproblem gibt es schon länger. Es betrifft auch die Freiheit der Kunst. Zum Beispiel müssen die freien Künstler, die sich privat finanzieren, antreten gegen die subventionierte Kunst, bei der man kaum Subventionen oder einen Auftrag bekommt, wenn das nicht der herrschenden politischen Meinung entspricht.

    Ich hatte es mich gewagt in Deutschland als freier Künstler ein Friedensmal zu den deutsch-jüdischen Beziehungen zu bauen. Es war und ist immerhin das erste. Der Widerstand in Deutschland, weil es nicht in die üblichen Strukturen eingebunden war, wurde so groß, dass „man“ sich sogar einen Abrissbescheid dagegen erlaubt hatte. Die Einweihung machten wir aus Protest und um die wahren Zustände in Deutschland zu verdeutlichen mit einer bescheidenen Anzeige in der Jerusalem Post und Haaretz in Israel im Jahr 2013. Dort fand man die Idee so großartig, dass es halbseitig auf die Titelblätter kam, als Obama Yad Vashem besuchte. International wurde die Anzeige sogar ganzseitig veröffentlicht.

    In Deutschland blieb es totenstill um das Projekt. Hier hatte ich es dann es eher mit der Kunst der Ausgrenzung zu tun, weil etwas nicht in die herrschende Ideologie passte. Frieden mit den Juden und der deutschen Vergangenheit, weil tatsächlich etwas aus der Vergangenheit gelernt wurde? Darf das sein, so etwas wie eine vom Bürgertum getragene Verantwortung oder dass Deutsche für die Freiheit im eigenen Land streiten wollen? Darf das sein, dass ein freier Künstler sich in ein heiliges Thema heutigen deutschen Selbstverständnisses einmischt und privat finanziert ohne die Beteiligung staatlicher Stellen einfach ein Friedensmal auf 3200 qm baut?

    Wie kann es sein, dass sich wirklich alle überregionalen Medien darin einig sind, dass das nicht sein darf? Einzig bei Tichys Einblick wagte man sich die Blockade zu durchbrechen und veröffentlichte einen 4-Seitigen Artikel am 1. Weihnachtsfeiertag zu unserem Friedensmal mit dem Namen „Ohne Seele kein Leben“ – http://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/ohne-seele-kein-leben/

    Ja, es geht – mal wieder, denn es hat eben doch mit der deutschen Vergangenheit zu tun und wie es dazu kommen konnte – ums Ganze. Denn es ist Totalitarismus, auch wenn sich diejenigen die ihn durchsetzen einen antifaschistischen Anstrich geben – wenn nur noch die Meinung oder eben auch die Kunst, die einer herrschenden Ideologie entspricht überhaupt bekannt werden darf.

    Wer Freiheit will, muss dafür bezahlen; mit Anstrengungen, mit Energie, mit Ärger den man aushalten muss und mit Geld. Gestern habe ich einem der freien Medien eine nicht kleine Spende geschickt, dass sie eine ein bisschen bessere Chance in dieser für uns alle so wichtigen Auseinandersetzung haben.

  11. Nun, alle Tage wieder rufen verkleidete Antisemiten („Israelkritiker“ usw) zum „Israelboykott“ auf. Man solle keine Produkte aus Israel kaufen. Widerlich, aber nicht verboten. #aufschrei? Fehlanzeige. Was tue ich? Ich kaufe gezielt Produkte aus Israel und bestelle auch mein Pre/Aftershave aus Israel. Es steht also jedem Konsumenten frei, mit seinen bescheidenen Mitteln gegen diese Ekelhaftigkeiten zu arbeiten. So auch hier. Wer mag, kauft eben keine Produkte der Firmen, die ihre Werbung von der „Achse“ abgezogen haben. Alle Räder stehen still, wenn der Konsument es will…

  12. FEHLT NOCH DIE LISTE der Kunden, damit man weiss mit wem man es zu tun hat und reagieren kann. Unbedingt sollte Trump informiert werden was in BRDDR vor sich geht, damit er das Thema Presse u. Meinugnsfreiheit bei HONECKERS RACHE anspricht

  13. Bevor es dann ums Ganze geht, möchte ich zwei Aspekte
    kurz hervorheben:

    1. Zitat achgut.com: Unter anderem sah er [Hensel] sich
    von Henryk Broders „faschistischen Kettenhunden“
    verfolgt … Zitat Ende.
    Die Verwendung des Wortes Kettenhund seitens
    Herrn Hensel in der Meinungsverschiedenheit mit Broder
    macht jede weitere Einsichtnahme in Hensels Gedankenwelt
    überflüssig.

    2. Die Verwerfungen im gesellschaftlichen Gefüge sind
    demokratisch legitimiert durch einen gewichtigen Anteil
    derer, die hier schon länger wohnen. Und sicher darf jeder
    da seine Werbung schalten, wo es gefällt.

    Nun, viele Bürger, die der Merkel-Politik zustimmen mögen
    sich deren übergriffigen Charakters nicht bewußt sein.
    Aber darauf kommt es nicht an.
    Es gibt keine Legitimation zur Existenzvernichtung.

    Kriege haben in zwei Optionen oder Ziele:
    Die Erlangung von Gütern und die Vernichtung des Gegners.
    Und das hier ist noch ein psychologischer Krieg.

    Sei zu allem bereit. Es geht nicht ums Ganze.
    Es geht um unsere Freihei, unsere Zukunft
    und unsere Lebensentfaltung.

  14. Wie ich auch schon auf DAdG schrieb, wir brauchen die Liste der Firmen die abgesprungen sind. Mal sehen wie die reagieren wenn tausende Leute sich über die „Kauft nicht bei Juden“-Strategie beschweren, und dies als solches bei den Social Media teilen.

  15. Lieder ist das Grundrechtsverständnis bei vielen nicht ganz vorhanden, denn dann wüssten sie, dass Grundrechte nur im Verhältnis Bürger zum Staat gelten, nicht jedoch unmittelbar zwischen den Bürgern. Insofern kann auch kein Werbetreibender gegen die Meinungsfreiheit verstoßen, sondern nur der Staat, wenn er dem Werbetreibenden den Mund verbieten würde. Die Werbekunden der Achse der Guten werden in keinster Weise gezwungen, dem Boykottaufruf zu folgen. Sie würden ihm sicherlich auch nicht folgen, wenn sie nicht wüssten, dass es wirtschaftlich sinnvoller ist, auf der Achse der Guten keine Werbung zu schalten. Insofern liegt das Problem darin, dass die rechten Blogs – erfreulicherweise – nicht mehrheitsfähig sind und die Konsumenten mündig genug sind, um Unternehmen, die mit diesen Blogs zusammen arbeiten, abzustrafen. Herr Broder mag nun lauthals in seiner Sphäre klagen, aber er muss eben eingestehen, dass seine Reichweite zu irrelevant und seine Ansichten zu abwegig, um im Wettbewerb bestehen zu können. Und Wettbewerb wollen doch die Herren Tichy, Broder und andere doch immer gerne, dachte man? Oder ist der Wettbewerb doch nicht mehr so toll, wenn man zu den Verlierern gehört? Aber das wäre ja sehr unglaubwürdig, eine Wettbewerbsideologie nur so lange zu vertreten, wie man zu den Gewinnern des Wettbewerbs zählt!

    • soeben wurde ich dank „buntspecht“ eines besseren belehrt!

      es gibt sie anscheinend doch, die trolle, bots und mietschreiberlinge!

      trolle stören mit ihren nicht themenbezogenen und persönlich diffamierenden posts gerne selbstgefällig diskussionen

      bots versuchen mit vorgefertigten textbausteinen diskussionen in ihrem sinne zu beeinflussen

      und mietschreiberlinge vertreten gegen bares die meinung ihrer auftraggeber

      wie öde…….

      • @thombar
        Ihre Einlassungen sind etwas befremdlich. „Buntspecht“ äußert hier seine Sicht, und Sie diffamieren ihn mit eben den Mitteln, die Sie der Gegenseite vorhalten. Die „Achse“ vertritt in der Tat normaler Weise eine marktradikale Sicht und wettert auch gerne gegen Subventionen aller Art, wenn die Nutznießer irgendwo links zugeordnet werden können. Kurz, Herr Broder teilt gerne aus, dass die Schwarte kracht (nicht seine eigene natürlich), verträgt aber keinerlei Gegenwind. Wenn ein Blog auf Werbeeinnahmen angewiesen ist, gilt „wess‘ Brot ich ess, dess‘ Lied ich sing“. Oder man muss seine Inhalte kostenpflichtig anbieten. Dann entscheidet der Leser-Markt. also entweder marktradikal oder nicht. Das gilt dann aber für alle.

      • ihrer logik folgend könnte ich jetzt auch behaupten ich diffamiere nicht, sondern stelle nur meine sicht der dinge dar….

        aber geschenkt, sie haben recht, das sollte schon in richtung diffamierung gehen. was spricht auch dagegen mit gleicher münze zurückzuzahlen wenn mit solche undemokratischen mitteln gearbeitet wird?

        jetzt müssen sie mir nur noch erklären wieso man einen ganzen blog finanziell schädigt, wo es doch angeblich nur um herrn broder geht! ebenfalls erklärungsbedürftig ist nach wie vor, wieso man sich nicht argumentativ gegen einen blog oder einen einzelnen schreiber zur wehr setzt, sondern hinterrücks die werbekunden nötigt einem blog die werbeeinnahmen zu verweigern.

        argumente hat man anscheinend keine, oder wie soll ich diesen rufmord über geschäftskunden / partner sonst eintüten?

        es ist widerwärtig werbekunden selbst in die nähe rechter ideologien zu stellen um sie so zur kündigung ihrer aufträge zu nötigen! so etwas perfides kann nur einem völlig verblendeten ideologen einfallen der – ich wiederhole mich – keine argumente hat.

        dieses ganze gebahren passt leider in das gesamtbild das deutschland zu einem staat der gesinnungsschnüffelei und des gesinnungsterrors macht.

        das beispiel israel passt da ganz gut in meine sicht. aber wieso bringen sie dieses besipiel? sie sagen doch selbst dass das eigentlich indiskutabel ist.

        und wieso kommen sie mit dem argument das der leser entscheidet? das tut er doch, sie können ja die überwiegende ablehnung dieses hensel´schen agierens hier und woanders lesen. auch der shitstorm gegen die akteure spricht eine eindeutige sprache!

        bei der achse handelt es sich ja nun absolut nicht um eine dieser schmuddelecken im netz, wo nur gepöbelt, gehated und geschimpft wird, sondern um eine plattform die kritische gegenstimmen veröffentlicht.

        DAS scheint mir der wahre grund zu sein wieso man hier versucht den geldhahn mit der nazikeule abzuschlagen. man will keine gegenstimmen und schon gar keine konkurrenz!

        ich vermute auch das man mit der wirtschaftlichen vernichtung der achse den lesern ein podium wegnehmen will. es wird nicht mehr gelingen den deutschen ihre kritikfähigkeit wegzuerziehen, da können sich unsere politiker und ihre erfüllungsgehilfen noch so eklige aktionen ausdenken, das klappt nicht mehr.

        oder hat z.b. die maas´sche task force gegen hate speech irgendwas gebracht ausser geld für eine dubiose stiftung und eine zusatzbelastung der gerichte,bei der kaum jemand veruteilt wurde?

        sehr demokratisch! wirklich! meinen respekt für diese ganze hinterhältige aktion.

        die nazis und die ddr haben mit solchen mitteln ebenfalls existenzen, kritiker und missliebige bewegungen zerstört.

        mein voller respekt für dieses revival des schnüffel- und intrigantenstaates!

    • wenn die „rechten blogs“ nicht mehrheitsfähig sind, verstehe ich nicht, wieso man sich dann solche mühe macht die werbekunden dieser blogs moralisch unter druck zu setzen um diese blogs finanziell auszubluten.

      das dieses moralische unter druck setzen als ersatz dafür herhalten muss, mangels rechtlicher und argumentativer mittel gegen andere meinungen vorzugehen, (nämlich indem man die wirtschaftliche seite angreift) macht die sache ja so ekelhaft.

      wie sie sehen, verfängt ihre dünne einlassung in keinster weise.

      auf die massgeblichen vorwürfe gegen diese konzertierte aktion gehen sie nicht ein.

      wen wundert das schon? wer verteidigt sich schon gerne gegen relevante vorwürfe, die an nazimethoden erinnern, mit argumenten die keine sind.

      solchen „helden“ wie sie, scholz and friends und gerald hensel fehlen dazu nicht nur echte argumente und vermutlich die entscheidenden charakterlichen merkmale!

    • Na, Sie sind ja ein*e Schlaumeier*in. So simpel, wie Sie es darstellen, verhält es sich ja nicht. Setzen, fünf minus und mindestens ein Proseminar in Politologie wiederholen! Selbstverständlich darf es im demokratischen Meinungswettstreit nicht darum gehen, wer dank finanzieller Mittel das Sagen hat. Denken Sie mal ein klein wenig weiter und lassen Sie sich auf die Komplexität der öffentlichen Kommunikation ein. Ein kleiner Denkanstoß von mir : Zur Erhaltung und Pflege der Meinungsvielfalt in der alten Medienwelt wurden beispielsweise die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten gegründet, die sich gerade nicht im ökonomischen Wettbewerb behaupten müssen, den Sie hier in Anschlag bringen. Blogs wie die Achse oder auch dieser hier tragen nun dazu bei, eine solche Meinungsvielfalt auch im Netz zu pflegen, und das ganz ohne Pflichtbeitrag!

  16. ‚….Gerald Hensel, Strategy-Manager der Agentur Scholz & Friends, zu deren Kunden unter anderem die Bundesregierung zählt (und auch die Europäische Kommission, jf)….‘

    Das ist keine Aktion eines einsamen Einzeltäters (Hensel) gewesen. Das ist in meinen Augen, und das zu erkennen, dazu fehlt nicht viel, eine gesteuerte Aktion von ganz oben. Dass sich eine eigentlich renommierte Werbeagentur für derartig schmutzige Spielchen hergibt, lässt tief in den heruntergekommenen Zustand des Demokratieverständnisses mancher Zeit-Genossen blicken. Ein Trauerspiel.

    • Drittes Reich reloaded: Schwarze Listen, Existenzvernichtung jüdischer Mitbürger, Totalitarismus, Hetze/Ausgrenzung, usw. Ja, es ist die ganze Gesellschaft – nicht nur staatliche Machthaber wie Merkel&Co. Dass gerade Herr Broder in seiner Existenz vernichtet werden soll, dessen jüdische Herkunft Jedem bekannt ist (und dessen Angehörige zudem KZ-Überlebende sind), halte ich nicht (mehr) für einen Zufall. Er ist auch nicht der Einzige. Ich erwähnte in einem anderen Kommentar bereits den in meinem Umfeld -in aller Öffentlichkeit(!) sowie staatlich ungestoppt- zelebrierten Antisemitismus inklusive Verhetzung und gewaltsamer Verfolgung/Vertreibung: Eine CDU-Hochburg (AfD gibt es dort nicht). Scholz&Friends ist ebenfalls eine CDU-nahe Agentur – siehe Wikipedia. Zufall? Aus eigener, nunmehr jahrelang einschlägiger Erfahrung würde ich mit ziemlicher Sicherheit sagen: Nein.
      Ich denke, es wird -insbesondere für den ZdJ- Zeit aufzuwachen (…).

    • Ob das direkt gesteuert ist, wage ich nicht zu konstatieren, aber eines dürfte ganz klar sein: Hensel durfte sich dessen gewiss sein, dass er sich mit so einer Aktion keinen Ärger einhandelt, ja, vielleicht sogar mehr noch als das: dass er auf die Rückendeckung seines Arbeitgebers vertrauen darf, wenn es Ärger gibt.

      Und auf die darf er natürlich nur deswegen vertrauen, weil die Firma „Scholz & Friends“ wiederum keinen Ärger bekommt mit ihrem (wahrscheinlich) Großkunden der deutschen Bundesregierung und mit ihrem (wahrscheinlich) Großkunden Europäische Kommission. Wer weiß, vielleicht kommen ja jetzt sogar noch mehr Aufträge, wenn so ein unliebsamer regierungskritischer Autorenblog geschwächt wurde.

      Ich denke, so laufen diese Dinge. Alles indirekt, ohne direkte Weisungen, ohne konkrete Absprachen. Aber man kennt sich und vielleicht fällt mal eine Bemerkung, die der andere zu deuten weiß.

      • Hallo Herr Fritz,

        bei meiner spätabendlichen „Internetrunde“ durfte ich gerade feststellen, dass Ihre Annahme, Hr. Hensel agiere in der Gewissheit, ihm könne nichts passieren, nicht zutreffend ist. Hensels Aktion scheint doch mächtig nach hinten losgegangen zu sein. Gibt es vielleicht doch noch mehr Menschen mit einem gesunden Gerechtigkeitsgefühl? Ich hege noch Hoffnung.

  17. Nun ja, dann werden wir auf der Achse mal eine Patenschaft eingehen.

    Wäre doch unsinnig, diese Schweinereien mit einem Erfolg zu krönen.

    • Sehe ich auch so, Freunde! Habe gerade bei Tichy meinen bescheidenen Beitrag geleistet. Wir lassen uns den Mund nicht verbieten. Wer schweigt kommt um!

      • Klasse, Walter Roth und Joseph Zorn. Auch wenn ich selbst gar nicht für die Achse schreibe, sage ich einfach mal stellvertrend: Dankeschön! Denn wir sitzen alle im gleichen Boot.

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