(David Berger) In einem Artikel, in dem es eigentlich um die Probleme der AfD geht, in Berlin eine Werbeagentur für die den Wahlkampf zu finden, ist der Redaktion von „Spiegel-Online“ eine Freudsche Fehlleistung unterlaufen, die anscheinend zeigt, was man wirklich von Schwulen und Lesben denkt.

Dort ist die Rede von „einem schwulen Paar, das über die angebliche Homophobie von Muslimen klagt.“

  • Angesichts der zahllosen Bilder und Nachrichten, die uns von den Hinrichtungen schwuler Männer durch den „Islamischen Staat“, aber auch aus Ländern, wo die Scharia gilt, erreichen;
  • aber auch im Hinblick auf die Verfolgung muslimischer Schwuler durch die eigene Familie und in Flüchtlingsheimen, hier in Deutschland – mitten unter uns!

Angesichts dieser Fakten von einer „angeblichen Homophobie“ zu sprechen, ist übelste Verhöhnung der Opfer.

Auf der einen Seite spiegelt diese Verhöhnung typisch linkes Denken wider. Dort gilt spätestens seit Orlando: Wenn wir uns zwischen dem Überlebensrecht Homosexueller und dem Islam-Appeasement entscheiden müssen, wählen wir letzteres.

Dass man sich für die Mächtigeren entscheidet, ist – ganz moralfrei gesehen – verständlich. Wenn die Schreiber von Spiegel Online aber noch irgend einen Rest an Berufsethos haben sollte, ist nun mindestens eine Entschuldigung fällig!