(David Berger) Lange war das Thema ein Tabu, an das sich weder führende Kirchenmänner noch Politiker herantrauten. Nun hat die CDU-Politikerin Erika Steinbach zusammen mit der vom Islam zum Christentum konvertierten Pastorin Mourapour die Schweigemauer durchbrochen und in einer Pressekonferenz Klartext geredet: Muslimische Flüchtlinge bedrohen die Christen in den Flüchtlingsheimen mit dem Tod.

Die „Welt“ bemerkt in einem Beitrag über die Pressekonferenz: „Doch nicht nur Mourapour beklagt schon länger, dass Christen in den fast ausschließlich mit Muslimen belegten Unterkünften eine schwere Stellung hätten. So spitzte sich gerade ein Fall in Nordrhein-Westfalen zu: In einer Zeltstadt nahe Bielefeld sollen 14 junge Iraner christlichen Glaubens mit dem Tode bedroht worden sein, sollten sie sich nicht vom Christentum abwendeten.“

Für die muslimischen Flüchtlinge seien die Christen „unreiner als Hunde“ und sollten getötet werden, besonders wenn es sich um ehemalige Muslime handelt, die zum Christentum konvertiert seien, so die Pastorin. 

Neben den dauernden Todesdrohungen, die dazu führten, dass Christen, christliche Symbole und Bücher verstecken müssten, gäbe es zahlreiche andere Demütigungen der christlichen Migranten.

Die „Welt“ berichtet auch davon, wie diese Diskriminierungen offensichtlich von den Organisatoren in den Asylantenheimen unterstützt werden: „Die Essenszeiten seien voll und ganz auf die muslimische Fastenzeit ausgerichtet gewesen, die Christen hätten mittags die Reste essen müssen.“

Aber der Christenhass muslimischer Migranten hat längst den engeren Bereich der Flüchtlingsheime verlassen. Die Pastorin erzählte auf der Pressekonferenz auch von Gewalt gegen vom Islam zum Christentum konvertierte Menschen, die bereits länger hier leben: Sie selbst habe es schon erlebt, dass sie auf der Straße von einem fanatischen Muslim mit dem Messer bedroht worden sei.

Erika Steinbach sprach sich mit Nachdruck dafür aus, hier endlich zu handeln:

„Die CDU-Politikerin befürwortet gar eine Abschiebung für Muslime, die christliche Flüchtlinge wegen ihrer Religion beschimpfen oder attackieren. „Wir erleben hier schlimme Angriffe auf unsere Grundwerte und unsere Verfassung. Solche Delikte wiegen für mich schwerer als ein Ladendiebstahl“, sagte Steinbach.“

Dabei kritisierte Steinbach auch Politiker aus der eigenen Partei. Man traue sich nicht an das Thema heran und überlasse es fahrlässigerweise Islamorganisationen, wie etwa Ditib – eine Organisation mit der auch die schwarz-grüne Landesregierung von Hessen kooperiert.

Mehr Informationen gibt es auch hier: „Welt“ 

Foto: Bild von der Besetzung des Regensburger Doms durch Antifa/Flüchtlinge © David Berger